Blog
Der letzte Törn für dieses Jahr.
Heute morgen legten wir ab. Dieses Mal gab es zum Glück kein Chaos und wir konnten direkt aus der Einfahrt raus. Der Wind kam von 30 Grad, also konnten wir die Fock mitsetzen. Leider war nicht sonderlich stark. Die Wellen hatten sich zum Glück wieder etwas beruhigt, aber ganz weg waren sie immer noch nicht. Eventuell sollte es heute unsere letzte Fahrt für dieses Jahr sein.
Es war überhaupt gar kein Wind über die Nacht heraus gesagt. Also würde es für uns bedeuten, dass wir über 20 Stunden nur mit dem Motor fahren mussten? Aber vielleicht war es auch gut, denn dann würde der Tank ordentlich leer werden und über den Winter nicht vergammeln. Aber erst einmal stärkten wir uns alle mit dem Frühstück.Entlang der Küste fuhren wir und bestaunten die vielen schönen Orte, die wir von Land schon alles entdecken konnten.Als wir dann auf der Höhe von Heraklion waren. Als?Haben wir uns dazu entschieden, die Nacht durchzufahren? Wieder übernahm Mama und Papa die erste Schicht. Natürlich gab es vorher doch Abendbrot für jeden.
Es gab Spaghetti mit Pesto und Würstchen ziemlich lecker.
Ging nur drei Uhr nachts. Wollen wir dann wieder geweckt und wechseln? Zum Glück waren wir nicht ganz alleine auf dem Meer weiter. Am Horizont sahen wir zwei Lichter von zwei verschiedenen Schiffen. Das beruhigt uns irgendwie.
Es war auch kein Winter und wir konnten gar keine Seele setzen. Einmal tun wir meinen Kapp und kam etwas über 10 Knoten Wind. Da machten wir dann schnell die Fock raus und konnten noch mal ordentlich Strecke machen. Aber das hielt auch nur für eine gute halbe Stunde an. Und dann flattert. Als es dann heller wurde, kamen wir auch schon um die Ecke, wo wir eigentlich gleich unseren Endhafen sehen sollten. Es war schon verrückt, dass nur noch zehn seemeilen von mehreren tausenden Seemann übrig war.
Als wir dann um die Ecke waren sahen wir nun endlich den Hafen. Es waren nicht mehr weit. Wir weckt Mama und Papa kurz vor der Einfahrt, denn dieses Mal sollten Sie den letzten Moment auch noch mit genießen können. Zusammen mit uns sogar ein bisschen Wind kam noch und die Sonne strahlte uns ins Gesicht für genossen. Die letzten Minuten auf unserem Boot, wo wir nun über fünf Monate drauf gelebt haben als wir im Hafen lagen, kann direkt eine Frau mit einem Roller angefahren. Sie erzählte uns, dass wir uns davon an die kalmauer legen sollten, denn das hier war ein besetzter Platz von einem Fischer. Das taten wir auch schnell und macht ganz viele Seile ran. Als erstes wurden wir begrüßt von niederländischen bekannten. Sie macht natürlich Fotos von uns. Dann schickte ich euch mein schönes Video und meinen Text. Ich war sehr begeistert davon, dass so viele Leute von euch reagiert haben den euch allen sehr dankbar für diese Tour, dass wir uns immer unterstützt habt. Danke für die Leute, die bis hier dran geblieben sind und meine Texte häufig verfolgt haben. Ich möchte mich jemals schon wahrscheinlich zum hundertsten mal entschuldigen dafür, dass ich häufig nachhingt. Wir hatten ziemlich viel, auch wenn man sich das nicht vorstellen kann zu tun in unserem Alltag auf dem Boot. Hier musste mal das Deck geschrubbt werden, da das Geschirr da kommt schon wirklich viele Sachen zusammen. Doch trotzdem habe ich nie länger als zwei Wochen gebraucht um alles nachzuholen. Das hier ist jetzt nun mein letzter Text, mein letzter Text auf dieser Website.
Jetzt waren wir alle reif fürs Land. Wir wollten alle wieder ein schönes Bett haben ein Auto ausschlafen können.
Also musst du mit dem Mietwagen und die restlichen Sachen alle einpacken.
Wir wünschen euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr. 2026 dort werden wir natürlich wieder auf große Fahrt gehen mit unserer geliebten Sterne. Nur wohin wissen wir immer noch nicht. Wahrscheinlich werden es viele gerichtliche Inseln sein. Wir danken euch für eure unfassbaren support. Ich habe jeden Monat die Zahlen bekommen und es wurden immer mehr fast 200 Follower und fast 400 Aufrufe gab es auf meiner Website. Das ist wirklich eine große Zahl. Ich danke euch und ich hoffe meine Texte konnten euch ein bisschen mitnehmen auf unserer großen Tour.
Fast 64 Tage waren wir nur noch diesen Schiff und jetzt ist es einfach vorbei. Aber diese Preise wird immer in meinem Gedanken bleiben. Auch wenn Sie noch weitergeführt wird, ist die ganz große Reise jetzt nun vorbei nach fünf Monaten. Vielen Dank dafür!
Erster Tag auf Kreta. Wir waren alle schon sehr gespannt und ging 10 Uhr waren wir dann auch wach. Wir gingen alle ins Wasser, abgesehen vom Skipper natürlich in einer. Musste ja auch auf das Brot aufpassen, Boot aufpassen.
Nach dem Baden machten wir noch natürlich schnell Fotos und fuhren dann auch weiter. Wir mussten es leider ablehnen und waren darüber auch sehr traurig, doch wir hatten schließlich eine Verabredungen City und wollten auch vor Weihnachten noch ankommen. Es war mittlerweile auch schon der 17. Dezember. Es ist also nicht mehr weit. Bis Weihnachten ganz langsam vor und wir vorbei. Es waren leider ziemlich hohe Wellen, deswegen hatten wir uns nicht getraut so nah ran zu fahren an die Küste mehr von weit machen wie viele Fotos und schickten sie an unsere alte Vermieterin? Rita, dann gingen wir weiter. Dort gab es unseren alten geliebten Strand. Dort hatte ich nur ein richtiges schwimmen gelernt. Wie alle lernten hier unsere natürlich abgesehen von Mama und Papa, die das schon bereits Kunden seit mehreren Jahren also Segeln ist. Im konnten wir auch nicht, denn der Wind kam genau von vorne und das auch nur mit 8 Knoten wie dümpelten nach links und rechts. Aber zum Glück lagen nur etwas mehr als 20 Seemann vor uns. Wir wollten heute nach retimon.
Dort sollte man mit einer Anker Boje festmachen. Wir haben das noch nie gemacht. Jetzt mussten wir erst einmal Toastbrot frühstücken am Morgen. Es war schon irgendwie ein anderes Gefühl als wenn man dort oben auf einem Gipfel steht, wo man schon seit vielen Jahren ist und sagt. Guck mal da auf dem Meer wer das nicht cool wenn da die Sterne mal wäre. Tja und jetzt ist es einfach so wenn man auf dem Boot ist wäre das nicht cool, wenn wir jetzt gerade da oben stünden und unsere Sterne auf dem Meer sehen, damit wir sie fotografieren können. Nun ja hätten wir eine drohne wäre das wahrscheinlich auch möglich. Aber das wollen wir jetzt nicht noch mal wieder aufbuddeln um die nächste große Ecke fuhren. Warum? Und in die Bucht? Da sahen wir schon die große Stadt von retimon. Wir fuhren rein und wohnt direkt begrüßt von marinerus. Ich musste eigentlich nur rückwärts vorbei an der Boje und dann durch die ganzen anderen burgeln versuchen. Keine umzufahren dann plötzlich macht es ein ganz lautes Geräusch. Ich schaute rechts an unsere bordwand. Er ist pluralte. Ganz toll. Ich schrie. Wir haben ein Loch im Boot. Für aufgeregt rannten wir schnell nach unten und machten die bodenbretter hoch. Es war aber kein Wasser drin. Davis woanders rein oder was doch? Gar kein Loch. Tja, da hatten wir uns wohl getäuscht. Ich bin wo rückwärts gefahren und dann mit der Schraube über eine Brühe gekachelt. Dann habe ich die Boje aufgeschnitten und die Brühe ist untergegangen und hat dabei blubberblasen nach oben versetzt. Zum Glück haben die hafenleute das nicht gesehen. Ach ganz schön vielen versuchen lange endlich richtig, da hatten wir schon wieder unser Hafen Kino gemacht. Das war unser erster in anführungszeichen Crash innerhalb von fünf Monaten. Das war doch eigentlich eine gute Bilanz oder nicht? Das war auch schließlich das erste Mal mit einer ankaroie. Also hatten wir wenigstens eine gute Ausrede oder das peinliche war. Es gab einen deutschen Segler der am Steg stand und alles verstehen konnte was wir gesagt haben. Naja, aber das waren es in dem Moment auch egal. Dieses Mal konnten wir sogar am hellen anlegen. Hier wohne ich stopfen direkt los zum fußballplatz. Es war ein riesengroße Stadion. ..
Aber wir mussten uns beeilen, denn wir wollten abends noch essen gehen auf dem rückfinden.
Fanden wir noch einen schönen Laden, doch wir hatten leider kein Geld dabei, denn wir brauchen noch beide weihnachtsgeschenke für Mama Papa. Als wir dann zurück waren machen wir uns schnell fertig. Wir gehen duschen und zogen uns fein an. Dann? Gingen wir los zur zum Restaurant?
Bei einem burgerladen hier an und schauten auf die Karte. Wir waren direkt überzeugt und setzen uns hier darum bestellten unser Essen. Wir waren sehr zufrieden mit dem Essen und trafen sogar noch ein Griechen. Der wird uns auf Deutsch sprach. Er war vier Jahre in Deutschland und konnte dafür ziemlich gut. Deutsch reden.
Als du dann wieder zurück waren, gingen wir auch schon wieder früh ins Bett.
Wir gucken noch alle zusammen einen Film.
.
Die Überfahrt nach Kreta
Wir hatten heute morgen noch mal auf den Wetterbericht geschaut. Es waren maximal 20 Knoten angesagt. Zwischen 16 und 20 Knoten sollte es fast den ganzen Tag konstant bleiben ab und zu etwas weniger, aber auch leider ab und zu etwas mehr. Wir haben viel überlegt, ob es sinnvoll ist jetzt wirklich rüber zu fahren oder lieber noch ein Tag zu warten. Doch morgen saß nicht wirklich viel besser aus, deshalb fuhren wir einfach ohne einen weiteren Hintergedanken los. Wir wollten ja auch schließlich noch vor Weihnachten ankommen.
Morgens gab es für jeden noch eine Dusche.
Früh gegen halb acht legen wir auch schon ab. Es war ziemlich kalt an diesem Morgen, doch uns war sicher, wenn wir auf Kreta sind, ist es bestimmt wieder fast wie im Sommer in Deutschland.
Mit ziemlich viel Wind fuhren wir auch schon los. Wir konnten am Anfang kaum unseren Kurs halten und mussten immer etwas weiter nach Steuerbord fahren, denn wir hatten ein Amwindkurs ein ziemlich starken am Windkurs.
Aber sobald wir vor unserem landabdeckung Weg waren, dritte der Wind etwas weiter von achtern und wir konnten nun bei 90 bis 60 Grad perfekt mit dem gerechten großsegeln und der vollen Fock über fünf Knoten sausen schaffte leider am Anfang nur die Tour, denn die Wellen wurden immer etwas höher und bei so viel Wind konnte er einfach nicht halten. Also wir wechselten uns alle fünf sie malen ab.
Es lagen etwa fast 80 71. Das ist eine der längsten tun, die wir je an einem Tag hinter uns gebracht haben. Aber Atlantik hatten wir häufig 50 oder 60. Die musst auch mit Motor fahren. Meistens besonders wenn dann auch noch die Tide dazu kam. Aber hier gibt es zum Glück kein Ebbe und Flut,nun ja zumindest nicht so stark.
Frühstück hatten wir noch bevor wir losgefahren sind, denn wir wussten das wird heute eine anstrengende Überfahrt. Der Wind sollte in der Mitte am meisten sein. Doch und wenn wir über 40 seemeilen schon geschafft hatten, wurde er immer weniger, aber nie zu wenig. Das maximalste war dann nur noch 16 Knoten zwischen 13 und 16 Knoten war für uns eigentlich perfekt. Es war ein angenehmes segelwetter. Kaum Wolken waren am Himmel zu sehen. Gegen Nachmittag aßen wir dann noch lecker Kekse. Zum Glück keine Waffeln.
Rechts haben wir noch zwei Inseln geradeaus nur das wunderschöne blaue Mittelmeer und hinter uns das Festland von Griechenland doch nur noch Umrisse waren zu erkennen. Gegen 17 Uhr wird es auch schon im relativ dunkel. 18 Uhr ist es dann auch stockdunkel hier im Osten haben wir Zeitverschiebung. Wenn es bei euch in Deutschland 15 Uhr ist, ist es bei uns schon bereits 16 Uhr. Das bedeutet bei uns geht die Sonne auch eine Stunde später unter als bei euch, doch trotzdem immer noch zu früh.
Am Horizont Sandra in Leuchtturm. Das war wohl. Greta?
Greta Kreta.
Man sah immer weniger vom Festland, aber immer mehr von Kreta. Das war schon wirklich ein sehr verrücktes Gefühl. Das wäre es jetzt fast bis zu unserem Endhafen in City geschafft haben.
Als es dann ganz dunkel war, macht man natürlich unsere Lichter an. Und zwar wunderte jedoch, dass ihr kein einziges Schiff an und damit meinen wir keine normalen Sportboote sondern Container. Hier in meiner Wohnung waren an der nordküste Sande immer Container egal wo wir hinschauten es gab immer irgendwo irgendwelche Kreuzfahrtschiffe oder Container aus Afrika. Dieses Mal war es aber nicht so, wobei doch ganz am Horizont das arme einen Licht aber war es am Land oder nicht? Im Dunkeln ist sowas echt sehr schwer einzuschätzen. Man denkt es ist noch so weit weg dort alles so nah und manchmal denkt man auch andersrum. Es ist nah, aber es ist noch so weit weg. Es war einfach nur ein helles weißes Licht.
Wir schauten schon mal auf der Karte ob wir jetzt in unseren Hafen fahren wollen oder doch in die ankerbucht wo ich einmal schwimmen gelernt hatte. Die ankerbucht sollte sehr ungeschützt sein an diesem Tag, was uns gar nicht vorstellen konnten. Außerdem sollte sie auch viel zu flach sein, aber wir waren dort bestimmt schon über 100 mal Schnorcheln. Also wussten wir wo es tief und flach war und es war auf jeden Fall nicht nur ein halben Meter tief, er drei Meter. Also entschieden wir uns auch dazu in diese ankerbucht zu fahren. Sie war wirklich sehr schmal, doch wir machten uns an einer Boje fest. Es war wirklich verrückt, dass wir hier über elf Jahre lang schon waren und jetzt wird unser eigenen Boot. Die letzten Jahre saß wir dort vorne am Strand und haben gesagt stellt euch mal vor mit unserem Boot legen wir jetzt hier. Tja jetzt ist es wirklich so. Es ist so passiert. Wir mussten das erst einmal relativ realisieren und in unserem Kopf reinbekommen.
Also müssen wir den Anker gegen ein Uhr und nahm er ein Getränk? Natürlich alkoholfrei
Wir waren schon alle sehr gespannt und morgen alles vom Wasser anzuschauen, denn morgen tun wir auch an unsere alten Wohnung vorbei, wo wir zehn Jahre waren.
Ein Tag Pause bevor es nach Kreta geht
Gegen 10 Uhr kam Mama und Papa auch hoch. Hier wurde auch langsam wieder wach. Frühstück holen wir uns beim Bäcker. Es gab ein leckeres großes Brot. Dann bezahlten wir noch schnell unbekannt. Auch unsere Strom Karte schon stecken alles rein. Das bereuen wir doch jedoch schnell, denn die Fähre war direkt auf der anderen Seite die ganzen Autos und LKWs verbunden. Am Nachmittag ging Japan ich fußball spielen. Der Platz war wirklich wunderschön. Kleine Kinder hatten dort Training. Mit denen durften wir auch ein bisschen mitspielen. Leider konnte keiner von den englischen aber wir hingegen fünf Wörter griechisch auf dem Rückweg sollten wir noch zwei zehn Liter Kanister die Dielen mitbringen für sehr günstige Geld was uns sehr verwundert hat. So ging mir dann wieder zurück. Dort angekommen, da Mama bereits schon am Strand mit Papa und dabei sich auszuziehen und ins Wasser zu gehen. Für mich wäre das viel zu kalt. Gerade beim Sonnenuntergang ist es ja noch viel unangenehmer finde ich. Duschen konnten wir hinten am Heck. Das war auch richtig angenehm, denn mit unserem elektrischen Boiler konnten wir durch den Strom unser Wasser schön heiß machen. Dann haben wir noch ein französisches anderes Segelboot an am Kai. Sie hatten sogar eine süße Katze haben wird. Hätten wir auch haben können mit grey, doch leider ist er nicht aufgesprungen. Sonst hätten wir nun wohl mitgenommen. Als wir dann unserem essen ging es auch schon früh wieder ins Bett, denn morgen sollte es endlich nach Kreta gehen. Morgen Abend würden wir schon fast in unserem Ziel. Das war wirklich ein Verrückter Gedanke, dass das und der letzte Tag am feststand sein wird für eine ziemlich lange Zeit.
Gestern ging es mir wirklich zum Kotzen schlecht. Heute wurde es ein bisschen besser, aber ich war immer noch nicht ganz fit. Ich hatte immer noch sehr viel Kopfschmerzen und zitterte. Ich war ziemlich schwach und konnte auch nicht wirklich viel helfen beim ablegen. Deshalb wurde mir die erlaubnisse teilt unten liegen bleiben zu bleiben. Ich bekam wieder eine warme Brühe. Durch das Fenster schaut dich nach draußen. Es war mal wieder grau. Eigentlich fast dasselbe Wetter wie gestern. Keine Welle und auch kein Wind. Der Motor musste wohl wieder ran. Habe ich tatsächlich nichts mitbekommen. Ich habe nichts gesehen außer bei der Hafen Ausfahrt durchs Fenster ganz kurz die Mode, doch anscheinend hatte ich auch nicht viel verpasst, denn was die anderen mir erzählt hatten war dass er nicht sonderlich sauber war. Die duschen und abgesperrt dort war klein aber dafür kostenfrei.
Frühstück konnte ich auch nicht essen, die anderen hingegen hatten sehr viel Hunger. Als ich nur in die Waffen denken musste wurde mir schon wieder übel, aber heute sollte wenigstens alles drin bleiben. Das hoffe ich zumindest. Vielleicht lag es an den rohen Eiern die ich gegessen hatte, die im Teig waren. Aber ich esse immer viel vom Teig und noch nie ging es mir wirklich so schlecht. Vielleicht man einfach die Eier faul oder ich hatte doch irgendeine Krankheit bekommen von einer Toilette oder Dusche? Naja wie die Maus sei. Nun bin ich wieder zu 50 zu Prozent zu gebrauchen. Mit Motor durchbrettern?
Wir fuhren die ganze Zeit der Küste entlang. Wir diskutierten schon darüber wo wir jetzt nur hin wollten. Eigentlich wollten wir in eine schöne ankerbucht doch auf dem Wetterbericht stand 6. Windstärken morgen von vorne danach hätten wir es oder so einen Tag warten müssen. Das heißt wir würden zwei Tage vor Anker bei sechs windstärken ganz ungeschützt liegen. Darauf hatte nun wirklich keiner Lust! Deshalb haben wir uns noch mehreren Diskussionen dazu entschieden, einfach durchzufahren.
Der nächste Hafen sollte schon der absprungshafen nach Kreta sein. Das war wirklich verrückt. Der Gedanke, dass das jetzt vielleicht unsere letzte Nachtfahrt sein würde für dieses Jahr.
Zwischen 17 und 18 Uhr schlief ich dann wieder ein. Die erste Nachtschicht übernahm Mama und Papa um halb drei weckten Sie uns? Ich war eigentlich komplett fit. Wieder nicht von bis etwa halb sechs, dann sagen wir auch schon die Einfahrt. Wir hätten kurz überlegt Mama und Papa wecken zu wecken, doch das machen wir nicht, denn wir wollten beweisen, dass wir es auch alleine schaffen konnten. Hier wohne ich legten alleine souverän gegen 6 Uhr am hafenkai an. Dort machen wir den Strom rein und ihr blickte sich auch wieder hin, da ich die letzten zwei Tage eigentlich nur lag und viel Schlaf einholen konnte, weil ich noch ziemlich fit. Deshalb schaute ich mir einfach einen Film oben an.
Schlimmster Tag!
Am frühen Morgen standen wir alle auf. Ich konnte Mama und Papa davon überreden, Waffeln für den Tag zu machen. Schnell habe ich den Teig angerührt und alle Waffen auf einen Teller gestapelt. Wir konnten dann endlich ablegen. Wir sahen schon, dass uns heute eine Motorfahrt bevorstand. Das Wetter war mal wieder sehr grau.Die Sonne ließ nichts von sich blicken.
Doch zum Glück hatten wir kaum Welle und konnten ordentlich Fahrt mit unserem Motor zurücklegen. Frühstück gab es natürlich, wie häufig auch wieder während der Fahrt. Der Autopilot hatte heute wahrscheinlich 24/7 Dienst.
Jeppe und ich schauten uns ein Film unten in unserem Bett an und Mama und Papa spielten Karten.
Gegen Nachmittag aßen wir dann endlich meine leckeren Waffeln. Alle waren sehr begeistert davon. Wir waren nach drei Waffeln ziemlich voll gefuttert, da sie ordentlich stopften. Um 17 Uhr hatte Gladbach ein Fußballspiel, also bauten wir schnell unseren Laptop auf, um alles verfolgen zu können. Während des Spieles wurde mir irgendwie schlecht, doch heute konnte es nicht an der Welle liegen, denn wir hatten gar keine. Als ich was getrunken hatte, wurde es tatsächlich sehr schlimm. Ich ging hinten auf die Badeplattform und merkte, dass es gleich alles rauskommen würde. Etwa eine Stunde lang saß ich dort und machte immer wieder mein Hals übers Wasser. Falls etwas kommen sollte und dann ja leider kam etwas und nicht nur einmal. Mir war plötzlich so übel. Mein Kopf schmerzte sehr doll. Es piept in meinem Ohr und ich wurde irgendwie so taub auf einem Ohr.
Mir wurde ganz schlecht und alles wurde ganz dunkel und grau.
Hatte ich etwas Falsches gegessen oder irgendwelche Bakterien auf einer nicht so sauberen Toilette eingefangen? In dem Moment interessierte es mich tatsächlich nicht viel. Mir ging es wahrscheinlich noch nie So schlecht im ganzen Leben. Dagegen war das Norovirus auch nichts.
Es wurde immer dunkler und dunkler und Essen konnte ich gar nichts. Einmal versucht ich Nudeln ohne etwas zu essen, doch die kam direkt wieder hoch. Ich legte mich gegen 19 Uhr, nachdem ich dachte, dass ich leer war und auf die Bank. Dort wurde ich schön eingewickelt in einer Decke und versuchte etwas Schlaf zu bekommen. Wasser trinken konnte ich auch nicht zum Essen ganz zu schweigen. Als wir dann mal Hafen waren und ich diesmal das erste Mal seit fünf Monaten nicht fit geholfen hatte, kamen alle drei zu mir runter. Ich bekam eine warme Brühe in einer Tasse.
Mir ging es tatsächlich etwas besser, doch ich zitterte am ganzen Körper.
Mama meinte, dass es an meinem Kreislauf liegt, also musste ich auch viel Flüssigkeit zu mir nehmen.
Wasser und ich waren noch nie wirklich gute Freunde außer wenn ich drin Baden konnte. Aber trotzdem musste ich mir irgendwie diese Brühe reinzwingen. Vom Hafen habe ich nichts gesehen. Bisher ich schlief direkt wieder ein und der nächsten Tag erwachte ich gegen 8.
Auf der Suche nach einer Tankstelle
Nach unserem gestrigen Unglück, wollten wir es heute noch Mal probieren.Pünktlich vor 8 standen wir auf und gingen los zur selben Tanke. Dort war nur leider keiner. Nummern an der Scheibe standen dort auch, doch auf Telefon war keine von denen zu erreichen. Also mussten wir wieder zurück. Wir machten schnell los und fuhren zum nächsten Hafen auf der selben Insel. Dort gab es eine große wo wir rein fuhren. Sie war wirklich sehr schön und hatte glasklares Wasser. An der Tankstelle für Boot machten wir fest. Auch da war leider alles anscheinend winterdicht und ans Telefon ging so oder so keiner. Aber es gab noch eine weitere Tanke innerhalb des Ortes. Jeppe und Ich gingen wieder los. Und tatsächlich eine normale Tanke, mit Shop und auch Kartenzahlung. Dort gingen wir auch zweimal hin, denn zudem war sie sehr preis gerecht.Als wir dann endlich voll getankt waren konnten wir auch schon weiter. 3 Mal dürft ihr raten, natürlich unter Motor. Wir hatten keinen Wind und wenn wir mal 5 Knoten hatten, kamen sie genau von vorne. Wir hatten uns als Ziel einen gut bewerteten Hafen auf dem Festland ausgesucht. Er war auch wieder sehr weit weg, doch wenn wir bis um 20 Uhr Abend fahren können wir ihn erreichen. Schließlich war es auch schon 14 Uhr. Nachmittags gab es Kekse. Über den Tag war es recht grau.Wir mussten viel aufpassen, denn zwischen dem Festland und den ganzen Insel fuhren sehr viele Fähren zwischendurch.Als wir dann auch schon die Einfahrt des Hafens erreichen konnten war es schon halb Dunkel. Wir legten uns quer an die Kaimauer. Es war dort sehr ruhig. Mama und Papa wollten ein bisschen erkunden gehen und Toiletten und eine Karte für den Strom aufsuchen. Nach gut 30 Minuten bekam ich hunger, Jeppe ging es schon länger so. Plötzlich war Papa da und er sagte uns, dass Mama im Restaurant auf uns warten würde. Ich wollte mich umziehen und frisch machen, doch dafür blieb keine Zeit. Schnell schaffte ich es noch eine Jeans anzuhien. Mit Segeljacke, Latschen und schicker Frisur:) waren wir dann in der Taverna. Die Frau hatte extra für uns den Ofen angemacht und ist 2 – Mal los gelaufen um Holz zu holen wir uns. Das Essen schmeckte dort sehr lecker, war günstig und riiiiesig. Alle wurden satt und zum Nachtisch gab es für uns alle ein großes Stück Kuchen. Mit vollem Magen gingen wir dann schlafen.
Von Insel zu Insel ohne Wind
Morgens standen wir wieder etwas früher auf. Wir mussten mal wieder nur unter Motor fahren. Auf der Karte schauten wir uns schon nach Tankstellen um, doch die meisten waren immer nur Tankwagen, die entweder nur im Sommer dort stehen, oder kommen wenn man mind. 500 Liter tanken will. So viel passte bei uns leider nun nicht rein. Also tuckerten wir bei fast 0 Knoten Wind und maximal 2 Zentimeter welle zur nächsten Insel. Wir hatten eine im Auge, die einen Hafen und auch eine Tanke die auch geöffnet haben soll hat. Die fast 50 Nm vergingen irgendwie ganz schnell. Mal wieder war die Sonne da, die durch viele Wolken strahlte und den Tag für uns verlängerte. Abends wurde es so kalt. Als wir auf der Insel waren und am Hafen fest machten, maschierten Jeppe und Ich direkt mit zwei 10 Liter Kanistern los zur Tanke. Es sollte eine 24/7 Tanke mit Automat sein. Bei der Kälter fühlten sich die 700 Meter ganz schön weit an.Als wir endlich die Tanke sahen waren wir so glücklich, doch da meinte das Glück es wohl wieder doch nicht so gut mit uns, es gab einen Automaten, nur leider keine Kartenzahlung war möglich. Kleingeld hatten wir nicht dabei und auch auf dem Boot konnten wir keine kleineren Scheine als 100 Euro finden, das Problem war auch, dass der Automat nicht wechseln konnte, doch morgen sollte der Shop der Tanke um 8 Uhr öffnen und dann können wir dort mit Karte dann bezahlen. Also wieder zurück durch das verlassene Dorf bis zum Fischerhafen wo wir lagen. Schnell ging es für uns vier ins Bett!
50 Korfu 50 Segeln
Heute hatten wir eine Menge zu tun. In Griechenland muss man sich anmelden und Geld dafür bezahlen um in den griechischen Gewässern segeln zu dürfen . Auch die Einheimischen müssen dies bezahlen. Wenn an ein Abo für 1 Jahr nimmt, spart man zum Glük aber etwas Geld. Genau das hatten wir auch vor. Also meldeten wir uns Online an und gingen danach zur Polizei. Dort sollten wir eigentlich ein paar Papiere bekommen, jedoch funktionierte es nicht alles so wie es geplant war. Da wo wir online und registrieren mussten, wurde unsere Zahlung noch nicht bestätigt, also hatten wir zwei Optionen. Entweder mussten wir hier in Korfu 2-3 Tage noch liegen oder wir fahren normal weiter und versuchen es noch Mal in einem anderen großen Hafen. Wir nahmen die zweite Option und Alle Man gingen wieder zurück. Auf dem Rückweg nahmen wir noch viele Sachen bei Lidl mit und mit allen Händen voll ging es durch die Stadt. Wieder beim Hafen legten wir auch direkt schon ab, schließlich wollten wir noch weiter fahren. Die gesamte Küste von Korfu entlang, bis wir die nächste Insel ansteuerten. Es war mittlerweile auch schon nach 16 Uhr. Die Sonne hatte mal wieder den ganzen Tag geschienen und wir konnten ordentlich Bräune als Vorrat für den Winter sammeln. Im Dunkeln fuhren wir in die Bucht hinein. Es war nur eine kleine Insel, die leider keinen Hafen hatte. Ruhig lagen wir dort und Abends genossen wir unsere Nudeln.
Korfu
Nach unserer nicht all zu gemütlichen Ankunft in Griechenland , sah die Welt schon wieder ganz anders aus. Die Sonne lachte und vielleicht bildeten wir uns nur etwas ein, doch es fühlte sich alles viel wärmer an als in Italien. Morgens fütterten wir noch eine süße Katze und gegen 11 Uhr legten wir auch schon ab. Unser Ziel war Korfu. Etwa 35 NM lagen vor uns, denn wir mussten ein Mal halb Korfu umrunden. Die hohen Berge von Albanien sahen wir, dort lag soagr tatsächlich ganz oben eine dünne Decke voll Schnee. Als wir zwischen Korfu und dem Festland fuhren, war das Wasser plötzlich etwas dreckig. Wenn zwei so große Landflächen und dann auch noch voll mit Menschen bei einander liegen ist es schließlich kein Wunder. Doch trotzdem war die Küste Atemberaubend. Sehr viele Bäume und schöne Buchten. Als wir dann endlich den Hafen sahen wurde es dunkler. Es gab einen so schönen Sonnenuntergang, den wir den Tag gar nicht genießen konnten bei Welle und Wind. Im Dunklen fuhren wir in den Hafen. Er lag direkt bei einer großen Burg. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen. Mich erstaunte es wirklich sehr, dass dort alle so gut Englisch sprechen konnten. Abend aßen wir zum Glück nicht wieder so spät frische Pinsa aus Italien.
Griechenland bei Sturmwarnung und 3 Meter hohen Wellen
Es war nun soweit. Wir sind so viele Meilen gefahren für dieses Land. Es war noch nicht Kreta, aber schon so nah dran. Morgens bei den erstem Licht starteten wir in Richtung Osten. Wir wollten zu einer Vorinsel vor Korfu. Es waren 19 Knoten Wind als höchstes angegeben. Somit wussten wir von Anfang an, dass es keine Kreuzfahrt über die Adria wird. Doch das plötzlich 23 Knoten auf dem Messer waren, war nicht geplant. Wir dachten uns nicht viel dabei. Jeder wurde erst Mal gestärkt mit Brot und Joghurt. Desto weiter wir nach links in die Adria blickten, desto mehr Schaumkronen auf den Wellen sahen wir und es wurde uns mulmiger. Aber seid Le Medoc hatten wir keine Angst mehr vor Wellen. Die Wellen bekamen immer mehr Ählichkeit mit dem Atlantik, als ob sie uns verfolgt hatten. Mitten auf der Adria hatten wir natürlich kein Netz, also konnten wir auch keine neuen Wetterdaten sammeln. Dann mussten wir es wohl auf die ehr altmodische Art herangehen. Über Funk hörten wir die Wetternachrichten auf Englisch ab. Das bereuten wir schnell, denn es wurde eine Sturmwarnung der Stufe Mitte rausgegeben. Die Wellen sollen noch höher werden, ganz zu schweigen vom Wind. Wir waren alle leise und überlegten was nun das schlauste ist. Am Himmel sahen wir jedoch keine Wolkenfelder, die wie ein Sturm aussahen. Wir waren fast genau auf der Hälfte der Strecke. Der Wind pfiff immer lauter und wir mussten alles per hand steuern. Die Wellen hatten teils die 3 Meter Marke schon erreicht. Immer wenn eine große kam und dazu noch unsere Schräglage bei 29 Knoten Wind, lief das Wasser auf der Le Seite rein. Wir sahen ständig schwimmende Hölzer und Kanister , doch kein Boot. Irgendwann wurde es jedoch ruhiger. Wir konnten beide Segel wieder ausreffen, doch die Adria brauchte um sich zu beruhigen. Desto näher wir Griechenland kamen, desto weniger Welle gab es. Es wurde immer dunkler. Der Funk loef die ganze Zeit über mit und gegen 20 Uhr wurde etwas neues gemeldet. Der Sturm soll von der Adria nach Osten ziehen, also genau wo wir sind, doch jetzt kommt das Positive, denn er wird erst gegen 0 Uhr Ortszeit erwartet. Das beruhigte uns, doch wir mussten auch aufpassen, dass wir rechtzeitig im Hafen ankommen werden. Irgendwann sahen wir auch endlich Land und wir wussten der Kampf ist bald vorbei. Bei der Insel wurde es zum Glück merklich ruhiger. Als wir dann endlich in die Einfahrt tuckerten war es noch sehr windig, doch das störte uns nicht solange wir sichher am Kai lagen. Abends gab es dann noch sehr spät etwas zum Essen und wir stießen auf Griechenland an...
Einmal ausruhen noch…
Bevor wir endlich starten konnten, mussten wir im letzten italienischen Hafen noch einen weiteren Tag verbringen. Wir hatten über 30 Knoten Wind, auf der Adria kann das nicht ganz so witzig werden, denn dort ist es sehr bekannt für etwas mehr Wind und Welle. Also machten wir uns hier einen schönen Tag. Es war mal wieder sehr grau und der Wind zog die letze Wärme auch noch Weg. Bei unserem ersten Spaziergang, entdeckten wir einen gewaltigen Leuchtturm mit einer riesen Treppe, die dort hinführte. Wir besorgten etwas Brot und Kekse für den Nachmittag. Gegen 14 Uhr gingen Jeppe und ich zu zweit zu einem alten Campingplatz, dort kletterten wir über eine Mauer und spielten auf einem so coolen Fußballplatz etwa 2 Stunden lang. Gegen 16 Uhr trafen wir uns beim Leuchtturm mit Mama und Papa. Aßen zusammen Kekse und genossen die Aussicht aufs Meer und unserer Sterna. Als wir wieder unten ankamen wurde es auch schon dunkler. Wir duschten Abends noch in einer Draußendusche. Morgen wollten wir gegen 7 Uhr starten, damit wir möglichst viel Strecke auch noch im hellen schaffen konnten
Letzter Hafen unter italienischer Flagge!
Ganz früh morgens ging es für uns schon los. Etwa 70 Nm lagen wieder vor uns. In den letzten Tagen hatten wir ordentlich Strecke machen können, nur meist unter Motor. Dieses Mal konnten wir immerhin die Segel zum unterstützen mit setzen. Mit 5 Knoten waren wir dann auch ordentlich bedient. Die Sonne zeigte sich immer wieder aus den Wolkenfeldern heraus und Mama zog sich an und aus und dann war es ihr zu nervig und sie kam vom Sonnendeck wieder zurück zu uns. Zwischendurch legten Jeppe und ich uns immer nach vorne um dort ein kleines Nickerchen zu machen. Nachdem es wieder 16:30 war ging die Sonne auch wieder unter und es wurde kälter. Wir merkten dass es Dezember war, auch wenn wir im Süden waren. Gegen 20 Uhr sahen wir auch schon die Einfahrt des Hafens und machten uns bemerkbar mit unseren Positionslichtern. Nett wurden wir empfangen und machten uns sichher fest. Abends gab es Hotdog für alle und alt wurden wir an diesem Abend nicht.
Crotone
In Crotone blieben wir drei Tage. Wir waren Einkaufen und auf einem Markt. Dort gab es viel frisches Obst und Gemüse. Jedoch waren die Preise unseren Erfahrungen nach nicht ganz preiswert. Trotzdem holten wir uns frische Tomaten,Paprika und auch Weintrauben. In einer Fischhalle hielten wir auch noch an. Dort gab es Rotbarsch. Preise standen nirgends. Also beschlossen wir einfach 1Kilo mitzunehmen. Der nette Fischer machte uns sogar noch Filets draus. Der Preis war auch hoch. Jeppe war sich aber auch nicht sicher ob es sich überhaupt um ein Rotbarsch gehandelt haben könnte, somit googelten wir. Dort stand, dass es sich um einen sogenannten Seeteufel handeln könnte, der aber dem Rotbarsch sehr ähnelt im Geschmack und de Aussehen. Weiter gingen wir zu einem sehr günstigen Discounter wo wir viel einkauften. Auf dem Rückweg sahen wir ein großes Winterlager. Es hatte in der Nacht Sturm hier gegeben und die Boote hatte ihre Segel nicht winterklar gemacht, somit flatterten die Segel so wild umher und waren komplett zerfetzt. Auch ein Segelboot ist zur Seite gekippt. Das war wirklich heftig mit anzusehen, aber wir werden alles schön brav klar machen:) Am letzten Tag fanden wir zufälligerweise einen riesigen Markt. Dort gab es Schuhe und gaaaanz viele Klamotten. Alles was das Fashionleben begehrte. Fußball spielen konnten wir dort auch sehr gut. Abend guckten wir uns noch die Wellen an um uns schon mal Mental auf den Tag morgen vorzubereiten! Leider waren sie noch sehr hoch... Am letzten Abend mussten wir hier natürlich auch noch die Pizza testen, es gab zwei Familienpizzen, die wir uns alle zusammen teilten. Die Pizza war riesig und passte nicht ein Mal auf unseren Tisch, außerdem kostete eine soviel wenn nicht sogar weniger als eine kleine in Deutschland… Abends ging es früh ins Bett, denn wir hatten morgen wieder Mal eine weite Strecke vor uns.
Crotone
Von dem Hafen den wir gestern Abend angelaufen haben, war es nur noch 20 Seemeilen bis nach Crotone. Ein al um das Kap herum und schon waren wir. Es waren bei der Einfahrt plötzlich 20 Knoten Wind und obwohl ich den Motor schon zurück genommen habe fuhren wir mit 5 Knoten rein. Ich sollte rückwärts mit 20 Knoten Wind anlege. Ich fuhr gerade zurück, doch mein Buck wurde zur Seite versetzt. Ich konnte nichts daran wirklich hindern, also waren wir nun quer zum Steg. Der Hafenmeister half uns und zog uns an einem Seil rum und wir lagen perfekt gerade, nur war es eine beton Mauer und die Wellen die ungehindert rein kamen gingen immer an die Mauer und zurück und wir mitten drin. Unter Deck war es ziemlich laut und Papa wusste jetzt schon, dass es für ihn eine sehr unruhige Nacht werden würde. Abends durften wir uns netter weise noch zu einem anderen Platz legen, wo es noch immer sehr laut war, doch viel leiser als davor. Es soll einen heftigen Sturm geben und 5 Meter hohe Welle geben. Hier werden wir wieder ein paar Tage fest liegen, nur wie lange ??
Wieder so weit…
Gestern Abend hatten wir uns dazu entschieden wieder einen großen Törn zu fahren, denn sonst hätten wir schließlich die gesamte Bucht ausfahren müssen, doch darauf hatten wir keinen Bock und wollten durch ziehen, denn unser Ziel war doch schon so nahe. Also ging es wieder etwas früher los. Diesmal hatten wir aber Wind. 13 Knoten von achtern. Quasi nahe zu perfekt. Als wir dann davon sausten, machte ich Frühstück für alle. Ray konnte auch alles gut steuern. Es lagen dieses Mal zwar keine 72 Nm vor uns, doch auch 50 Nm waren für uns viel Strecke. Bei einer Geschwindigkeit von 5 Knoten brauchen wir ,,nur,, 10 Stunden. Also da wir um 8 Uhr gestartet waren, werden wir voraussichtlich erst um 18 Uhr in den Hafen laufen. Was aber noch völlig in Ordnung wäre. Nur leider wurde der Wind merklich weniger. Wir kam nicht mehr so schnell voran, aber wollten auch den Motor schonen, da er gestern eine so große Strecke durch fahren musste. Jeppe packte auch zwischendurch immer wieder seine Angel rein, doch bei einer so langsamen Geschwindigkeit, bezweifel ich, dass einer anbeißen würde. Zwischendurch kaen immer wieder kleine Windstöse und wir waren wieder auf unseren 5 Knoten Marschgeschwindigkeit, doch dies hielt meist nicht allzu lange an. Gegen 17 Uhr verließ uns auch wieder die Sonne, jedoch kam etwas Wind auf und wir wurden schneller. Eine Antwort des hafens hatten wir leider nicht bekommen, doch trotzdem wollten wir dort hin. Als wir dort reinkamen , sprang der Tiefenmesser runter auf bis zu 2 Meter. Da wurde uns schon Angst und bange, jedoch war dort kein Fels zu sehen, und es wäre nicht dramatisch gewesen falls es uns erwischt hätte, aber es fehlten ja auch noch 20 Cm bis zu Grund. Dort stand ein netter Mann, der uns zu winkte. Da legten wir uns auch rückwärts wie immer an die Moorings. Eine kleine Toilette gab es und Strom. Früh ging es auch wieder schlafen für uns alle nach den leckeren Pommes:)
68 Seemeilen nur mit Motor…
Heute Früh gegen 7 Uhr standen wir auf. Denn morgendlichen Kaffee schlürfte papa vorher noch schnell aus und los ging es. Der Wind lies sich fast gar nicht blicken und wir mussten auch noch Geduld haben, denn nur am Nachmittag soll etwas mehr kommen. Nun ja was heißt schon mehr, wir mussten uns evtl. mit 12 Knoten zu Frieden geben. Da Jeppe und ich vor ein paar Tagen morgen alleine aufgestanden waren und die ersten 20 Seemeilen nur unter unserer Aufsicht geführt haben, hatten wir noch was gut und wir durften uns diesmal hinlegen. Gegen 10 Uhr waren wir auch. Es ist nicht viel passiert, außer das die Fock raus gezogen wurde und wild umher schlug. Der Motor lief auf über 2000 Drehzahl und wir somit bei fast 5 Knoten Geschwindigkeit. Es war nicht allzu spannend, denn wir fuhren die Küste entlang , die das einzig spektakuläre Ereignis bis dahin war. Der versprochene Wind wurde mehr, jedoch nicht so ,,stark,, wie er eigentlich sein sollte. Bei Sonnenuntergang wurde es noch schlimmer und die Segel zogen gar nichts mehr. Nun waren es auch nur noch 10 Seemeilen bis zum Hafen. Abundzu mussten wir die Drehzahl des Motors ändern, da es nicht so gut sein soll wenn er immer bei der selben Geschwindigkeit fährt, vor allem bei einer so langen Tour. Als wir uns seelisch schon mal auf die Anfahrt vorbereiteten, strahlte ein plötzlich sehr sehr grelles Licht auf uns. Wir sahen nichts mehr so sehr wurden wir geblendet. Wir dachten es wäre ein Fischer der und übersah, aber nein es war die sogenannte ,, Gardia Finanza. Bei uns auch Zoll genannt. Sie fuhr um uns herum, alle schauten uns an. Wir verhielten uns erst Mal ruhig und dachten sie verschwinden gleich, doch da hatten wir uns wohl getäuscht, bis zum Hafen fuhren sie mit uns. Als wir sicher beim Platz ankamen, kamen sie uns immer noch hinterher. Was war denn bloß so interessant an uns ? Wir lagen sicher und der Zoll auch auf ihrem Platz. Mama und Papa gingen sich schnell anmelden beim Hafenmeister und ich bereitete das Essen vor. Da klopfte es bei uns. Es war der Zoll. Sie wollten alle Papiere und Ausweise. Doch ich war zu jung um es ihnen geben zu dürfen, meinten sie. Als Mama und Papa dann wieder da waren, ginge sie direkt zu den Männer und kamen nach einer gefühlten Ewigkeit auch endlich wieder zurück. Ich dachte schon, dass sie verhaftet wurden, aber zum Glück war es nichts schlimmes. Dann aßen wir alle zusammen und schauten uns auch schon den Törn für morgen an.
Straße von Messina und endlich wieder Festland!
Nach unserem guten Anlegemanöver, legten wir auch wieder ein gutes Ablegemanöver hin. Das war für uns der letzte Hafen auf einer italienischen Insel für dieses Jahr zumindest(hoffentlich) der Wind passte einigermaßen. Es war viel mehr vorausgesagt und auch aus einer ganz anderen Richtung. Doch plötzlich drehte der Wind wie auf Knopfdruck. Auch die Windstärke veränderte sich und von 6 Knoten kamen Böen rein von bis zu 27 Knoten. Ray konnte auch nicht mehr gegen halten und ich übernahm schließlich das steuern. Wir luvten immer wieder an, das war das Zeichen dafür, dass wir reffen mussten. Als das Großsegel schließlich nur noch ¾ draußen war konnte ich das Boot viel besser bei Kurs halten. Es sollte weiterhin sehr böig bleiben und wenn an durch die Straße von Messina fährt, soll man auch noch 2 WINDSTÄRKEN dazu rechnen können, da der Wind dort so durch pfeift. Natürlich hatten wir auch schon berechnet wann wir wo sein müssen und wollen, denn durch die Meerenge strömt eine starke Strömung entweder nach links oder rechts. 4 Stunden nach Hochwasser in Gibraltar kommt der Strom nach rechts und mit 7 Knoten sausten wir durch die Meerenge. Leider waren die meisten Fotos kein so wirklich großer Erfolg, da es viel regnete und grau war. Die voraus gesagten 25 Knoten Wind kamen auch nicht. Etwa ein paar eilen vor unserem Zielhafen, wurde uns eine Nachricht auf Navily zugesendet. Uns wurde mitgeteilt, dass wir leider nicht den Hafen anlaufen können, da er bereits ausgebucht sei. Nur das Problem war, dass es danach keine weiteren gab. Also bogen wir ohne zu zögern in die Marina ein, die genau quer ab von uns war. Warum wir da eigentlich nicht hin wollten war das der Preis für unseren Geschmack viel zu hoch war, und man hatte nur Strom. Dort legten wir uns an eine Kaimauer, die nicht dazu gehörten. Also lagen wir dort kostenlos, aber leider auch ohne W-lan, Dusche etc. und Strom. Jedoch gingen Jeppe und ich uns etwas umgucken, das erste Mal wieder Festlandboden unter den Füßen, seid fast 1 Monat. Bei einem riesigen Shoppingcenter wo wir sehr lange waren, da es draußen so stark regnete, machten wir einen Stopp. Als wir dann wieder zurück gehen wollten, erschracken wir. Direkt am Meer ging eine lange Straße bei den Fähren entlang. Doch diese konnten wir nicht benutzen, da es so viel in so kurzer Zeit geregnet hatte. Die Autoreifen standen bis über der Hälfte in Wasser. Gerade fanden wir einen trockenen Weg, da kam ein Auto mit viel Geschwindigkeit und machte so hohe Wellen, denen wir gar nicht ausweichen konnten. Als wir dann auch nass waren gingen wir schließlich den gesamten Weg zur Sterna durch eine riesen Pfütze. Abends gab es wir mal Nudeln mit Soße. Früh ging es auch schon schlafen, denn morgen hatten wir eine lange Tour vor uns.
Nach dem Ankern zum letzten Hafen auf Sizilien
Nach unserem schönen geschützten Ankerplatz ging es dann weiter zum letzten Hafen auf dieser Insel hier, denn wir wollten danach durch die Meerenge von Messina und auf dem Festland weiter segeln. Mama und Papa ließen Jeppe und ich schlafen. Wir schafften das Ankermanöver schließlich mittlerweile auch alleine. Als der Anker dann oben war fuhren wir mit Motor los. Doch auf dem Meer war gar nichts los. Der Wind lies gar nicht von sich hören und die Welle auch fast nicht. Manchmal kamen kleinere Windstöße und wir konnten segeln, doch dann schlug wieder alles umher beim Mast. Als wir dann für eine etwas längere Zeit um die 10 Knoten Wind hatten, entschieden wir uns dazu dem Motor eine kleine Pause zu gönnen. Auch Mama und Papa kamen gegen 10 Uhr hoch, da hatten wir nur noch ein paar Meilen vor uns. Ein Gewitter zog am Horizont auf und es kam mehr Wind. Aber wir bekamen nicht viel mehr ab als sehr viel Regen. Doch er hörte perfekt auf, direkt vor der Einfahrt wurde es wieder sonnig. Da bereitete ich alles für mein Video vor, was ihr wahrscheinlich schon gesehen habt. Der Platz war sehr ruhig und groß. Wieder sehr früh lagen wir im Hafen und verbrachten den Tag mit Video schneiden, Törn Planung und Essen... Zum Abendessen gab es Nudeln mit Fleisch. Morgen soll es dann weiter gehen und wir werden die Straße von Messina passieren. Dann wären wir seid fast eine Monat wieder am Festland!
Nach der Pause endlich wieder ankern…
Nach fast einer Woche ging es wieder raus aus der vollen und lauten Stadt. Morgens starteten wir sehr früh um viel Strecke zu machen. Wir hatten einen Hafen der nur 30 Seemeilen entfernt war. Nur es gab ein Problem. Dieser Hafen verlangte von uns 50 Euro und hatte nichts außer Wasser und Strom, also auch keine Sanitäreinanlagen. Trotzdem fuhren wir erst Mal los. Es war fast gar kein Wind, obwohl 13 Knoten vor raus gesagt waren. Wir waren zum Glück etwas geschützt, denn draußen wo man es nicht mehr war, waren die Wellen noch sehr hoch und aufgewühlt von den Vortagen. Wir bekamen nur die langen Ausläufer mit, aber lange gr0ße Wellen sind nicht ganz so schlimm, da schaukelt das Boot nicht so wirklich, man kommt schneller voran und es kommt einen nicht vor wie 2 Meter hohe Wellen. Das Wetter war noch sehr grau und auch nicht wirklich warm. Bei einem Flohmarkt hatten wir uns aber noch einfache Handschuhe gekauft und damit lies es sich etwas besser aushalten. Als wir dann die Bucht endlich geschafft haben, ging es um die Ecke und da lag auch schon die große Mole. Zwei Segelmasten waren dort auch zu sehen. Nur daneben lag noch ein Ankerplatz, der sehr ruhig war, den die langen Wellen zerbrachen an der Mole. Also entschieden wir uns dazu zu ankern. Leider fing es auch noch an zu regnen, aber trotzdem ließen wir den Anker rein, er griff sofort den Boden und wir waren fest. Kuchenbude schließen und es wurde schnell warm. Mama kochte uns allen einen schönen warmen Kakao. Es war nur erst 15 Uhr und schon fast ganz dunkel. Internet reichte von der Marina bis zu uns, jedoch mit Passwort. Wir spielten dann alle zusammen eine Runde Karten und der Tag verging auch sehr schnell. Abends gab es Chilisoße mit Reis. Naschis fand in unseren Bäuchen auch noch Platz:)
Sturm abwettern in Palermo
Nach dem Essen gestern waren wir schon richtig eingelebt ins Stadt Leben.
Wir werden hier vermutlich für fast eine Woche sitzen, deshalb fasse ich euch alle Tage zusammen…
Obwohl wir hier lange Zeit waren, war jeder Tag anders gestaltet. Beim ersten Besuch der zwei großen Märkte fanden wir auf dem Rückweg eine Werkstatt für E-Scooter. Uns ist in Brest ins Wasser gefallen und sagte danach gar nichts mehr:( Mama und ich brachten ihn mit einem Einkaufswagen dorthin, doch leider war alles so kaputt, dass es sich nicht lohnen würde ihn zu reparieren. Wir ließen dort, quasi als Bezahlung. Wir gingen jeden Tag durch die Stadt. Wuschen Wäsche und gingen zweimal Abends Essen. Obwohl uns das erste al nicht so wirklich überzeugt hat. Die Stadt waren riesig, alle Straßen waren sich sehr ähnlich, aber doch immer etwas anders und auf ihre Weiße schön. Als wir am letzten vollen Tag in Palermo zu Markt gingen, probierten wir dort alle Streetfoodgerichte. Einmal gab es einen großen Burger mit der Milz eines Schweines. Ich passte und vergnügte mich an einem heiß frittiertem Mozzarella mit Reis gefüllt. Bei einem kleineren Restaurant setzten wir uns hin und jeder bekam ein großes Panini mit Büffelmozarella und ganz viel Schinken und das wir ganz wenig Geld. Wir merkten, dass die Stadt immer in Viertel eingeteilt war, es gab das wo eher die wohlhabenden Läden waren, eher die Studenten, die Altstadt und ein ganz armes Viertel. Dort war es für mich sehr schockierend. Alle Sachen die die Menschen dort hatten oder gefunden haben, hatten sie auf einem großen Haufen auf der Straße liegen. Sie tauschten mit anderen und verlangten kein Geld. Auch die Fahrzeuge, die vermutlich nicht mehr fahren, waren voll bis unters Dach, auf dem Dach lagen auch Sachen. Ich hatte bis dahin, noch nie so etwas schlimmes gesehen und es tat mir im Herzen weh. Aber weiter ging es noch an diesem Tag, bis zu einem alten Tempel. Dort ging man die Treppe runter und fand viele Skelette auf, es waren echte Skelette mit ihren Klamotten und teilweise auch noch Haaren. Eigentlich wollte ich nicht mit rein, da ich so was nicht wirklich ab konnte und das tat ich auch nicht, der Anblick bei Skeletten von Kindern, teils sogar Babys. Es waren alles normal verstorbene Menschen, es hatte nichts mit Krieg oder jeglicher anderer Art zu tun, doch trotzdem nahm mich es ordentlich mit. Auf dem Rückweg waren wir noch ein Eis essen und Mama und Papa einen Cappuccino. Als Fazit der Stadt kann man sagen, dass es eine sehr schöne Stadt ist auch wenn sie in der Kritik bezüglich der Gefährlichkeit ist. Uns ist nichts passiert! Man sollte die Stadt aufjedenfall sehen und vor allem zu einer ganz besonderen Pizzeria gehen, dort gab es eine sehr leckere, traditionelle und große Pizza.
Palermo
Von unserem ersten Hafen von Sizilien ging es direkt zur Hauptstadt. Es waren nur knappe 30 Seemeilen die vor uns lagen. Jedoch waren im Hafenbüro dort nur bis 17 Uhr Leute, also mussten wir uns beeilen. Bei der Ausfahrt knipsten wir noch Fotos von dem Berg wo die Wolken dort hangen. Es war etwa 9 Uhr und wir verabschiedeten uns vorher noch von den Katzen. Der Hafen und der Ort im Allgemeinen hatte uns sehr gut gefallen. Jedoch soll die nächste Zeit viel Wind kommen und in Palermo wird es bestimmt nicht langweilig werden. Laut der App sollten wir 13 Knoten Wind haben, doch es waren eher 0.2. Mit Motor tuckerten wir also um den Berg rum. Von weitem hör und sah man Flugzeuge fliegen beim Flughafen von Palermo , der sehr weit außerhalb der eigentlichen Stadt lag. Es sah schon sehr cool aus mit den Flugzeugen, die direkt über unserem Mast flogen. Da musste Papa natürlich seine Fototalente auspacken:) Wir waren als wir um die Ecke waren auch wieder schneller unterwegs, denn wir bekamen endlich den versprochenen Wind. Mit Segeln fuhren wir dann auch gute 4 Knoten zwischenzeitig. Von weitem sah man auch dann endlich große Kreuzfahrer. Die Häfen dort waren sehr teuer. In der Nebensaison sollten wir sogar 150 Euro ausgeben, das wollten wir jedoch nicht, also entschieden wir uns für einen anderen Hafen. Wir telefonierten und schrieben und endlich hatte einer einen Platz für uns. Er kostete nicht ganz so viel und hatte dafür alles was wir brauchten inklusive. Dort fuhren wir dann auch hin. Bei Helligkeit legten wir in eine sehr engen Platz ein, aber alles verlief reibungslos. Die Marineros waren sehr freundlich zu uns und halfen wo sie nur konnten. Der Hafen machte schon mal einen sehr netten Eindruck. Abends gingen wir gegen 19 Uhr nochmal durch die Stadt. Wir suchten nach etwas schnellem auf die Hand. Wie z.B. Pizza oder Paninis. Die fanden wir auch. Jeder bekam ein Panini mit Schinken, Öl und Büffelmozarella und davon reichlich. Der ganze Spaß war richtig lecker und zudem sehr günstig. Durch die Altstadt schlenderten wir auch noch. Doch in den nächsten Tagen werden wir das wohl häufiger machen müssen. Schließlich soll ein Sturm aufziehen und wir bekommen bis zu 46 Knoten Wind. Wenigstens haben wir eine schöne Marina gefunden.
1. Hafen Sizilien und eine kurze Pause...
Da wir gestern erst im Dunkeln in den Hafen kamen, haben wir noch nicht viel entdecken können. Gegen 10 Uhr waren wir auch alle schon wach und wieder fit. Mama und ich machten einen kleinen Spaziergang zum nächsten Supermarkt um Brötchen zu holen. Die anderen gingen duschen und deckten den Tisch. Auf dem Weg fanden wir viele süße Katzen, die ich am liebsten alle mitgenommen hätte. Wieder zurück gab es Frühstück. Der Hafen sah sehr schön aus und hatte eine wundervolle Lage. Das Wasser war richtig klar und auch relativ warm. Am ersten tag gingen wir auch noch einkaufen und uns zusammen die Stadt anschauen. Die Stadt machte einen sehr netten Eindruck mit vielen alten und schönen Gebäuden. Es war ein relativ kleiner Ort und man hatte das Gefühl, das hier die Katzen das sagen haben:) Auch am Hafen wimmelte es nur von diesen süßen Tierchen... Abends wollten wir eigentlich einmal essen gehen, jedoch waren die Restaurants nicht allzu günstig aus unserer Sicht. Abends gab es dann lieber Spaghetti mit Salami und frische Käse. Am nächsten Tag waren wir auch wieder spazieren. Ein bisschen Bewegung brauchten wir ja schließlich auch mal. An einem verlassenen Haus stand ein großer Baum mit großen saftigen Orangen. Dort griffen wir reichlich zu, denn wir wollten selber Orangensaft herstellen. Am Nachmittag gingen wir nochmal los, doch unser Weg war nicht weit, denn wir wollten nur zum Strand. Dort war zwischendurch auch Sonne, diese Zeit nutzen wir also und sprangen ins Wasser. das Wasser war so mega klar, jedoch für mich schon kalt. Es waren weniger als 20 grad, aber auch nicht viel weniger:) Der Strand lag direkt vor einem riesigen Berg, der unsere Erinnerungen von Calp wieder aufweckte. Abends gingen Jeppe und ich noch zu einem Sportplatz, der war richtig cool. Dort war sogar eine richtige Tribüne mit Netzen und Flutlicht. Als wir sehr spät zurück kamen war das Essen auch bereits fertig.
Der hoffentlich letzte große Törn!
Heute früh ging es los. Am Morgen starteten wir gegen 10 Uhr in Richtung Sizilien. Wir waren mal wieder alleine auf dem <Meer unterwegs. Rein in die Wolken fuhren wir also. Wir hatten guten bis sogar sehr guten Wind. 16 Knoten von Achtern. Mit einer Geschwindigkeit von bis 8 Knoten waren wir viel schneller unterwegs als geplant. Etwa 180 Nm lagen insgesamt vor uns. Doch die ersten 25 Meilen schafften wir sehr schnell. Jedoch war die Welle etwas aufgewühlt, deshalb nahmen wir Ray ein wenig Arbeit ab. Zwischenzeitig gab es noch leckeres Gebäck von Jeppe und mir gezaubert aus Apfelmus und Blätterteig. Von der Sonne konnte man nicht viel erzählen, denn zwischen den tief stehenden Wolkenfeldern sah man nur vereinzelte Sonnenstrahlen. Die Wellen waren noch immer bis zu 2Meter hoch und der Wind wurde sobald es dunkler wurde auch etwas ruhiger. Mit 12 Knoten Wind segelten wir in den Sonnenuntergang hinein. Zum Essen gab es Linseneintopf. Danach schauten wir zusammen Stromberg und ich wurde auch schon ganz müde. Die Lichter brauchten wir zum Glück nicht einschalten. Schließlich waren wir mitten auf hoher See und sahen nichts als nur schwarz. Apropro hohe See, die Wellen hatten sich mittlerweile auch schon beruhigt und wir konnten in Ruhe schlafen gehen. Gegen 3 Uhr gab es wieder Wachwechsel. Jeppe und ich bildeten das zweite Team und die anderen beiden legten sich hin. Erstmal checkten wir die Lage ab, doch der Wind war um die 10 herum und kein Licht war weit und breit zu sehen. In der Nacht passierte nicht wirklich viel. Kaum Welle und er Wind war konstant bei 10 - 12 Knoten. Gegen halb 7 kam wie aus dem nichts die Sonne. Tatsächlich bin ich bei der Wache kein einziges mal eingeschlafen! Doch bin immer noch kein Fan von Nachtfahrten. Alle waren am nächsten Tag ziemlich müde. Papa hatte nur 2 Stunden geschlafen und war auch früh wieder auf den Beinen. Ray war auch wieder an der Arbeit. Gegen 9 Uhr durften Jeppe und ich uns nochmal hinlegen und schlafen. Mama war gegen 10 Uhr auch erwacht und kochte Kaffee und Cappuccino. Um 13 Uhr erst stand ich wieder auf und es waren nur noch 40 Seemeilen bis nach Sizilien. Doch Land sah man noch nicht. Der tag verging wie im Fluge und der Wind wurde mehr. Ray musste auch wieder abgenommen werden, denn wir hatten bis zu 20 Knoten Wind und die Welle hatte sich auch schon wieder aufgebaut. Als ich dann die Pinne übernahm kam eine fette Bö rein und auf dem Messer stand plötzlich 26 Knoten. Da haben wir schnell mal das Groß gerefft. Viel langsamer wurden wir jedoch nicht, doch wir fuhren sicherer. Unser Ziel war es Abends gegen 21 Uhr anzukommen. Als die Sonne uns wieder vor 17 Uhr verlies und dunkler wurde, sahen wir auch schon ein kleines Licht. Es war der Leuchtturm wo wir hinmussten. Nur noch knappe 20 Seemeilen gegen 18 Uhr. Mama machte unter Deck den Rest Linseneintopf warm für Mama und Papa und Jeppe und ich aßen Kekse;) Der Wind wurde auch weniger, somit konnten wir das Segel auch wieder aus reffen, jedoch die Wellen brauchten noch Zeit um sich abzubauen! Auch Internet bekamen wir wieder ,als wir nur noch um die 10 Nm vom Land entfernt waren. Einzelne Lichter erkannte man auch schon am Land. Als wir dann endlich um den Leuchtturm herum waren, sahen wir auch schon die grün rote Einfahrt leuchten. Dort wurden wir nett empfangen gegen 22 Uhr und machten bei den Moorings fest. Früh ging es für alle ins Bett, den Papa musste dringend wieder Schlaf nachholen:)
Absprunghafen 16.11.25
Nun geht es zu Absprunghafen von Sardinien. Von dort wollen wir rüber nach Sizilien. Heute liegen etwa knappe 30 Seemeilen vor uns und bei Sonnenschein starten wir. Frühstück gab es wieder al unterwegs, denn wir brauchten jede Minute die wir einhole konnten, schließlich werden auch hier im Süden die Tage kürze und Nächte länger. Gegen 17 Uhr verlässt uns immer die Sonne und morgens kommt sie schon um 7 Uhr hoch. Auf dem Weg diskutierten wir noch darüber welchen Hafen wir heute ansteuern wollten. Als Auswahl hatten wir drei. Einer war nur 30 Nm weg, der mittlere nur 35 und der letzte hatte 42. Jeder Hafen hatte seine eigenen Vorteile, zudem lag der erste mitten in einer Bucht und der zweite am Ende und der letzte war überhaupt nicht in der Bucht. Lange Rede kurzer Sinn fuhren wir in die goldene Mitte. Dort riefen wir an und buchten bereits über unsere App. Nach Keksen wurde es auch merklich dunkler. Sobald die Sonne immer weg ging wurde uns allen kalt und wir zogen jeder eine Jacke an. Mit fast garkeinem Wind am gesamten Tagliefen wir viel mit dem Motor. Somit fragten wir netterweise über Funk an ob wir vorher noch tanken dürften. Das war natürlich nicht der Rede wert. Jedoch mussten wir auch noch ankommen. Schließlich waren es noch fast 10 Nm und bei einer Geschwindigkeit von nur 4 Kt brauchten wir auch noch unsere Zeit. Während wir einmal quer über die Bucht fuhren hatten wir zwischenzeitig auch keinen Empfang , zudem auch kaum eine Sicht. Nun war es dunkel und man sah die grün rote Einfahrt der Mole schon. Ich wüsste gar nicht was ich ohne unser Navi machen würde, denn direkt bei der Mole war es nur 3 Meter tief und ausgetonnt war dar gar nichts. Bei kompletter Dunkelheit legten wir also quer am Steg bei der Tanke an, dort wollten wir am liebsten so tun als hätten wir nie gefragt, denn der Preis pro Liter war 2 Euro und 9 Cent, wir nahmen es aber so wie es kam und so doll es weh tankten wir sogar voll auf. Dann wurden wir von einem kleinen Schlauchboot zu unserem Platz geführt und ich legte rückwärts an. Der Tag endete mit leckerem Essen und der Vorbereitung für morgen, denn es sollte morgen auf unseren hoffentlich letzten großen Törn gehen auf der gesamten Fahrt. Nämlich nach Sizilien.
Sardinien 15.11.25
Früh ging es heute los. Um 8 Uhr starteten wir und hielten direkt auf Sardinien zu. das Wetter war ziemlich bedrückend und Nebel kam auf. Wind gab es fast gar nicht. Aber als wir dem Kap näher kamen wurde er mehr. Schließlich hatten wir teils sogar über 10 Knoten aufm Messer. Leider mussten wir am Wind Kurs fahren, aber zusammen mit dem Motor machten wir das gut. Wir wollten heute in einen Hafen der mitten in einem Naturschutzgebiet lag. Die Sicht wurde mit der Zeit jedoch immer besser. Es gab auch erst Frühstück gegen 11 Uhr, da wir alle noch ziemlich satt waren von der Pizza am Vortag. Am Horizont sah man auch schon einen Leuchtturm, der nur wenige Nm von dem Hafen entfernt war. Die Sonne wurden auch schon dunkler und wir versuchten Gas zu geben, damit wir nicht mehr im Dunklen ankamen. So war es auch gegen 17 Uhr liefen wir in den Hafen ein. Dort wurden wir direkt sehr nett empfangen und legten ein gutes Anlegemanöver hin. Am Steg waren wir jedoch die einzigen. Dafür das wir quasi am A. der Welt lagen, gab es hier ein richtig großen Hafen, die meisten hatten nur alles schon winterdicht gemacht und waren nicht mehr hier. Wir wollten die letzten Sonnenstrahlen noch ausnutzen und gingen direkt los zum Strand. Ohne einen Plan schlenderten wir also los. Das bereuten wir wenig später, denn wir kamen bei den Felsen an und machten einen Blick nach rechts, dort war der schöne große Strand. Aber anstatt umzudrehen gingen wir unten an einem kleinen Pfad weiter. Doch da endete der Weg. Also kletterten wir hoch und gelangen auf einen alten Platz. Es war ein alter Campingplatz wo noch die Stromästen und Zäune standen. Der Rest war uralt und verwachsen. Aber wir kamen nach einem guten Kilometer endlich zum Strand. Dort waren auch noch ein paar andere Leute die sich den Sonnenuntergang nicht entgehen lassen wollten. Jeppe und Ich spielten Fußball und Mama und Papa nahmen einen Aperol. Auch Mama und Jeppe trauten sich sogar ins Wasser, Papa und ich beobachteten das lieber aus der Ferne. Das Wasser war so schön und auch der Sand butterweich. Auf den Rückweg nahmen wir dann auch den offiziellen weg und waren viel schneller da. Es gab dort vermutlich viel mehr Katzen als Menschen, was in einem Naturschutzgebiet wohl nicht selten ist:) Dann gab es zum Abendessen Reis mit Fleisch und wir riskierten zusammen einen Blick auf den Törn der uns morgen bevor steht.
Carloforte, hier muss man aufpassen!
Nach dem großen Törn brauchten wir alle eine Erholungspause. Wir wollten uns einen schönen Tag in Carloforte machen. Morgens mussten wir erst Mal wieder einkaufen, schließlich brauchten wir frisches Obst und Fleisch. Als wir wieder zurück waren gab es erst Mal frühstück. Auf Google Maps sahen wir einen schönen Strand, da wollte Mama unbedingt hin um zu baden. Also maschierten wir in Ruhe los. Dort waren wir auch noch bei einem Discounter wo wir Eis für den Weg kauften. Auf dem Weg sahen wir einen sehr großen See, er war pink. Jeppe klärte mich auf und sagte mir , dass es ein Salzsee ist. Dort waren sogar Flamingos drin. Als wir dann endlich da waren, wurden wir überrascht. Dort lagen so viele Algen. Über einen halben Meter Haufen Algen lagen dort den gesamten Strand entlang, sie stanken alles voll und luden überhaupt nicht zum baden ein. Also schlenderten wir ein bisschen weiter und hofften das die Algen weniger werden würden. Leider war dies nicht der Fall:( Somit setzten wir uns einfach dort auf eine Bank und aßen unser Eis. Jeppe und ich gingen schon früher zurück , da wir noch zum Supermarkt wollten. Das mussten wir leider nur direkt bereuen, da mein Portmonee geklaut wurde. Mein selbstverdientes Geld war nun alles futsch. Jeppe und ich standen nur 2 Meter weg von der Kasse und telefonierten mit Papa, da wir sie etwas fragen wollten. Unseren Einkauf stellten wir dirket vor uns und mein Portmonee holte ich raus und packte alles zusammen auf einen Haufen. Gerade drehte ich mich kurz weg war es auch schon zu spät. Es war weg. Ich suchte überall. Aber hatte kein Glück. Jeppe meinte , dass dort neben uns eine Frau stand und ganz schnell aus dem Laden gelaufen ist. Auf den Kameras konnte man leider auch nicht viel mehr erkennen. Schlecht gelaunt gingen wir zurück. Aber immer das positive sehen, denn schließlich lernt man daraus! Abends gingen wir noch Essen bei einer Pizzeria. Dort gab es wohl die beste die wir je gegessen haben. Zudem war sie sehr günstig und eine reichte gefühlt für zwei Personen. Abend gingen wir mit vollem Magen zurück und schauten uns auf YouTube Segelvideos an der auch gerade unterwegs ist in der Nähe von Kreta! Am nächsten Tag passierte auch nicht wirklich viel. Jeppe und ich spielten Fußball in einem großen Stadion, Mama und Papa räumten auf und Nachmittags gingen wir zu viert nochmal durch das Dorf, eher der kleinen Stadt. Es gab viele kleine Gassen, schön bunt und einen Bäcker wo wir uns zwei Minipizzen kauften zum snacken. Am Hafen machten wir eine Pause und tranken jeder einen Drink. Es war schön sonnig und das Wasser herrlich klar, so hatte man sich als Deutscher den Winter überhaupt nicht vorgestellt. Abends duschten wir alle und weil wir so stolz auf uns waren gingen wir wieder zum selben Resteraunt und wurden wieder von der Pizza total gefesselt. Abends ging es früh ins Bett, denn schließlich wollten wir morgen nach Sardinien und hatten fast 40 Seemeilen vor uns...
Es ist soweit-Die große Überfahrt
Gegen 9 Uhr liefen wir aus dem letzten spanischen Hafen aus. So schnell werden wir Spanien wohl nicht wieder sehen. Das Wetter war am Anfang ziemlich grau und dicht. Auch an den letzten Tagen brauchte die Sonne immer lange um sich durch zu kämpfen. Laut Vorhersage sollten wir um die 10 Knoten Wind haben. Naja mit 0,2 Knoten Wind kamen wir kaum voran. Währenddessen hatte ich die Idee ein kleines Video für euch zuschneiden. Irgendwie musste man ja 48 Stunden auf dem Boot aushalten. Mittlerweile kam nach einer guten Stunde auch Wind und endlich durfte der Motor aus. Anfangs kamen wir gut voran und um uns herum flogen viele Vögel. Vielleicht könnt ihr euch noch an Goldie erinnern den wir auf der Nachtfahrt auf der Biskaya kennengelernt hatten, dieses Mal gab es wieder einen Vogel. Er war braun und anfangs flog er vorsichtig um unser Boot herum, doch er traute sich auch nach unten. Durch seine Farbe tauften wir ihn Brownie und schlossen ihn direkt ins Herz. Wir bereuten es aber direkt den Abends war er ganz lange unten, zufällig musste Mama nach unten gehen und da sah sie ihn im Fliegenband. Dieses Fliegenband klebt ordentlich und er ist wohl dort genau rein geflogen. Mit seinen Flügeln hing er dort komplett fest. Vorsichtig fasste ich ihn mit Handschuhen an und riss wie bei einem Pflaster ihn vorsichtig ab. Mit Wasser putzte Jeppe sein Fell, damit der Kleber einigermaßen abging, So funktionierte es auch. Er konnte wieder halbwegs fliegen. Nur leider ist er in das Loch bei der Pinne gehüpft und dort übernachtete er. Gegen Abend gab es noch den Rest der Nudelpfanne leichtaufgewärmt. Die erste Nachtfahrt stand uns nun bevor. Der Wind war perfekt, Immer um die 10 Knoten von achtern. Momentan segelten wir weder in Spanien noch in Italien, nein wir segelten im internationalem Gewässer....Einmal sahen wir mitten in der Nacht ein Licht, es war sehr rot. Es sah so aus als würde dort etwas brennen oder explodieren. Aber wenig später stellte sich heraus, dass es der Mond war, der heute ziemlich rot aufleuchtete. Papa und ich machte heute die erste Schicht von 21 Uhr bis 2 Uhr. Wir guckten Stromberg und hielten Ausschau. Gegen halb 3 weckte ich die anderen beiden, denn es war Schichtwechsel angesagt. Immer wenn wir wechselten machten wir für eine gute halbe Stunde den Motor an um die Batterien wieder aufzuladen, denn unser Autopilot zog immer sehr viel. Morgens wachte ich auf und direkt schien mir die Sonne ins Gesicht. Jeppe legte sich wieder aufs Ohr und Mama konnte ich auch überreden wieder ins Bett zu gehen. Ich war top fit auch wenn ich nicht viel mehr als 5 Stunden geschlafen habe. Nach und nach kam Papa nach 2 Stunden, dann Jeppe und Mama. Mittlerweile hatten wir auch schon unter 100 Seemeilen erreicht, somit in etwa die Hälfte der Gesamtstrecke. Immer noch gab es Wind und wir kamen auch wenn es nicht allzu schnell war mit immer mindestens 3,5 Knoten voran. Vorne am Buck sahen wir noch einen Fisch. Aber keinen gewöhnlichen. Er sah fast genauso aus wie eine Makrele, nur war dunkelblau schwarz gestreift. Wie ein Delfin schwamm er eine ganz lange Zeit mit uns. Es war soweit, wir waren nun offiziell in Italien. Ciao Bella Italia. Für mich ist es das erste MA in Italien, die anderen drei waren hier schon, jedoch weiter im Norden am Festland. Viel von Italien konnte ich aber noch nicht sehen, schließlich sah ich nur einen großen Kreuzfahrer und blau, blau und noch mehr blau. gegen 13 Uhr am nächsten Tag sollten wir laut unserem Plan auf Sardinien ankommen, Nun ja, da gab es noch ein Problem, denn wir hatten keine Wettervorhersage. Zuletzt hatten wir natürlich im Hafen uns alles ordentlich angeguckt und Bilder gemacht, aber unterwegs hatten wir kein Netz, also wussten wir nicht was auf uns zu kommen sollte. Bei Sonnenaufgang morgen sollte auf jeden Fall mehr Wind kommen 15 Knoten, das war natürlich alles noch okay, doch wenn mehr Wind kommen sollte hatten wir die A...Karte gezogen. Als es wieder mal sehr früh dunkel wurde brateten wir uns unsere Burger. Vor 20 Uhr gingen Jeppe und ich auch schon ins Bett, denn wir wollten diese Nachtfahrt wieder mal zusammen machen. Mitten in der Nacht wachte ich mehrmals auf, wir hatten ordentliche Schräglage, auch den Wind konnte ich pfeifen hören. Mama und Papa hatten aber alles im Griff. Nachts waren wir dann gefragt. Um 3 Uhr hatten wir 10 Knoten Wind am Wind. Auch Böen von über 15 Knoten kamen rein, aber wir hatten keinen Gedanken am Reffen verloren. Somit fuhren wir 4 Knoten hart am Wind. Aber desto näher wir Sardinien kamen, desto mehr drehte der Wind schlechter für uns. Wir konnten ja schließlich nicht gegen den Wind an. Morgens bei Sonnenaufgang wurden wir begrüßt von ganz vielen Delfinen, doch auch von dem Wind wurden wir begrüßt. Bei teils über 20 Knoten Wind, drehten wir immer weiter auf die Nordspitze von Sardinien hin. gegen halb 9 kam Papa hoch und zusammen entschlossen wir uns dazu die Segel runter zu nehmen und mit Motor auf die Einfahrt. Es waren noch 15 Seemeilen. Es war schon ein richtig geiles Gefühl nach 48 h auf dem Meer Land zu sehen. Die Insel sah vom weiten sehr bergig aus. Das konnten wir auch bestätigen, denn als wir näher ran kamen kamen immer wieder Fallböen auf. Mit 2,5 Knoten stampften wir gegen Wind und Welle an. Sobald man etwa 10 Seemeilen wieder an Land dran war hatte man auch Internet, das erste was wir taten, war den Wetterbericht anzuschauen. Dort stellten wir fest, das es um 14 Uhr ordentlich an Wind geben sollte. Da waren wir froh das wir den Motor angeschmissen hatten, denn wir hatten eine Lust bei fast 30 Knoten Wind wieder auf See zu sein, Auch über flache Stellen fuhren wir, dort wurde das Wasser ganz klar und türkis. In der Einfahrt wurde es dann endlich ruhig, auch der Wind wurde von der Mole gut abgedeckt. Leider war nur noch kein Hafenmeister da. Nach 3 Versuchen anzulegen bei den Moorings, da der Wind so stark war, legten wir uns seitlich an die Kaimauer. Dort warteten wir eine halbe Stunde und wurden von dem Schlauchbot abgeholt und zum Platz geführt. Dort lagen wir sehr gut. Als wir alle endlich geduscht hatten gab es auch Essen. Jetzt mussten wir aber schauen wo wir als nächstes hin fahren und vor allem wann? Morgen hatten wir zu 100% einen Hafen Tag, da wir uns alles angucken wollten und einmal ausschlafen mussten. Jeppe schlief schon vor dem Essen ein, denn er war ziemlich kaputt.
Der Tag in der Hauptstadt von Menorca.
Wir hatten heute nicht viel vor, eigentlich nur uns fertig machen für die Tour am nächsten Tag. Es war ziemlich dunkel und regnete viel.
Aber ehe wir uns versahen guckten wir auf den Wetterbericht und mussten leider feststellen, dass wir den nächsten Tag auch hier verbringen müssen. Also mussten wir uns nicht beeilen mit den ganzen Sachen, denn so viel war eigentlich gar nicht zu tun. Die Großschot wechselten wir, da sie leicht angerissen war, weil der Block kaputt gebrochen war und das Seil über die Kante ständig rubbelte.
Morgens gingen wir zu dritt einkaufen. Jeppe war noch zu Hause an Bord und lag im Bett. Den Markt, den ich mir ausgesucht hatte den gab es nur im Sommer. Das hatte ich natürlich übersehen. Trotzdem war der Weg nicht umsonst, denn wir sahen viel von der Stadt und gingen noch in einen großen Supermarkt rein wo wir viele Sachen kauften. Da besorgte ich mir einen Blätterteig, denn am Nachmittag hatte ich vor Apfelringe zu machen, die ich mir vorher im Internet angeschaut hatte. Wieder zurück gab es erst Frühstück um 13 Uhr. Der Tag verging ziemlich langsam und es war auch ein ticken langweilig.
Ich machte noch eine Dfb-Pokalauslosung mit unseren selbst geschnipselten Zettelchen.
Mama und Papa machten sauber und reparierten noch etwas beim Mast. Als unser Boot dann blitze blanke sauber war. Machte ich auch mein Essen schon und nachmittags spielte ja auch schließlich Gladbach, es war da Derbytime!
Und tatsächlich gewann sie gegen den 1. FC Köln. Es gab eine drei zu eins. Klatsche! Natürlich für die Böcke.
Als dann alle gut gelaunt waren, gab es für jeden belegtes Baguette frisch aus unserem Pizzaofen. Das war mal lecker.
Dann guckten wir noch zusammen einen Film und schließlich trennten sich die Wege der alten und jungen Generation.
Am nächsten Tag war wieder nicht viel angesagt, jedoch gab es Sonne. Das griechische Boot hatte bereits schon abgelegt und wie wir herausstellten waren es gar keine Griechen, sondern Polen die ständig Duschen mussten. Deshalb mussten wir immer lauwarm bis kalt duschen. Aber als sie wegfahren, war endlich das Bad frei und wir konnten in Ruhe warm duschen. Es war noch immer viel Wind und die Welle ziemlich hoch. Deshalb entschieden wir uns erst am nächsten Tag weiterzufahren morgens machte ich eine Joggingrunde und lief etwas über sechs Kilometer den Hafen entlang.
Als ich wieder zurück kam war Jeppe bereits los zu dem Supermarkt.
Papa hatte noch etwas am Boot zu tun. Mama und ich liefen die zwei Kilometer bis zum Aldi und trafen dort Jeppe. Bei Aldi und Lidl kauften wir Eis und sonstige Sachen für die Überfahrt.
Als wir dann wieder zurück waren, aßen wir alle zusammen Kekse und ich machte Tee und Kakao.
Nun sollte es relativ früh ins Bett gehen, denn wir hatten die nächsten zwei Tage nur Nachtfahrten vor uns, also mussten wir relativ fit sein, damit wir nicht wie ich die letzten Male einschlafe während meiner Schicht:)
Zum Absprung Hafen
Nach den drei Tagen Pause wo wir viel gesehen haben von der Stadt und ich als Moses dem netten schwedischen Nachbarssegler oben an seinem Mast half, da er sein Großsegel nicht mehr rausbekam, ging es wieder mal auf hohe See, wortwörtlich könnte man es nehmen ,hohe See. Die Wellen waren noch ziemlich aufgewühlt von dem Sturm mit 65 Knoten Wind. Das waren bis zu 130 km/h. Im Hafen merkte man das zum Glück nicht so doll, aber abends gab es noch ein heftiges Gewitter. Am nächsten Morgen verließen wir den Hafen gegen 11 Uhr. Der Wind hatte noch ordentlich Dampf ,ganz zu schweigen von den Wellen, denn wir mussten gegen drei Meter hohe Wellen gegen ankämpfen. Aber sobald wir um die Spitze rum waren nach etwa fünf nautischen Meilen wurde es deutlich ruhiger. Der Wind wurde auch weniger und wir konnten mit beiden Segeln mit fünfeinhalb Knoten davon sausen. Wir wollten aber heute gar nicht weit weg sausen ,sondern nur 30 Seemeilen bis nach Mao der Hauptstadt von Menorca. Dort mussten wir wieder zwei Tage abwettern. Das wussten wir schon, aber wir wollten nicht vier Tage im selben Hafen bleiben und außerdem sind wir dann schon 30 Seemeilen dichter an Sardinien dran.
Entlang der Küste sahen wir ein Rettungs Schiff. Es fuhr ganz dicht an uns ran, aber wir hatten niemanden gerufen, dann fuhren sie auch wieder weg. Vielleicht war es nur eine Probe, da es hohe Wellen gab und sie nur sicher gehen wollten, das es uns gut geht.
Als wir dann um eine kleine Insel rumfuhren wo ein kleiner Leuchtturm drauf war, sahen wir auch schon die große Einfahrt. Wir hatten es aber längst noch nicht geschafft, denn wir mussten fünf Seemeilen in diesen Kanal rein. Dafür lag der Hafen sehr geschützt. Die Einfahrt war ziemlich spektakulär mit vielen kleinen Optimisten und Lasern. Die sausten auf ihrem Regatterfeld umher und wir bestaunten sie im Hafen. Angekommen warteten wir auf den Hafenmeister, der uns den Weg zeigen wollte. Wir riefen ihn an doch er nahm nicht an. Nach einer halben Stunde reichte es uns und wir legten uns quer an einen Steg, als wir gerade Alles fertig hatten und den Motor wieder ausmachen wollten, ruft uns der Mann an und erklärte uns wo wir hin sollen. Das taten wir auch schnell und parkten rückwärts bei den Moorings ein. Abends waren alle ziemlich kaputt, da wir heute dafür nur 30 Seemeilen vor uns hatten, doch ziemlich kämpfen mussten gegen die Wellen. Das erinnert uns schon wieder an die Riesenwelle in Le Medoc. Abends gab es dann noch Nudeln mit Fleisch und Käse. Auch ein griechisches Boot trafen wir, aber kam sie wirklich aus Griechenland? Das würden wir vielleicht morgen herausfinden, denn wir hatten noch einen weiteren vollen Tag hier zu über bringen.
Ich oben am Masttop von der 39 Fuß Bavaria
Von Mallorca weiter nach Menorca. 4.11-???
Nach dem Treffen mit unserem Freunden gestern ging es auch wieder weiter. Der Hafen war wirklich sehr groß und ziemlich ordentlich und sauber. Wir hatten schon überlegt hier wieder ein Rast zu machen für ein paar Tage, aber die Zeit lag uns einfach im Rücken.
Also segelten wir weiter nach Menorca. Dort sollte es einen sehr großen schönen Hafen mitten in der Altstadt geben, die wunderschön sein sollte, so wurde es uns zu mindestens erzählt von einem anderen deutschen Segler.
Da wir einen ziemlich großen Umweg gefahren sindgestern. Denn der Hafen wo wir uns gerade befinden zehn Seemeilen in der Bucht befindet, mussten wir die auch erst wieder rausfahren. Etwa 35 Seemeilen mussten wir nur heute absolvieren, doch leider unterschätzen wir wie schon häufig die Zeit. Wir hatten überhaupt nicht mit einberechnet, dass es eine Stunde früher dunkel wurde. Also mussten wir kämpfen, dass wir nicht komplett im Dunkeln dort ankamen. Es zogen dunkle Wolken auf und man sah schon das dort viel mehr Wind war. Also konnte ich alle davon überreden, dass wir die Segel rechtzeitig reffen ....mit bis zu sechs Knoten bei zwei gerefften Segeln und 20 Knoten Wind brauchten wir auch nicht lange. Normalerweise konnte man Mallorca von Menorca aus sehen, doch da es so dicht und schon fast dunkel war, war es ziemlich schwierig. In die Einfahrt die ziemlich spektakulär und wellig war bis zum Hafen rein. Jetzt war es auch endlich dunkel geworden. Im Dunkeln legte ich rückwärts an und es fühlt sie sich genau wie im Winter an. Es war ziemlich kalt und wir waren ein bisschen nass, da sehr wenig geregnet hatte. Die Toiletten war nicht weit weg und wir bekamen glücklicherweise noch eine Karte. Zu essen gab es Kartoffeln mit Würstchen.
Hier sollten wir wahrscheinlich mehrere Tage bleiben, da die wettervoraussichten nicht wirklich gut aussahen für uns. Der nächste Törn wird bis nach Sardinien gehen. Zu mindestens hoffen wir das alle. Morgen werden wir erst mal die Stadt erkunden. Im Dunklen machte sie schonmal einen sehr guten Eindruck.
Treffen mit Freunden auf Mallorca. 3.10
Nach der sehr unruhigen Nacht bei unserem Ankerplatz legten wir schon um halb acht morgens ab. Das war ziemlich früh, doch keiner konnte wirklich mehr schlafen .Die Wellen waren ziemlich hoch und der Wind kaum da ,wo kamen bloß die ganzen Wellen her?
Unser Plan war es zu einem Hafen zu fahren, der nicht geantwortet hatte, aber offiziell auch nicht geschlossen. Mal sehen ob wir da etwas werden. Dort angekommen legten wir direkt an den Moorings rückwärts an. Wenige Minuten später bekamen wir eine Karte von dem Hafenmeister. Er meinte nur, dass wir die Karte für ein zwei Stunden haben könnten und danach wieder weggehen müssen, da der Hafen offiziell geschlossen hat. Trotzdem sehr nett von ihm, dass wir die Karte haben durften, also duschten wir alle noch schnell.
Nach dem Frühstück dort, gaben wir die Karten ab und legten wieder ab. In 20 Seemann lag ein sehr gut bewerteter Hafen.
Dort wollten wir auch bekannte vom Papas Skat treffen. Sie waren auch zufälligerweise im Urlaub hier auf Mallorca ganz in der Nähe. Als wir wieder angelegt hatten, wurden wir begrüßt von mehreren riesengroßen Motorbooten, die hauptsächlich aus Deutschland kamen. Der Hafen war riesig, aber sehr günstig.
Gegen 15 Uhr kamen die Freunde auch schon. Wir unterhielten uns zwei drei Stunden und mussten dann wieder Abschied nehmen. Abends liefen Jeppeund ich zum Lidl der zwei Kilometer weg war, um Pizza für alle zu besorgen.
Keiner hatte wirklich sehr viel Hunger, was uns sehr verwunderte. Obwohl wir den ganzen Tag nicht viel gegessen hatten, lag vielleicht an der Müdigkeit. Nach der Pizza guckten wir zusammen Stromberg! Und legten uns dann auch wieder ins Bett. Alle waren komplett fertig und brauchten nun eine volle Mütze Schlaf.
Von Ibiza nach Mallorca 1-2.10.25
Mal wieder lag eine Nachtfahrt vor uns .Zwei Nachtfahrten hintereinander. Dieses Mal waren es aber keine 65 Seemeilen, sondern etwas mehr
Nach dem kurzen Einkauf und dem Frühstück vorher fuhren wir auch schon los. Ein Problem gab es noch. Gladbach spielte um 15 Uhr. Aber was sollten wir machen, wenn wir genau zwischen den beiden Inseln waren und keinen Empfang hatten?
Also fuhren wir in eine schöne Ankerbucht, was wir natürlich aber nicht mitberechnet haben, war das es dort riesengroße Felsen gab. Also hatten wir direkt zehn Meter vor Land auch keinen Empfang...
Nach einem wunderschönen Badestopp bei türkisen Wasser, wo wir noch ein bisschen tauchten, mussten wir auch weiter. Aber wenn wir jetzt mit fünf Knoten hier Weg sausen, hätten wir nur für die erste Hälfte wahrscheinlich Empfang. Der Wind kam genau von hinten, also schlossen wir unsere Kuchenbude und beide Segel und Motor waren außer Betrieb. Nun dümpelten wir dort mit 0,8 Knoten herum und waren trotzdem noch flott. Beide Halbzeiten konnten wir ohne Probleme gucken.
Zum Glück gewann Gladbach seit mehreren Spieltagen wieder. Da war natürlich die Stimmung schon sehr gut. Wir fuhren wieder ins Dunkle hinein. Auch heute wollten wir wieder dieselben Arbeitseinteilungen machen.
Ich machte mit Papa bis 3 Uhr nachts Schicht und die anderen beiden den Rest. Nachdem Papa und ich schon 60 Seemeilen alleine geschafft hatten, weckten wir die anderen beiden. Der Wind war bei etwa 10 Knoten und wir kamen mit fünfeinhalb Knoten auch sehr gut voran. Es lagen noch etwas 40 vor uns, die die beiden jetzt nun alleine erledigen mussten. Wieder wachte ich morgens auf und sah direkt beim ersten Blick Mallorca, für mich persönlichmachte Mallorca schon jetzt einen viel schöneren Eindruck als Ibiza.
Wir wussten nur noch nicht in welchen Hafen wir wollten ,wir riefen mehrere Häfen an aber keine Antwort, wir versuchten zu buchen, keine Antwort.
Was sollten wir nun tun? Auf Navily stand, dass viele Häfen schon zu hatten, da es mittlerweile schon November ist. Das hatten wir natürlich nicht mit einberechnet.
Dann entschieden wir uns dazu, einen Ankerplatz zu suchen. Der Wind sollte ziemlich stark werden und zwei Meter 20 hohe Welle ,nicht die besten Voraussetzungen zum ankern, aber wir hatten eine gute geschützte Bucht, die über 90% Sicherheit in unserer App anzeigte.
Da ankerte auch ein anderes großes Boot.
Jeppe und ich paddelten wieder mit dem Schlauchboot rüber. Dort fanden wir eine riesengroße Höle mit einem Faden, wo man Tarzan mitspielen konnte. Das Wasser war sehr klar, man könnte es schon fast mit der Karibik vergleichen.
Nach ein paar Fotos liefen wir noch den Strand lang und schauten uns um nach einer Dusche oder einer Toilette. Alles war aber schon winterdicht gemacht. Wir waren natürlich etwas spät dran, dann kamen wir rechtzeitig bevor es komplett dunkel war auch wieder zurück. Es gab heute Abend Spaghetti Bolognese. Am Strand hatten wir freies WLAN, also padelten wir im Dunkeln wieder zum Strand um ein par Filme zu downloaden. Nach dem Essen schauten wir uns alle zusammen auf dem Tablet etwas an. Papa war ziemlich müde und schlief schnell ein. Der Wind war heute Mittag ziemlich stark geworden. Wir hatten 20 bis 30 Knoten.
Die Wellen wurden auch immer höher. Der Wind war für uns zum Anker nicht das Problem, da wir sehr geschützt waren. Aber der Schwell kam hinten am Heck sehr stark an. Mitten in der Nacht wachte ich ständig auf.
Wir trieben aber nicht. Es war sehr schaukelig und nur wenige Stunden Schlaf konnte ich nur bekommen.
Trotzdem hatte es sich gelohnt, denn die Ankerbucht war wunderschön.
Von Calpe nach Ibiza.Von dem spanischen Festland zu den balearischen Inseln 30-31.10
Unsere erste balearische Insel sollte Ibiza heißen. Gegen 13 Uhr mussten wir den super Hafen verlassen. Uns hat es hier sehr gut gefallen, aber wir mussten weiter in Richtung Süden.
Doch wir hatten noch einen kleinen Rast eingeplant. Nur fünf Seemeilen weiter in die nächste Bucht. Lag schon Moreira. Dort ankerten wir und badeten im türkisblauen Wasser. Nach dem Baden aßen wir jeder Kuchen und ich und Mama paddeln mit dem Schlauchboot rüber in den Hafen. Dort machten wir uns sicher fest und schlenderten an der Promenade entlang. Dieser Ort hier war für Mama so etwas wie die halbe Kindheit. Sie war hier früher sehr häufig, denn sie hatten dort eine Wohnung. Die besuchten wir auch. Sie sah noch fast aus wie damals...
Dann mussten wir uns aber auch beeilen, denn das war schon 17 Uhr. Es wurde langsam dunkler und wir wollten bevor es komplett dunkel war noch den Anker lichten. Rechtzeitig kamen wir noch an. Machten das Schlauchboot wieder sicher und fuhren in den Sonnenuntergang hinein...Es lagen etwa 65 Seemeilen vor uns. Abends gab es Gulasch.
Dieses Mal hatten wir die Teams geändert. Ich machte meinen Dienst zusammen mit Papa und die anderen beiden hatten die zweite Schicht. Zusammen guckten wir Stromberg. Und um halb vier wurden wir auch abgelöst. Der Wind kam die ganze Zeit von achtern mit bis zu maximal 12 Knoten, als ich gegen 9 Uhr aufwachte waren wir am Morgen schon bei Mallorca.
Das Wasser war noch viel türkiser als ich es mir vorgestellt hatte. Ibiza machte vom Wasser aus schon einen sehr schönen Eindruck!
In Santa Eulalia lag unser Hafen, den wir angesteuert hatten. Wir kamen dort relativ früh an und frühstücken um 13 Uhr erst. Es war mal wieder ziemlich warm und sonnig, also hieß es für uns direkt los zum Strand. Der war ziemlich überlaufen da auch noch Ferien in Deutschland waren und in den anderen Ländern. Das Wasser war sehr dreckig. Es schwammen dort sogar schon tote Vögel.
Der Strand war wunderschön. Das Wasser eher im Gegenteil ziemlich schlecht.
Ibiza war ziemlich überlaufen mit vielen Touristen, vor allem aus Deutschland. Wir waren dort an Halloween, also hatten sich viele Leute verkleidet.
Abends nach dem Essen zog ich mein schönes Kleid an, was ich mir vorher gekauft hatte. Dann zogen wir zu dritt ohne Jeppe, los in die Stadt. Die Promenade war sehr schön mit vielen Lichtern direkt am Wasser. Dort war ein riesiger großer Rathausplatz, wo es nur so wimmelte von Menschen mit Halloween Kostümen
Morgen sollte es aber schon wieder weitergehen, da der Wind perfekt war. Für uns eventuell sogar schon direkt nach Mallorca, denn Ibiza hat uns nicht wirklich umgehauen.
Doch der Hafen war sehr gut für den Preis.
Calp 28-30.10
Beim ersten morgen gingen wir über Lidl einkaufen und kauften leckeres Brot. Nachmittags hingen wir noch die nasse Wäsche auf und machten die nächste Maschine an. Der Abwasch musste auch erledigt werden und dann ging es auch wieder zum Strand. Dort waren wir nicht allzu lange da es ziemlich früh wieder dunkel wurde. Nach zwei Stunden strandtag ging wir wieder zurück und ich ging mit Mama zum nächsten Markt. Das war ein chinesischer Markt. Dort gab es sehr günstige Klamotten und ich bekam meine ersten zwei neuen Kleider und eine neue Hose.
Dann musste ich Papa noch frisieren gehen. Den Mama und Papa wollten heute ja Essen gehen. Das war der letzte Hafen. Wahrscheinlich an der spanischen Festlandsküste. Die nächsten werden nur noch die Inseln und danach kommt auch schon Italien.
Als Mama und Papa dann weg waren .Machte ich für Jeppe und mich Nudeln mit Käsesoße, die wir uns vorher bei Lidl aussuchen durften. Das war der letzte Abend in Calp
Die zweite Nachtfahrt auf dem Mittelmeer. 27-28.10
Gestern Abend konnten wir nichts viel von der Stadt sehen, da es noch dunkel und regnerisch war.
Am nächsten Tag. Gingen wir bei Lidl einkaufen und holten frisches Brot und Fleisch. Als wir dann gegen 12 Uhr fertig waren mit dem Frühstück legten wir auch schnell wieder ab. Zuvor hatten wir noch Nudeln gekocht und Nudelsalat fertig gemacht, denn heute sollte eine Nachtfahrt stattfinden. Die zweite im Mittelmeer. Der Wind sah sehr gut aus. Hätte ein wenig mehr sein können, aber mit zehn Knoten gaben wir uns auch relativ zufrieden. Die ganzen blinken den Bojen die wir Gestern Nacht sahen, sahen wir diesmal im hellen. Zum Glück hatten wir gestern Abend Jeppe nach vorne geschickt auch wenn er klitsch nass wurde, haben wir wenigstens nichts umgefahren.
Dann hielten wir auch schon auf das nächste Kap zu und die Sonne schien. Jeppe musste wie fast jeden Tag auch die Angel rein machen zum schleppen. Vielleicht würde ja etwas anbeißen unterwegs. Nach einen kurzen Bade stopp. Ansonsten werden wir vor Wärme fast gestorben.
Der Wind hatte auch schon wieder abgenommen und war auf nur zweieinhalb Knoten. Mit segeln dümpelten wird herum und badeten Als wir alle tiefenentspannt dort in der Sonne lagen, bewegte sich auf einmal die Angel, die ein riesenfisch hatte. Angebissen, am Horizont sahen wir ein riesenfisch hochspringen der die Angel fast ins Wasser zog. Jeppe konnte kaum gegenhalten ,dann riss er ab. Leider hatten wir den Fisch nicht bekommen aber die Montage war noch komplett heil. Dann wieder die Angel rein. Ein genaueren Zielhafen für morgen oder heute Nacht hatten wir noch nicht. Wir wollten einfach viel Strecke schaffen. Dann während der Dämmerung.
Bewegte sich die Spitze gerne wieder noch ein Fisch, kein so großer
Bezogenen raus und es war ein kleiner Thunfisch, also ähnlich aus wie eine Makrele. Kühlschrank war leider voll, aber trotzdem mussten wir in irgendwo dort reinquetschen. Für eine Nachtfahrt ist das nicht sonderlich angebracht ein Fisch mitzunehmen wenn der Kühlschrank aus ist, denn wir mussten die Batterie schonen.
Weil Sonnenuntergang aßen wir dann den Nudelsalat und mit den davor gebratenen Spiesen!
Dann legte jeppe sich auch schon wieder ins Bett und ich schaute mir noch meinen Film an. Für mich ging es dann auch ins Bett. Die anderen beiden blieben wach und machten die erste Nachtschicht wie auch beim letzten Mal gegen 3 Uhr. Nachts kam ich nach oben und übernahm auch . Kurze Zeit später und wir waren wieder zu zweit. Der Wind war wieder mal relativ schwach, aber mit viereinhalb Knoten kam man noch relativ okay voran. Als Ziel hatten wir nur noch 20 Seemeilen vor uns. Das heißt wir würden mitten in der Nacht um 5 Uhr dort anlegen. Das ist natürlich auch nicht die beste Voraussetzung. Also bevor Papa ins Bett ging, sagte er, dass wir sonst auch noch einen anderen Hafen anlaufen könnten. Dann hätten wir auch mehr Strecke geschafft und werden vielleicht noch weniger gestresst. Nach lang Diskussion entschieden wir uns dazu nach Calpe zu fahren, um dort den Absprung nach Ibiza und den anderen balearischen Inseln zu machen.Das ist ganz in der Nähe von Moreira.Da wo Mama früher sehr häufig war war.
Als Mama und Papa dann schliefen machen wir ordentlich Strecke und schauten uns dabei einen Film an. Ich wie beim letzten mal pente wieder für einen kurzen Moment ein. Für mich war es immer sehr schwer in der Nacht wach zu bleiben, weil ich keine Cola bekam.
Um 8 Uhr war ich dann aber auch wieder dabei und Jeppe ist bis dahin fast ganz alleine gesegelt. Zwischenzeitlich hatte ich auch die Augen offen. Alles lief reibungslos.
Von weiten Horizont als die Sonne endlich wieder da war, sah man auch schon den großen Gipfel von Calp. Ein bischen sah es da aus wie ein Gibraltar. Das Wasser war wieder richtig blau und das Frühstück gab es auch schon. Gegen 14 Uhr hatten über den Hafen schon angefunkt und ein Platz reserviert als wir dort einliefen tankten wir aber erst einmal.
Dann fuhr ich perfekt rückwärts in eine sehr enge Gasse rein und legte bei den morings rückwärts an. Damit war der Tag aber noch nicht vorbei. Nach dem bezahlen gingen wir direkt alle zu viert zum Strand. Der Strand war sehr nah und ziemlich klein, aber sehr schön. Viele Felsen sandiger Boden und türkis blaues Wasser. Da spielten wir fußball und badeten ein bisschen, als wir dann wieder zurück waren gab es den Gefangenen Fisch und zuvor hatten wir vor Calp zwei Stunden vor Anfahrt noch einen großen Fisch dran gehabt. Es war ein mahi mai, den haben wir auch mit in den Kühlschrank auf.
Der Fisch schmeckte sehr aromatisch und salzig. Sehr lecker auch mir gefiel er, obwohl ich kein Fisch esser war. Dazu gab es Kartoffeln und zum Nachtisch noch Pudding und Naschis.
Abends spielte noch Gladbach gegen Karlsruhe. Pokalspiel zum Glück gewannen wir drei zu eins. Das war ziemlich wichtig, denn die letzten Ja Monate hatten wir keinen Sieg mehr eingefangen.
Laut Wetterbericht wussten wir nicht wie lange wie in Calp versauern mussten. Der Ort war ziemlich groß mit vielen Hochhäusern, aber auch sehr schön.
Garucha nach Mazaron in mitten eines Gewitters 26.10
Heute sollte es wieder weitergehen. Von Garucha und dazu war Mazaron nur das Problem war, dass wir ziemlich früh los mussten. Dann nun die Zeit Umstellung, also wurde es eine Stunde früher hell aber auch eine frühe eine Stunde früher dunkel. Gegen 11 Uhr legten wir ab.
Und mit nur sechs Knoten Wind konnten die Segel auch nicht viel bringen. Es war laut Wetterbericht eine Gewitter Warnung, also mussten wir ordentlich aufpassen. Als wir rum um das große Kapern wo viel Fischerei wieder betrieben wurde und wir aufpassen mussten, sagen wir die vielen dunklen Wolken bei den Bergen. Hoffentlich bringen blieben sie dann noch ein wenig hängen und wir würden nichts erwischen vom Regen und Wind. Hinter uns sah man viele andere Boote. Die meisten tun aber in die andere Richtung einer tatsächlich mit uns. Wir sagen immer am Horizont. Er war vorher auch im selben Hafen wie wir. Dann wurde der Wind immer mehr und die Wolken zu Wolken zogen zu uns.
Von nur zehn Knoten Wind wurde immer mehr und mittlerweile standen schon über 20 auf dem Messgerät. Ray konnte das auch nicht mehr halten.
Also musste ich als Moses übernehmen. Immer wieder Luft wieder an durch den vielen Wind. Das war also das Signal dafür, dass wir die Segel reff mussten zum Glück tanken ist. Auch rechtzeitig. Den teils stand schon 28 Knoten auf dem Messer. Im Hintergrund sah man nicht mal das andere Boot war es jetzt in umgedreht und wusste von dem Gewitter. Mitten im Regenschauer, sondern gar nichts mehr. Nur das Navi zeigt uns. Das zeigt uns den Weg. Befund wie ins Schwarze?
Als wir dann das Gebiet wieder verlassen, sollen wir auch den anderen lichtern schon. Es war schon um viertel vor sechs relativ dunkel die Dämmerung wach. Ein Sonne gab es kein Stück an diesem Tag überhaupt nicht typisch Spanisch, sondern eher deutsch. Aber die Lufttemperatur war immer noch über 20 Grad. Dann sagen wir ein Polizeiboot. Es tun wir das ganz viel km/h auf uns zu. Was hatten wir denn jetzt schon wieder verbrauchen? Zehn Meter neben uns und zwei Leute gucken uns mit Fernglas an. Ich winkte noch freundlich zu Ihnen doch keine Reaktion. Das war ein riesiges Boot. Wollten sie jetzt ihr kleine Schlauchboot zurücksetzen? Nein, sie wollten wohl nur unsere Nummer registrieren, dann züchten sie ab und nahm sich den nächsten Segler vor. Mittlerweile war es jetzt auch schon ganz dunkel geworden und wir sagen überhaupt nichts mehr. Es war total neblig.
Man sah nur noch eine große Stadt, da mussten wir aber aufpassen, weil es viele blinkende leuchtete gab und auch mehrere kleine Insel.
Dann fuhren wir in den Hafen rein. Wir Funken auch an doch keine Antwort hätte uns. Es war schon 21 Uhr.
Vom ersten Ankern nach Garucha 25.10
Nach unserer ersten Ankernacht die traumhaft ruhig war zogen wir auch schon weiter. Endlich hatten wir mal wieder Wind und der Motor bekam eine Pause. Ich machte wie jeden Tag das Frühstück und einen leckeren Kaokao. Auch die Sonne schien, sogar noch mehr als am Tag davor. Heute war wieder nur eine kleine Strecke von 30 Seemeilen auf dem Zeitplan. Wir wollten nämlich noch einkaufen und tanken. Den kleinen Ort Garucha sahen wir schon vom weiten, da dort mal wieder ein großes Ankerfeld mit Schiffen war die auf Rede lagen. Seitwerst legte ich an und es war ziemlich ruhig. Mittlerweile spielte Gladbach auch schon gegen Bayern auf dem Laptop. Während dessen regelten wir alles mit dem Hafenmeister und durften sogar dort so liegen bleiben. Erst mal guckten wir die 3:0 Niederlage frustrierend an und machten uns dann auf den Weg zum Mercadona. Da hatten wir Pizza und vieles mehr eingekauft. Bei einer Bar machten wir noch einen Stopp für freies Wlan und aßen auf dem Boot jeder eine Pizza. Wir wollten uns die gute Laune durch Gladbach nicht verderben lassen. Nach dem Abendessen war bei der Promenade volles Haus. Sehr viele Leute riefen und sangen. Auch das Partyzelt war da voll im Gange, da machten sich auch Mama und Papa auf den Weg und nahmen jeder ein Getränk bei der Bar. Abends wurde es zum Glück etwas leiser und wir konnten alle relativ gut schlafen.
Almerimas-Anker 24.10
Am nächsten Tag holte ich mit dem Skateboard das wohl beste Brot auf Erden. In Ruhe frühstückten wir und legten dann ab. Die Drohne mussten wir nun auf dem Meeresgrund in Frieden lassen. Heute wollten wir bei sehr viel Sonne und kaum Wind eine nicht so sonderlich weite Streck auf uns nehmen. Es waren nur 37 Seemeilen. Bei fast 30 Grad rasten wir also los. Vorbei an vielen Kaps und einer wunderschönen bergigen Küste. Der Wind hatte uns leider nur 6 Knoten überlassen, also hieß es Motor bleibt an. An den Kaps wurde viel Fischerei betrieben deshalb mussten wir dort besonders aufpassen. So langsam ging die Sonne unter und wir tuckerten in die Ankerbucht ein. Dort lagen bereits zwei Boote und der Strand war wunderschön mit vielen Leuten. Gerade mal 3,5 Meter war es nur tief und den Anker hatten wir perfekt in Sicht, da das Wasser so herrlich klar war. Alle 4 auch das erste mal Papa sprangen ins Wasser und machten eine Bootsrunde. Auch ich als Schisser traute mich mit der Brille zu tauchen. Purer Sand. Mama und Papa duschten ich hinten ab und bereiteten ihr Baguette vor. Jeppe und ich paddelten rüber um zu erkunden. Das Wasser war ziemlich warm und sehr flach. Als wir das Land betraten fühlte es sich direkt wie Kreta an. Die Ankerbucht war so wunderschön. Wieder zurück war es auch schon dunkel. Dann machte ich Burger für alle und es gab restliche Spaghetti Bolognese. Dann guckten wir noch alle zusammen einen Film.
Erste Nachtfahrt auf dem Mittelmeer 22-23.10
Heute morgen hatten sich Mama und Papa schon auf den Weg gemacht zum Arzt. Jeppe und ich gingen einkaufen und zum Frühstück gab es für uns lecker Wraps mit Käse und Wurst aus de Backofen. Auch das aufräumen vergasen wir nicht. Gegen 12:30 kamen Papa und Mama wieder zurück und direkt legten wir auch schon ab. Ein bisschen Wind gab es zum Glück. Bei 12 Knoten Wind und Strömung ging es also los. Einen genaueren Plan für unser heutiges Ziel hatten wir noch nicht gefasst. Als wir kurz vor dem nächsten Hafen waren, entschieden wir uns weiter zu fahren. Dann schlug Papa eine Nachtfahrt vor. Der Wetterbericht sagte, dass es sehr warm heute Nacht werden soll und auch der Wind war sehr gut. Aber auf den Wetterbericht konnte man sich seid gestern nicht mehr wirklich verlassen. Das schüchterte uns aber nicht ein und wir zogen los. Den ganzen Tag schien die Sonne und der Motor blieb aus. Abends gab es Paella von gestern. Gegen 21 Uhr legten Jeppe und ich uns hin. Wir hatten später Nachtdienst also mussten wir fit sein. Als wir gerade den coolen Sonnenuntergang fotografierten sahen wir vorne am Buck noch Delfine die uns ins Dunkle mit begleiteten. Der Wind wurde ein bisschen weniger gegen 1 Uhr. Plötzlich von 10 springt er immer wieder auf 18 Knoten um. Papa schaute immer wieder auf den Wetterbericht ob sich evtl. doch etwas geändert hatte. Unsere 4 Apps sagen alle was anderes. Zwei sagten eher weniger Wind und einer sagte 29 Knoten raus. Wem sollte man nun glauben? Erst mal fuhren wir mutig weiter. Wir versuchten unsere 7 Meilen Linie in etwa zum Land einzuhalten für den Fall der Fälle. Gegen 4 Uhr dann übernahmen Jeppe und ich die Wache. Direkt holten wir uns Chips und Kekse. Der war ziemlich schwach. Meist einstellige Zahlen. Irgendwann war er sogar unter 5 Knoten. ZU wenig Wind und zu viel Welle. Das Meer war ziemlich wellig wodurch auch immer... Dann langte es uns und auch Papa der nicht schlafen konnte. Gegen 5 Uhr machten wir den Motor an und nahmen alle Segel runter. Der Himmel war voll mit Sternen, aber der Mond war nirgends zu sehen. Auf jeden fall war diese Nachtfahrt nicht perfekt aber tausendmal besser als die auf der Biskaya beim Sturm. Mittlerweile waren wir schon an den 100 Seemeilen dran für unser bereits gemachte Strecke. Zum Glück konnte Papa noch ein bisschen Schlaf bekommen. Der Wind hatte uns nun total verlassen und der Motor lief seid Nachts. Gegen 9 Uhr kam Papa auch wieder hoch und schaute auf Navily welchen Hafen wir wie und wann anlaufen wollten. Mama war noch immer unten am schlafen. Dann entschied Papa sich und wir änderten den Kurs von 90 auf 50. Da lag Almerima. Ein Hafen mit über 1000 Plätzen und er war sehr günstig. Dort angekommen fuhr dieses mal wieder ich rückwärst hinein an die Morings. Perfektes anlege Manöver. Dort lagen gaaaanz viele Boote aus den verschiedensten Ländern. Auch Australien war dort vertreten. Die drei anderen machten sich auf den Weg zum Einkauf, ich hingegen musste Abwaschen und aufräumen, dabei hörte ich aber Musik und telefonierte. Frühstück gab es erst als sie wieder da waren. Dann wurde es richtig heiß, auf dem Messgerät stand über 30 Grad. Das konnte nur eins bedeuten;,Let´s go to the Beach!" Da war ein großer Strand, er war aber nicht ,,normal,, nein nein. Der Sand war dunkel. Trotzdem sehr schön, ganz zu schweigen von dem herrlichem Wasser. Wieder auf dem Rückweg gingen wir vorbei am Supermarkt und jeder bekam ein Eis. Als wir auf dem Boot waren, alle frisch geduscht, wollten Jeppe und ich nach langer Zeit mal wieder Drohnen Fotos machen. Ich meinte, dass es zu windig ist und wir lieber warten sollten. Jeppe war sich aber seiner Sache sicher. Wenig später bereuten wir es auch schon. Gerade mal ein paar Meter über unserem eigenen Mast da flog sie weg. Wir konnten nichts mehr tun. Sie machte was sie wollte. Kein Knöpfe drücke brachte was. Ich rannte ohne lange zu überlegen los. Außen um alle Boote herum, vielleicht würde ich es noch schaffen die Drohne zu retten. Ich sah ab und zu im Himmel herum fliegen. Der Hafen war wirklich riesig, das brauchte seine Zeit. Gerade war ich da wo ich sie zuletzt über Wasser gesehen hatte. Jeppe schrie von der anderen Seite, dass sie im Wasser untergegangen ist. Ich schaute überall, rein gar nichts.
Bei 36 Knoten anlegen und Crash mit der Mauer! 21.10
Leider konnten wir nicht noch einen Tag in Gibraltar verbringen, da wir immer die Zeit im Nacken haben. Zum Glück konnten wir Gibraltar vom letzten Jahr noch und es war nicht allzu schlimm. Raus aus der Ausfahrt ging es wieder vorbei an den großen Schiffen. Nur 50 Meter lagen richtig große Frachter vor Anker. Am sogenannten ,,The Rock,, mussten wir vorbei und kamen wieder in die Hauptströmung. Mit Strömung und vollem Tuch segelten wir mit 7 Knoten weiter ins Mittelmeer. Der Autopilot wurde rauf gesetzt und ich machte Frühstück. Wir wunderten uns warum die Wellen ziemlich hoch waren, wobei nur 15 Knoten Wind war. Nach der Zeit wurde der Wind immer weniger, aber zum Glück nicht unter 10 Knoten. Wir sonnten uns und hatten uns darauf geeinigt, dass wir nach Marbella fahren wollen. Dort war die Ärztin von Papa für sein Ohr, also passte das perfekt. Auf einmal kamen wie aus dem nichts ganz viele Fliegen. Darauf hin wurde der Wind immer mehr und es kamen ziemlich starke Böen von bis zu 32 Knoten. Mit gerefften Segeln bei guten 6 Windstärken und 2 Meter hohen Wellen waren wir zwar schnell, aber es kamen immer wieder Fall Böen durch die Berge und unser Boot bekam ziemlich krasse Schräglage. Dann sahen wir auch schon die Einfahrt von Marbella. Dort nahmen wir die Segel runter und hielten Ausschau nach dem Anmeldeponton. Da war er! Nur wie sollten wir da ran kommen, mittlerweile war der Wind schon auf 36 Knoten, was bedeutet 8 Windstärken, er kam aus West und unglücklicherweise war die Ausfahrt genau zum Wind hin. Dann legten wir vorsichtig an, zu mindestens versuchten wir es. Plötzlich kam eine fette Böe und drückte uns genau an die Betonmauer wo keine Fender waren. Mit voll Gas rückwärts fuhren wir aber keine Chance. Mit den Wellen wurden wir immer wieder an die Mauer gedrückt und vorne hatten wir uns ein kleines Sprachtelloch eingefangen. Zum Glück nicht allzu schlimm. Der Wind war viel zu stark um abzulegen, deshalb mussten wir warten. Bis zum Sonnenuntergang wurde es endlich weniger. Nur noch 15 Knoten Wind. Papa erklärte uns den Plan, denn hier mussten wir mit Morings anlegen und das haben wir noch nie getan. Also lief perfekt wir fuhren rückwärts rein und dran waren wir. Abends gab es Mamas Lieblingsessen. Paella mit Muscheln, Reis und Fleisch! Da hat Lykka sich aber gefreut:(
Willkommen im Mittelmeer, Gibraltar 20.10
Kommt Grey nun mit ? -Zwischen zwei Kontinenten
Die 6 Tagen in Barbate vergingen wie im Fluge. Jeden Tag surften wir. Der Wind wurde von Tag zu Tag stärker und kam genau von vorne. Aber das hatte auch eine gute Seite, dadurch bauten sich nämlich Wellen auf und wir konnten auf fast 2 Meter hohen Wellen auf den Strand surfen. Mittlerweile schlief Grey immer bei uns. Jeden Tag und nach dem Strand kamen wir wieder und da lag er auf seiner Decke. Wir waren sogar extra 3 Km gelaufen nur um Futter für ihn zu kaufen. Er verhielt sich so, als ob er das Leben auf dem Boot kennen würde. Er hatte kaum Angst und war sehr zutraulich. Auch sein Fell war gut gepflegt und von Außen erkannte man keine Flöhe oder Würmer. Am letzten Tag mussten wir schon um 7:30 aufstehen. Der Morgen war sehr dunkel. Gegen 8 machten wir uns fertig um abzulegen. Da kam Grey. Ich streichelte ihn das letzte mal. Da schmuste er sich an mich ran und ging auf meine Beine. Dort machte er es sich bequem und schlief. Da musste ich mir die Träne doch zurückhalten. Leider war es nun so weit. Der Abschied! Da stand er. Leinen waren los und verließen unsere Box. Wir hofften so das er jetzt rennen würde und bei uns aufspringt. So war es leider nicht. Mach es gut Grey. Nun mussten wir uns konzentrieren. Heute wollten wir Gibraltar erreichen. Bei 18 -25 Knoten Wind briesten wir mit guten 6,5 Knoten davon. Am Horizont sah man schon Afrika. Und ganz viele Containerschiffe. Zusammen mit drei Booten in unserer Reichweite ging es also nach einer Woche weiter. Frühstück gab es während der Fahrt. Der Wind wurde zwischenzeitig wieder weniger und wieder mehr. Auf dem Halbwindkurs waren wir nach nur 5 Stunden bei Tarifa. Dort wo Afrika nur ein Katzensprung von Europa entfernt ist. Mit unserem eigenen Boot waren wir fast in Afrika, auf einem anderen Kontinent. Da sahen wir auch schon den hohen Berg von Gibraltar. Durch ein großes Ankerfeld voll mit riesigen Schiffen durch bis zum Hafen von Gibraltar. Dort wollten wir was auch sonst nur kurz auftanken. Für nur knapp 1 Euro tankten wir alles voll was ging. Dann nur eine Seemeile weiter zum spanischen Hafen. Dort legten wir uns hin und nur wenig später gingen wir direkt weiter in die City. Dort wollten wir alles kurz angucken und was essen. Rüber über das Flugbahnfeld und durch den Zoll. Fast alle Läden waren leider schon zu. Dann gingen wir zu Burger King und im Dunklen wieder zurück. Abend gingen wir früh in die Falle, denn morgen sollte es weiter gehen zum ersten ,,richtigen,, Mittelmeerhafen.
Barbate 15.10.25-??
In Barbate liegen wir nun schon seid 3 Tagen. Wir gehen jeden Tag surfen in de türkisen Meer. Kaufen bei Lidl ein und sonnen uns. Der Ort ist relativ groß und hatte alles was wir brauchen. Wir haben auch schon neue Leute von einem Wohnmobil kennengelernt. Eine Bootskatze auch , ob wir sie mitnehmen werden wissen wir nicht. Ich hoffe aber ja:) Der Strand war nicht weit weg. Mit dem Board paddelten wir viel und schmusen mit der Katze. Hier lässt es sich gut aushalten, nur wie lange? Das Problem war nicht das es zu viel Wind war, sondern dass er aus der falschen Richtung kam und sehr stark war. Hier bereiteten wir uns schonmal vor auf die nächste Surfweltmeisterschaft. In Ruhe konnte ich auch mein Handy fertig machen. Das Wasser ist hier sehr warm auch an Land haben wir im Herbst noch 33 Grad in der Sonne. Papas Ohr geht es ein wenig besser. Es läuft noch viel Eiter aus dem Ohr aber schon viel weniger als ganz am Anfang. Wir haben auch Katzenfutter gekauft und ihn Gray genannt. Mittlerweile schläft er sogar mit an Board. Heute Abend gibt es Gladbach, mal sehen ob wir es endlich schaffen zu gewinnen?
Cadiz-Barbate
Gegen 8:30 los zum Hafen von Barbate. Der Wind war ziemlich stark und genau von vorne. Mit fast Vollgas fuhren wir sehr langsam. Auch flache Stellen kamen noch dazu. Wir hatten keine Chance die Segel zu setzen. Zum Glück waren wir jedoch nicht alleine. Wir stampften gegen die Wellen und wurden komplett nass. Der Motor tat mir sehr leit und ich betete,dass der Wind weniger werden würden. Auch die Tiede war gegen uns, bis wir endlich um die Ecke waren und mit der Flut liefen. Das Wasser war richtig türkis und eine wunderschöne Landschaft sah man auf der linken Seite. Dann waren wir auch im Hafen. Über Funk verstanden wir nicht viel. Der Hafenmeister sprach so gut wie kein Wort Englisch. Das einzige was wir verstanden, war das wir an Ponton Alfa gehen sollten. Das taten wir auch. Der Steg war voll mit vieln ausländischen Booten. Zum Glück mal kein Ghost Hafen. Da nahmen wir uns die bestmöglichste Box und legten gegen den Wind an. Als wir gerade zum anmelden ins Büro kamen, wurde er angerufen. Auf Lautsprecher unterhielt er sich mit der Frau am Telefon. Es war auch eine Seglerin. Sie sprach Englisch doch kein Wort Spansich. Da hatten sich ja zwei gefunden. Als ich mir das mehrere Minuten mit anhören mussten griff ich ein. Ich nahm das Telefon und sagte dass ich englisch spreche. Sie war völlig überfordert und wusste nicht wohin sie sollte. Sie wartete schon fast ein Stunde. Ich erklärte ihr alles auf englisch und welchen Platzt sie nehmen sollte. Der Hafenmeister bot mir schon seinen Job an, doch ich lehnte leider ab. Es wäre aufjedenfall eine gute Alternative. Am Hafen nahm ich sie entgegen und wurde auf einen Drink eingeladen. Direkt am ersten Abend gingen wir noch baden. Die nächsten tage sahen ziemlich schlecht aus um weiter zu fahren, warscheinlich saßen wir hier etwas länger fest. Auch ein Kater begegnete uns. Direkt schlossen wir ihn in unsere Herzen ein.
Cadiz 13.10
Heute morgen waren Mama und Papa schon um 7:30 wach. Sie wollten, naja mussten eher zum Arzt. Mit dem Auto waren es nur knappe 2 Stunden. Inzwischen räumten Jeppe und ich auf, spülten das Deck, wuschen ab und legten alle Taue zusammen. Nach unserer Arbeit machten wir uns Gebratenen Nüsse mit Zucker mit Karamell. zwischenzeitig hielten wir auch Kontakt mit Mama und Papa. Mittlerweile waren sie auch schon fertig beim Arzt. das Trommelfeld war durch und jetzt muss er jeden tag ganz viele Medikamente nehmen. Wir ruhten uns im schatten aus. Es war viel zu warm und der Stand war 2,5 Km entfernt. Gegen 18 Uhr riefen Mama und Papa an, dass sie endlich da waren. Sie hatten noch einen riesen Einkauf bei Lidl gemacht und waren am Strand. Da mussten wir mit anpacken und nach 3 mal hin und her gehen hatten wir es auch endlich geschafft. Jetzt musste nur noch alles ausgeräumt werden und einsortiert. Endlich waren wir fertig. Dann sagten Mama und Papa, dass sie eine Überraschung für uns hatten. Jeppe bekam ein neuen Pulli. Dann war ich dran. Papa zeigt einen weißen Karton. Was war das wohl? Er drehte es um. Ich las nur Handy. Es war ein Handy. Wo hatten sie das denn her? Es waren wohl nur 10 Km Umweg bis nach Gibraltar. Dort fuhren sie schnell rein. Ich war endlich wieder glücklich. (Spaß, war ich auch vorher)! Jetzt sollte es aber erstmal los gehen zum Essen gehen. mama und Papa schmissen uns beim Dönerladen raus und brachten das Auto wg. Sie haben sich ein nettes Resteraunt ausgesucht und gegen 23 Uhr waren wir alle wieder auf dem Boot. Dort packte ich mein Handy aus, so wie es der Zufall wollte, passte mein alte Hülle genau auf das neu. Perfekt.
Nur 6 Meilen heute! 12.10
Heute konnten wir ausschlafen. Unser Hafen Cadiz lag nur 6 Meilen entfernt. Ohne Probleme konnte man ihn schon bestens erkennen. Das Frühstück wollten wir verschieben. Mit leerem Magen ging es auch schon los. Wir hatten den Plan, dass wir den Motor ausmachen sobald wir etwas vom Hafen entfernt sind und uns treiben lassen um en Spinnacker zu setzen. Laut unserer Vorhersage sollten die perfekten Bedingungen sein. Nur leider war es überhaupt garnicht so. Es waren 17 Knoten Wind direkt von vorne. Den Spinnacker sollte man am aller besten bei 10 maximal setzen. Wohl doch etwas zu viel. Außerdem nahm der Wind noch mehr zu. Also direkt gerade aus in den Hafen. Man sah eine riesen große Brücke. Im Hafen angekommen wurde uns ein sehr guter Platz zugewiesen. Er war richtig ruhig und den starken Wind bemerkten wir fast Garnichts. Wir gingen alle zusammen leider wieder ohne Papa zum Strand. Dort spielten wir Fußball mit einem kleinen Jungen und zwei Männern. Es war zwar eine große Stadt, aber es gab dort einen sehr schönen Strand. Selbst das Wasser war relativ klar und warm. Zurück gingen wir noch zum Supermarkt und kauften Eis und Getränke. Die Stadt war die älteste in ganz Westeuropa und wunderschön it einer schönen Hafenpromenade. Am Abend duschten wir noch und es gab Nudeln.
Doktor!
Endlich mal wieder ausschlafen. Frühstücken i Hafen und ablegen. Karte wegbringen und raus. Wir fuhren mit der letzten Stunde vor Ebbe raus. Es waren 18 Knoten Wind. Aus 60 Grad Backboard. Perfekt. Motor aus und mit 7 Knoten schossen wir aus dem Hafen. Diesesmal mussten wir aber keinen großen Bogen um die Schiffe machen. An der Pipeline lag noch immer das selbe Boot was gestern dort auch lag, die anderen ankerten alle. Auf der Fahrt erkundigte Mama sich wegen Papas Ohr. Sie fand eine deutsche sehr gut bewertete Ärztin in Spanien. Genauer gesagt Marbella. Direkt riefen wir sie an. Sie sagte, dass es sehr schnell behandelt werden müsste, nur leider waren wir nicht in zwei tagen schon in Marbella sondern erst frühestens in einer Woche. Dann hatte Papa die Idee ein Auto zu mieten. Nur wo? In Cadiz würde es so etwa doch bestimmt geben oder ? Auf Google fanden wir mehrere Läden. Doch zu unserem Pech war schon Freit<g und am Wochenende plus Montag wo passenderweise Feiertag war hatten fast alle Vermietungen geschlossen. Mit einem hatten wir geschrieben und nach mehren Emails konnten wir uns darauf einigen am Montag ein Auto zu mieten in Cadiz. Also hatten wir noch zwei Tage Zeit. Noch knappe 10 Seemeilen bis zu Hafen Rota. Er lag in der selben Bucht wie Cadiz und am Horizont sah man die Stadt auch schon. Papa hatte die Idee, dass wir den Spinnacker hochziehen. ich war direkt bereit. Also gingen wir zu dritt nachvorne. Jeppe war hinten bei Autopiloten um alles zu überwachen. leider kamen wir überhaupt nicht zu recht, wir zogen ihn hoch, doch er war in einer Art Säule gefangen, normalerweise mussten wir an einem band ziehen und die Hülle würde von selber hinunter ziehen. Leider klappte es nicht ganz so. dann holten wir runter was oben war und verstauten ihn wieder. Die letzte Stunde tuckerten wir mit Motor. Es war schon fast ganz dunkel. An unsere Steg war sogar ein Hund. Er war von dem Boot was zwei Schiffe weiter lag, mit ihm spielten wir noch eine Weile und dann fielen wir alle müde ins Bett.
Byebye La Christina
Gegen 9 Uhr liefen wir auch schon aus dem Hafen von La Christina aus. Endlich gab es mal wieder Wind. Der Motor konnte endlich mal aus. Wieder segeln, nur unter Wind. Wie schön... Währenddessen aßen wir, lasen Bücher uns sonnten uns. Das Wasser war schon richtig klar. Eigentlich wollten wir versuchen den Spinnacker endlich mal zu setzten doch der Wind dreht und drehte weiter von vorne. Den Spinnacker kann man nämlich nur setzen, wenn der Wind von achtern also hinten kommt, er ist dafür da, dass wenn mal wenig Wind ist und die kleine Fock nur schlägt und das Großsegel es auch nicht wirklich bringt. Der Spinnacker ist riesig und ganz dünn, deshalb auch nur für wenig Wind geeignet. Er fliegt quasi in der Luft und ist sehr bauchig und man kann trotzdem schnell fahren trotz wenig Wind. Eine tolle Sache, die wir aber noch nie ausprobiert haben leider. Jetzt wollten wir aber ers mal ankommen. Wir steuerten den Hafen bei direktem Kurs an. Leider erkannten wir wenig später auf der Karte, dass dort ein Speergebiet war und wir dort nicht durch fahren durften. Dann erkannten wir auch wieso. Es lagen dort ganz viele große Schifffe vor Rede und warteten darauf aufgetankt zu werden. Unter wasser war nämlich eine Pipeline. NAch einem großen Umweg schafften wir es auch. Endlich die Einfahrt und nurnoch eine Seemeile. Mit Flut schossen wir rein. LAgen uns an den Wartesteg und fuhren nach einer viertel Stunde zu unserem Platzt. Dort erkannten wir direkt, dass wir kein Strom dort bekommen könnten, dah es ein großer Aufsatzt war und wir nur den kleinen Stecker hatten. Dem Hafenmeister war es wohl auch schon aufgefallen und er half uns zum nächsten Platzt wo wir endlich auch Strom bekamen. Bevor es essen gab spielten wir bei der Sonne noch Fußball am Strand. Mit Pizza und Naschis wurde der Tag beendet.
Ankern-in den Ghost Hafen
Heute sollte es von unserem schönen und ruhigen Ankerplatz weiter gehen. Wir mussten wieder alles aufladen an Strom, Wasser, ect. Also gegen 10 Uhr lichteten wir den Anker und fuhren it Motor und fast garkeinem Wind die Küste der wunderschönen Algarve entlang. Wir wollten in den übernächsten Hafen,der nicht weit entfernt war. Isla Cristina, in kleines Örtchen. Bei dem Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien. Das Wasser war in der Algarve von Portugal so schön und klar. Auf der Mitte des Flusses, zog ich die spanische Gastflagge hoch. Das spanische Wasser war ganz trüb, hoffentlich würde es bald wieder schöner aussehen , wahrscheinlich war es auch nur so wegen der Strömung der den Sand rausspülte. Weiter ging es. Es war ziemlich warm und das einzige was uns kühlte war der Fahrtwind von 4 Knoten. An der Küste sahen wir schon den großen Leuchtturm. Wir fuhren in den Ria hinein. An den Seiten war es ziemlich flach, deshalb musste ich genau im Fahrwasser fahren. Auf der linken Seite war ein weitere Hafen, jedoch war dort kein Lidl und wir könnten dringend wieder mal Essen gebrauchen. Jeppe funkte wie fast immer den Hafen an. Es wurde uns gesagt, dass sie auf dem Ponton auf uns warten würden. Als wir dann im Hafen waren, war wirklich keine Menschenseele zu sehen. Egal wo man hinsah, nirgendwo. Wir legten uns rückwärts an eine freie Box. Liefen aus dem Tor und erkundigten uns wo wir das Hafenbüro finden werden. Leider war dort keiner. Kein Mensch. Also fanden wir eine Nummer im Internet, die riefen wir an. Wir sagten, dass wir bereits mit ihnen gefunkt hatten. Die nette Frau, sagte aber, dass keiner sie angefunkt hätte, sie aber gehört hat sie wir gefunkt haben, aber mit dem anderen Hafen. Dieser Hafen hieß nämlich La Christina und der auf der anderen Seite hieß, Le Christina. Na toll!. Trotzdem war es kein Problem und wir mussten nur einen Steg weiter wechseln. Als wir dann fest waren, gingen mama,Jeppe und ich zum Strand. Papa durfte wie gesagt nicht mit, wegens seines Ohre, außerdem ging es ihm nicht so gut und er wollte gerne schlafen. Das Wasser war richtig schön und der Strand sehr gut zum Fußball spielen. Wieder zurück ging es auch direkt weiter zu Lidl. Nur 1,8 Km und da waren wir. Diesesmal sogar ohne Uber. Mit eis in der Hand kamen wir bei sonnenuntergang wiedr an und aßen erstmal etwas.
Wieder Ankern
Heute waren wir alle gut drauf. Auch Papa mit seinem starken Schmerzen. Den Wind war richtig gut. Da würden wir am liebsten mit eine Nachtfahrt machen, doch wir wollten die Algarve auch nicht nach schon nach zwei Tagen verlassen. Mit fast 10 Booten waren wir also auf dem Weg zu unserem Ankerplatz. Heute sollten es wieder mal an die 30 Seemeilen weiter gehen. Jeppe und ich hatten mittlerweile beide ein Buch gefunden welches wir nach nur einem Tag schon fast ganz durchgelesen haben. Mit ordentlich Wind kamen wir gut voran. Doh wir mussten reffen, denn es waren wieder mal über 20 Knoten Wind. Auch die anderen Boote um uns herum taten genau das selbe. Plötzlich tauchte eine windstille auf. Wie aus dem nichts. Wir dachten uns der Wind würde gleich wieder kommen. So war dem leider noch nicht. Da wurden wir fast von allen überholt, dah sie alle einen Motor angemacht hatten. Irgendwann mussten wir es auch einsehen und machten den Motor auch als Unterstützung mit an. Plötzlich kam nach einiger zeit wieder Wind. Unser Plan war es hinter einer Mole südlich von Faro zu ankern. Als wir auf der Höhe der Mole waren, schaukelte unser Boot und es kamen ganz viele kleine Wellen. Was war denn jetzt schon wieder los. Wahrscheinlich kam eine so starke Strömung aus dem Fluss und der Wind und die Welle genau von der anderen , so das es so eine Flussartige Oberfläche ergab. Beim Ankerplatz angekommen, war es ziemlich flach. Es ging runter bis zu 4 ein halb Metern. Man konnte den Boden einwandfrei sehen. Auch den Anker den wir kurzer Hand rein schmaßen. Alles Sand. Wir nutzten die letzten Sonnenstrahlen aus um noch schnell ins Wasser zu hüpfen. Leider konnte Papa nicht, denn es durfte auf keinen Fall Wasser in sein Ohr gelangen.
Porti Maio_Albufeira
einen wunderschönen guten Morgen aus Porti Maio. Während des Frühstücks mussten wir uns entscheiden ob wir hier beute einen Ruhetag einlegen wollten oder weiterfahren. Wir hatten alle das verlangen endlich das Mittelmeer zu erreichen, deshalb entschlossen wir uns dazu heute mal wieder in nur 20 Seemeilen am Hafen in Albufeira fest zu machen.Also Leinen los. Wir hatten ziemlich wenig Wind, aber keinen Stress. Also Motor aus und die Segel beide raus. Bei bestem Wetter liefen wir Albufeira an. Dort waren wir auch schon gegen 14 Uhr. Gerade angekommen haute einen diese tropischen Temperaturen fast um. Man hatte keine Kraft, doch im Schatten lies es sich einigermaßen aushalten. Am späteren Nachmittag wollten wir zum Strand gehen. Direkt beim Steg war eine große Promenade mit vielen Restaurants und einem Spar Dort wollten wir rein um uns etwas zu kaufen für den Strand. Doch ich hatte meinen Bikini an und unten drum ein Handtuch herumgewickelt. Die Verkäuferin verbot mir und Jeppe den Eintritt. Dann gingen wir direkt wieder raus und ich zeigte ihr den Vogel. Ich konnte das überhaupt nicht nach voll ziehen. Papa erklärte mir, dass es an der Religion lag und man sich nur ordnungsgemäß gekleidet im Einkaufsladen zeigen sollte. Ich akzeptierte das also und wir gingen weiter. Es gab eine steile Straße nach links und eine bergab nach rechts. Dreimal dürft ihr raten wo für wir uns entschieden haben. Wir gingen nach rechts und kamen zu einem kleinen Fischerhafen. Dort waren viele Fischerbojen, Boot, Netze, Hunde und alte Häuser wo aber Menschen drinnen wohnten. Ob es der richtige Weg war, waren wir nicht sicher. Dann kamen wir zur Mole. Wir dachten wir müssten nur einmal schnell rüber klettern und da wäre der Strand . Tja Pech gehabt, wir guckten rüber und der Strand war noch über 1,5 Km entfernt. Mussten wir doch die steile Straße hoch. Auf Maps war der weg als ziemlich steil eingestuft wurde. Wir entschieden uns dazu den Weg zum Hafen wieder zu suchen. Auf dem Weg fanden wir noch eine Apotheke. Dort schauten wir ein mal kurz rein denn Papa hatte gestern einen Unfall bei säubern der Ohren. Durch einen Wellenschlag ging das Wattestäbchen mit der viel Schwung bis zum Trommelfeld hinein. Wahrscheinlich war es geplatzt. Wir waren uns nicht sicher, doch Papa hatte große Schmerzen und litt viel. Dort haben wir Schmerztabletten und Ohrentröpfchen bekommen. Dann spielten wir beim Sonnenuntergang alle zusammen Kanaster mit unseren neuen Karten aus Porto. Die Bilder auf den einzelnen Karten lenkten einen schon sehr ab, außerdem waren es auch noch Linkshänder Karten. Als es dunkel war aßen wir alle und ich wusch ab. Mama und Papa liefen nochmal an den vielen Restaurants und Bars vorbei.
1 Tag in der Algarve
Heute schliefen wir alle aus. Zumindestens versuchten wir es, denn die Fischer waren ziemlich laut. Bei Sonne machte Mama noch ein kleines Bad am Morgen und wir tuckerten schon weiter. Unser Zielhafen war nicht sonderlich weit entfernt. Man spürte schon das der Tag heute ziemlich warm werden würden. Nur 12 Seemeilen lagen vor uns. Vorbei an schönen Stränden und Sprotten wo Taucher waren bis hin in die bucht wo unser Hafen lag. Porti Maio. Als wir dort am Wartesteg festmachten, bemerkten wir eine ziemlich starke Seitenströmung. Nach nur einer halben Stunde bekamen wir endlich unseren Platzt zugewiesen. Bei fast 30 Grad lagen wir an. Da machten Jeppe und ich uns auch direkt gegen 16 Uhr auf den Weg zum Strand. Dort war ein großer Fußballplatz auf dem Strand und viele Menschen. Das fühlte sich genau wie Urlaub an. Nach einer guten Stunde kamen auch schon Mama und Papa nach. Wir spielten zusammen Fußball und warfen mit den Bällen durch die Luft. Als die Sonne gerade sich auf der untergang vorbereitete liefen wir auch noch schnell ins Wasser. Dort lag ein riesen Kreuzfahrtschiff mitten vor dem Hafen. Laut der Flagge sollte es aus aus der Karibik kommen. Als es dann fast komplett dunkel war gingen wir alle duschen und danach gab es Essen…
Im Dunkeln bei 35 Knoten Wind in die Algarve
Heute ging es ganz früh raus aus den Federn. Gegen 7 Uhr verliefen wir den Hafen von Sines. Natürlich informierten wir uns auf unserer Orca App, wo die letzten Sichtungen waren. Tatsächlich gab es eine. Vor Lissabon war die Gruppe anscheinend jetzt. Nur leider gab es mehre von diesen Gruppen. Unser Ziel war es heute an einem Tag 70 Seemeilen zu machen. Das würde bedeuten von morgens bis ganz spät abends durch fahren. Wir wollten aber endlich in die Algarve kommen. Zusammen mit zwei anderen Booten die wir hinter uns am Horizont sahen fuhren wir bei ziemlich guten Wind los. Der Motor lief noch etwa 3-4 Stunden mit, damit hatte er vorübergehend seinen Teil auch dazu beigetragen. Der Wind wurde mehr und wir konnten bei guten 4 Windstärken perfekt segeln. Auch die Sonne schien die gesamte Zeit und mit 26 Grad bei einer Geschwindigkeit von fast 6 Knoten nur unter Segel, war unsere erwartete Ankunftszeit gegen 22 Uhr. Leider gab es ein Problem. Es gab überhaupt gar keine Marina auf dieser Ecke. Nur kleine Fischerhäfchen. Da hatten wir keine andere Wahl als zu ankern. Es wurde immer dunkler und mittlerweile hatten uns die zwei Segler überholt. Der eine Fuhr mitten auf die hohe See hinaus. Es war ein Boot aus Irland und es war riesig und mit ungelogen 4 Segeln fuhr es fast doppelt so schnell wie wir, wobei wir auch gut 5,5 Knoten nur unter Segel liefen. Der Wind brieste ordentlich auf desto näher wir dem Kap von Sagres kamen. Als wir nur noch 2 Seemeilen von Sagres entfernt waren und die Sonne fast ganz verschwunden war sahen wir den hellen Leuchtturm der durch unsere Gesichter zog und das Wasser zum leuchten brachte. Irgendwie hatte dieser Leuchtturm etwas besonderes, das bekamen wir auch nach nur kurzer Zeit mit. Die Sonne war mittlerweile ganz von uns gegangen und der Mond leuchtete uns den Weg. Plötzlich standen nicht mehr 12 Knoten Wind auf dem Messgerät sondern 25. Beim Kap ist es ziemlich normal das der Wind ordentlich doll wird. Ray hielt dem ganzen nicht mehr stand. Deshalb übernahm ich. Wir konnten leider im dunkeln auch keine Fischertonnen sehen. Plötzlich kam eine Bö. Eine Bö die so war wie auf der Biskaya nur die hohen Wellen hatten noch gefehlt. Auf dem Messgerät sprangen die Zahlen hin und her. Ich hielt gegen den Wind doch der Winddruck in den Segeln war zu stark. Plötzlich drehte sich das Boot weiter und weiter zum Wind hin. Das Boot blieb stehen, auf dem Windanzeiger stand die zahl 35. 35 Knoten Wind. Das war schon fast Sturm. Aber ich hatte schon wieder keine Angst, dass unser boot kippt oder etwas anderes schlimmes passieren würde. Wir zogen beide Segel rein. Der Motor auf nur 2000 Umdrehungen und mit 4,5 Knoten in Richtung unserer Ankerbucht. Wir fuhren in die Bucht hinein, noch immer pfiff der Wind in meinen Ohren. Auch Windanzeiger sagte uns an, es wäre nicht das beste jetzt hier zu ankern bei 18 Knoten Wind. Der Wind kam vom Land aus, doch trotzde ankerte hier niemand, keine Menschenseele. Also fuhren wir weiter ins Dunkle. Ab in die nächste Bucht. Bei dieser Hektik kam auch noch mehr dazu, während dessen lief die ganze Zeit Gladbach auf dem Laptop. In der nächsten Bucht wurden wir begrüst von einer riesen dunklen undbeleuchteten Mole mit vielen Fischer die gerade dabie waren ihre Netzte einzuholen. Hinter der Mole fanden wir endlich Ruhe und Platzt. An einer großen Boje machten wir uns fest. Zum Essen gab es nach 14 Stunden endlich was zu Essen. Wir stießen zusammen darauf an, dass wir endlich in der Algarve waren und der Atlantik und nichts mehr (hoffentlich) tun kann.
Hilfe, Wir sind in Seenot!! 4.10.25
Heute sollte es um 6 aus den Federn gehen und nur eine halbe Stunde später auch aufs Meer. Lars hatte uns über Whatsapp eine Nachricht gesendet, die aussagte, dass es gestern eine Orca Sichtung direkt hier in Sesimbra gegeben haben soll. Das beunruhigte uns natürlich ein wenig. Es gab leider ein Problem. Die bucht waren niesen groß und wir konnten schließlich nicht die gesamte Bucht ausfahren. Dann währen wir bis Winter noch hier. Wir fuhren ein kleines bisschen zum Land hin. Der Pinger war drinnen und der Autopilot auf der Pinne. Mit Motor und Segel fuhren wir also. Als uns ein wenig langweilig wurde schauten wir uns alle zusammen einen Film an auf dem Tablett. Doch plötzlich es war also schön friedlich, da sprang unser Autopilot aus der Pinne, das Boot Dreht sich nur im Kreis. Was war das bloß? Haben wir nur eine Fischertonne übergefahren, dachte ich mir? Skipper rief laut: Orcas...Ich konnte das kaum verarbeiten. Ich war nur geschockt und mein ganzer Körpern zitterte. Ich rannte nach hinten zur Badeplattform. Während dessen ging Jeppe schnell zum Funkgerät, Mama schlug mit dem Bootshacken gegen das Geländer um Lärm zu machen und Papa machte die Segel runter. Ich sah plötzlich unter mir nur schwarz weiß. Ein riesen Orca, nicht nur einer, sondern 5-6 Ständig tauchten riesen- spitze Flosse aus dem Wasser. Ich ries Mama die Stange aus der Handy und stach ins Wasser. Einen hatte ich tatsächlich erwischt. Ich hatte mich wie in einem Antiaggretionstraining gefühlt. Auch den Sand schmiss ich herein. Das Wasser wurde ganz trüb davon und zwischen durch sah ich nur diese riesen- Monster. Papa schrie das unser Ruder ab war. Jeppe zögerte nicht und drückte die Disstress Taste und setzte einen Not Alarm ab. Direkt sprach er mit den Senottrettern. Sie waren wie in den Startlöchern. Aber nur 10 Minuten später sah ich am Horizont die Flossen. Wir hatten sie wohl abgeschüttelt. Keiner lies Ruhe. Zum Glück hatten wir noch Ruderwirkung. Wir fuhren -Richtung Land. Schnell überprüften wir ob schon Wassereinbruch war. Zum Glück nichts. Den Senotrettern sagten wir es ist alles okay, wir wissen noch nicht welche Schäden wir haben, wir versuchen den nächsten Hafen anzulaufen. Nur 20 Minuten später schauten wir uns immer weiter aufmerksam um, Da war noch ein Segler hinter uns, doch wie auf Knopfruck fing er an sich zu drehen. Die ganze Zeit links recht, es sah so aus wie bei uns. Nur 20 Sekunden später kam ein Not Alarm herein. Die 6 Meter Tiere waren wohl bei ihm. Über Funk konnten wir mit ihm telefonieren, er war komplett überfordert, wir sagten ihm was uns passiert ist und was er am besten tun könne, das tat er wohl auch...Nach 3 Stunden waren wir heil im Hafen angekommen. Zu mindestens war noch kein Wasser in unserem Boot. Nach dem anlegen erzählten wir dem Hafenmeister von unserer Begegnung mit diesen gefährlichen und auch sehr gigantischen Tieren. Danach zogen wir uns den Neopren an und Jeppe und ich sprangen ins Wasser. Mit der Taucherbrille runter zum Ruderblatt. Jeppe kam wieder hoch, er sagte, dass auf den ersten Blick alles heil war. Auch auf den 2,3,4,5 Blick war alles in Ordnung. Da hatten wir wohl mehr Glück als Verstand gehabt. Bei 120 Metern hatten sie uns angegriffen. Eine Erinnerung an die ich mich häufig wieder erinnern werde, wahrscheinlich sogar von träumen werde, das war der Grund für mich nicht auf diese Tour zu gehen, doch ich habe gesehen, dass ich meiner Familie trauen kann, denn jeder hatte seinen Job perfekt gemacht. Als es langsam dunkler wurde, liefen wir los zum Lidl. Dort angekommen war der Korb auch schnell voll. Zurück nahmen wir uns für die 2,3 Km einen Uber Fahrer. Dann gab es zur Beruhigung für jeden Eis und Essen. Ein tag denn man nicht so schnell wieder vergessen wird.
Zeit für den Abschied 3. 10.25
Heute sollte es mal etwas später auf den Törn gehen. Nach dem Frühstück gingen wir rüber zur Noordenwind. Da mussten wir uns verabschieden, denn unsere Wege sollten sich jetzt endgültig trennen. Sie wollten rüber nach Madeira und wir wollten ins Mittelmeer. Zwei verschiedene welten. Nach dem Abschied ging es auch schon los für uns. Wir wollten nur um die nächsten Spitze rum um auch wieder das Gefühl zu haben weiter gekommen zu sein. Die Sonne schien zum Glück schon mal und auch der Wind lies uns nicht im Stich. Beim Kap wurde es ziemlich viel Wind und wir mussten einbisschen reffen. Uns kamen auch viee Segler entgegen, nur wo wollten die hin. Freiwillig in Richtung Norden? Dann mal viel Spaß. Wir waren inzwischen schon bei der Anfahrt auf Sesimbra. Dort hielten wir natürlich auch die 20 Meter Linie ein. Im Hafen angekommen wurde uns ein Platz zugewiesen. Als wir dann lagen kamen wir alle runter. Ich ging duschen und wieder zurück gab es schon Essen. Und eine schlechte nachricht gab es… Wir mussten morgen früh ( die betonung liegt auf früh) schon um & aufstehen:(
Kein neues Handy und Lissabon Stadttour
Heute war Skipper schon früh auf. Es stand viel auf dem Plan. Ich wurde auch früh wach, als ich gehört hatte das die beiden oben über mein neues Handy sprachen. Ich ging nach oben. Dort war leider keine allzu gute Laune, denn es sah so aus: Mein Handy sollte eigentlich am 1 Oktober ankommen, doch laut Amazon hat mein packet eine ,,kleine,, Verspätung und mein Handy soll erst am 10 Oktober eintreffen. Als hätten wir es nicht geahnt. So lange wollten wir hier unsere Zeit auch nicht verbringen. Wir hatten schließlich schon genug Zeitstress vor Wintereinbruch auf kreta zu landen. Dann kam noch ein Problem. Irgendetwas mit dem Autopiloten stimmte von Lars nicht, deshalb bekam er Besuch von zwei Mechanikern. Im nachhinein sind Leif und er noch tauchen gegangen. Als Jeppe das mitbekam hielt es ihn nicht mehr auf unserem Boot und Lars fragte ihn ob er gerne darunter tauchen will...Das bejate Jeppe nur und nur ein paar Minuten danach war er auch schon unter dem Boot in Gange. Er konnte feststellen,dass die 4 Schrauben bei dem Propeller viel zu locker waren. Dann zog er sie fest, doch damit war es nicht getan, denn er bemerkte, dass er bei der Welle unter dem Boot sich Angelsähne sich herumgewicelt hatt. Das schnitt er kurzer hand danach alles ab… Nach fast 1 Stunde war er dann auch fertug und wir konnten endlich los. Mit unserem Uber Bus waren wir in nur 20 Minuten auch endlich angekommen. Als Ziel hatten wir meine Adresse für das packet angegeben. Da waren wir… Mitten in einem großen Bahnhof voller Läden und Menschen. Bei einem Handyshop fragte ich nach ob sie wüssten wo ich diesen laden finde, und so wie es der Zufall wollte war das bereits der Laden. Wir erklärten, dass wir das packet leider nicht abholen können und ob sie es weiter verschicken könne an eine andere <Adresse. Mit sehr schlechtem Englisch erklärte sie uns, dass das Packet automatisch wieder zurück gesendet wird und das man alles an Finanzen normalerweise auch rückerstattet bekommt. Als dass dann auch so halb geklärt war zogen wir weiter zur Altstadt. Wir sind über unzählige Berge und Treppen gelaufen, aber nur hoch. Immer weiter, wir dachten schon, dass wir jetzt höher als der Mount Everest waren. Leider nicht. Als es dann endlich bergab ging sahen wir einen Offiziellen fahrstuhl und den nutzten wir auch. Dann saßen wir uns an einen Tisch und bekamen Eistee und Bier bei der Happy Hour. Kurze Zeit später machten wir uns auf die Suche nach Restaurants...Lars und Leif sprach eines an nur wir waren relativ unentschlossen und nicht sonderlich überzeugt. Nach langem laufen und reden trennten sich unsere Wege und wir gingen zu viert zu einem Kebabladn wo es ein sehr kostengünstiges Menü gab. Mit dem Uber wieder zurück und zack waren wir auf dem Boot. Lissabon war eine sehr schöne Stadt mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang.
Von Peniche bis zur Hauptstadt von Portugal…
Gegen 10 Uhr liefen wir aus dem Hafen von Peniche aus. Mit ordentlich Wind nahmen wir die über 40 Seemeilen auf uns. Auch die Sonne war heute wieder für uns da. Da Peniche sehr bekannt für die Fischerei ist, mussten wir ordentlich aufpassen auf die vielen Fischerbojen. Also fuhren wir mit beiden Segeln und ohne Motor los. Wieder kam ziemlich dichter Nebel auf. Jede Nacht war die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und alles war klamm. Von weitem konnte man die große Stadt Lissabons erkennen. Viele weiße Häuser und eine riesige rote Brücken, die ein wenig der Golden Gate Bridge ähnlich sieht. Als wir dann im hafen einen Platz zugewiesen bekommen haben gegen Sonnenuntergang hin gönnten wir uns erst mal jeder ein Getränk. Als Smutje und Skipper dann duschen gehen wollten, fing ich schon mal an das Essen zu kochen. Heute sollte es Reis geben mit Würstchen. Der Abend ging mit einem Film zu ende, zum Glück musste wir erst später ins Bett, denn morgen sollte ein Hafen Tag statt finden.
Nach Gabi geht es weiter nach Peniche
heute war es soweit, nach langer Pause konnten wir endlich wieder weiter. Nach Gabi war das Wasser sehr aufgewühlt und die Wellen waren wortwörtlich zum kotzen. Auch Nebel kam dazu und man konnte nur maximal 10 Meter weit gucken. Selbst die Noordenwind sahen wir nicht, nach einer Weile klarte es ein bisschen auf und am Horizont sahn wir auch schon unser heutiges Ziel Peniche. Leider gab es mal wieder fast keinen Wind, aber als wir um das kleine Kap herum waren kamen plötzlich wieder 15 Knoten Wind. Auch die Sonne kam raus. Auf viele Fischertonnen mussten wir auch noch aufpassen! Über Telefon hatte uns Lars mitgeteilt, dass sie noch im Hafenbecken herumfahren, da alle Stege voll belegt sind. Als wir nur eine halbe Stunde später auch in den Hafen kamen, mussten wir uns ins Päckchen mit der Nordenwind legen. Dort waren viele kleine Mini Racer die alle Stege gefühlt belegt hatten. Jeppe war noch ein wenig mulmig von den 2,5 Meter Wellen, deshalb legte er sich nochmal kurz hin. Smutje bereitete einen Obstsalat vor und Skipper und ich gingen zusammen zu Aldi, wo wir Eis kaufen wollten, denn was gibt es besseres als Obstsalat auf Karamell Walnuss Eis? Am Abend ergab sich noch die Möglichkeit sich umzulegen,denn die kleinen Boote waren alle rausgefahren, das nutzten wir auch...gegen Abend gab es noch Burger mit Käsebällchen. Die drei Erwachsenen gönnten sich ein Bier in einer Bar. Ich musste leider noch abwaschen,denn mein neues Handy lässt sich nicht von alleine kaufen…
Nazare
Nach dem Frühstück welches erst gegen 12:30 beendet war, hatten wir alle nicht viel Motivation überhaupt etwas zu tun. Am nachmittag gab es dann noch selber gemachten Kakao und Kekse mit Nutella bestrichen. Natürlich durfte an einem Sonntag nachmittag bei grauem Wetter keine Action fehlen, deshalb gab es um 16:30 auch Fußball zu gucken. Gladbach spielte gegen Frankfurt. Leider stand es überraschenderweise zur halbzeit 0:6 Da war die Laune natürlich ganz unten im Keller, aber in der letzten halben Stunde schafften die Gladbacher es nochmal und das Ergebniss nach 90 Minuten lautete nur noch 4:6. Ein ziemlich verrücktes Spiel. Auch Lars und Leif saßen mittlerweile mit bei uns. Der Tag war nicht sonderlich spektakulär...Als dann endlich der letzte vollständige Tag anbrach, kam auch die sonne wieder raus. Es war sogar ziemlich heiß. Jeppe und ich machten uns fertig um zum Strand zu gehen und Fußball zu spielen. Da fiel uns ein zu dritt würde es wohl mehr Spaß machen und wir nahen Leif mit. Der Fußballplatz lag mitten auf dem Strand, nahe zu perfekt. Als ich eine Wette gegen Leif gewann durfte ich mir eine Tüte Mandeln kaufen, die habe ich natürlich schön genossen. Als wir dann koplett KO wieder kamen, kamen uns die drei Alten entgegen und meinten, dass sie gerade auf dem Weg zum Strand sein. Wir legten uns aber erst mal hin und machten uns jeder ein Sandwich am Bord. Nur eine knappe halbe Stunde später gingen wir auch nach zum Strand. Dort spielteb wir wieder Fußball. Dann wurde uns mitgeteilt, dass wir heute also besser gesagt genau dann essen gehen wollten, obwohl wir in Sportsachen waren. Dann hatten wir die Idee gemacht, dass wir drei uns einen Kebab kaufen beim Kiosk. Das kam wohl garnicht so schlecht an und wir aßen dort gemütlich, doch leider war er nicht sonderlich gut, denn haltet euch fest ! Im Döner und Burger gab es sehr viele PILZE. Das ist doch wirklich ein Skandal. Aber wir waren sonst ganz zu frieden...Die Tage in Nazare waren sehr aufregend und schön. Einer der wohl schönsten und besten Häfen die wir auf unserer Tour sehen werden. In Gedanken bleiben wird uns der sehr nette Hafenmeister mit dem wir sehr viel geplaudert haben, auch er wusste nun bescheid, über die Sache mit meinem Surfen und dem Handy im Meer. Das war mir natürlich auch ein wenig unangenehm…
Nazaret, Hurrikan Gabi kommt zu Besuch …Nazaret Zusammenfassung
Am zweiten Tag war es soweit. Gabi sollte heute Abend kommen. Noch schien die Sonne und es war wieder mal windstill. Die Ruhe vor dem Sturm. Nach dem Frühstück gingen wir zusammen zum Strand und spielten Fresbee. Leider konnten wir nicht ins Wasser, da es dort sehr schnell sehr flach wurde und die Wellen sehr hoch waren. Auch die rote Flagge war gehisst. Am Abend schien die Sonne noch und wir fuhren mit dem großen Schlauchboot und Leif raus. Unser Plan war es eigentlich dort baden zu gehen, doch die Temperatur schreckte uns alle ordentlich ab und letztendlich auch nach mehreren Versuchen fuhren wir weiter zu einer Fischerboje, diese zogen wir illegaler weise hoch und tatsächlich war dort ein Fang drin. Dort lag in einem riesen Käfig ein großer Oktopus. Natürlich lisen wir ihn in Ruhe und fuhren wieder in den Hafen zurück. In der Nacht war Gabi ordentlich laut und es regnete viel. Trotzdem war am nächsten Morgen alles heil. Da die Wellen jetzt ordentlich hoch hoffentlich waren und wir passenderweise in Nazare dem Surferspot waren fuhren wir mit Uber hoch zum Ausguck. Dort waren sehr viele Menschen, doch leider kein einziger Surfer. Die Wellen waren fast 7 Meter hoch und es sah schon sehr gigantisch aus. Leider kamen Wind und Welle aus der selben Richtung, deshalb brach die Wellen sehr spät und die Surfer hätten fast keine Chance damit zu surfen. Auch das Surfer Museum besuchten wir, dort stand auch das original Surfbrett von dem Weltrekordhalter der höchsten gesurften Welle von einem Deutschen. Da kann man natürlich schon stolz drauf sein. Auch runter zum Strand trauten wir uns. Nach ein paar coolen Fotos und Viedeos ging es dann auch weiter. Auf dem Weg zu Lidl fanden wir noch ein Stadion vor. Sogar richtige Fans waren dort. Nach langem betteln der zwei Jungs gingen wir tatsächlich rein und kauften uns 6 Tickets. Das Niveau war nicht so hoch, aber für ein Stadion mit über 200 Gästen und ein paar Kameras hatte es wohl gereicht. Nach der Halbzeit waren wir nicht sonderlich angetan und gingen weiter zum Lidl. Dort machten wir einen sehr großen Einkauf. Dann aßen wir in aller Ruhe jeder Eis und warteten auf unser Uber Taxi. Nach nur 4 km waren wir auch schon da. Erst Mal alles einräumen und ausruhen. Am nächsten Tag war es ziemlich grau, es regnete ab und zu und es wurde geschlafen bis ca. 12 Uhr fast.
Mit einem Matrosen weniger auf nach Nazare
Heute ging es wieder weiter, aber dieses mal wieder zusammen mit der Noordenwind. Drei mal dürft ihr raten! Es war mal wieder überhaupt gar kein Wind in Sicht und mit Motor dümpelten wir los. Es war eine wirklich Spiegelglatte See, keine Welle kein Windstoß… Als wir parallel mit der Noordenwind fuhren hatte Leif die gute Idee einen kurzen Badestopp einzulegen, also beide Motor auf Leerlauf und das Surfbrett mit rein. Netterweise holte Leif Sailor und mich ab und zusammen versuchten wir den großen Booten hinter herzu paddeln. Keiner von uns hatte sich wirklich getraut ins Wasser zu gehen. Laut Google hatte e nur 16 Grad und laut unseren Messgeräten am Boot knapp 19 Grad. Ich denke auf die Mitte können wir uns gut einigen, als ich gerade wieder auf unsere Badeplattform kletterte, wollte Jeppe unbedingt ins Meer. Auch Leif konnte er überzeugen. Dann hatte Skipper die Idee, dass Jeppe ja bei der Noordenwind mitfahren könne… Asl alle beteiligten ihr Einverständnis gaben, gaben wir dann wieder mehr Stoff… Die zwei auf dem Surfbrett paddelten noch ein bisschen herum. Plötzlich kam noch ein wenig Wind auf und beide Segel konnten zu Unterstützung beitragen so das wir schneller voran kamen. Da hatten wir schon mal Vorsprung vor der Noordenwind, aber nach nicht all zu langer Zeit, war das auch schon wieder Vergangenheit und wir wurden gnadenlos überholt. Ich langweilte mich ein-bisschen um ehrlich zu sein ohne ihn, doch ich legte mich oben am Deck um mich zu sonnen und zu schlafen. Nachmittags gab es noch Kokosmakronen und Cola… Unser Ziel war wie gesagt Nazare. Dort wollten wir den Sturm abwarten, dort wo die höchsten Wellen der Welt waren. Mit dem Wohnmobil waren wir ja schon mal dort und es war ein wirklich schöner Ort mit Hafen und Strand. Als wir nur noch 5 Seemeilen entfernt waren hörten wir plötzlich ein lautes Summen. Da sahen wir eine Drohne über uns fliegen der ganz nah an uns heran flog. Was war das ? Besser gesagt wer war das? Dann bekam Smutje eine Nachricht auf Whatsapp. Es war Leif, er flog zusammen mit Jeppe vom Hafen zu uns und machte Fotos. Dadurch dass Jeppe nicht mehr an Bord war, hatten wir auch keinen Funker mehr, da musste ich wohl ans Werk. Zum Glück kann ich ja Englisch sprechen und habe alles verstanden. Schnell rückwärts ein parken. Der Hafenmeister war ziemlich nett und lustig und hatte uns alles sehr gut erklärt. Als wir dann bezahlen wollten, war dort eine sehr lange Schlange und immer wenn ein neues Boot rein kam musste er auf seinen E Scooter springen und mit vollgas die Boot anlegen und alles erklären. Nach sagenhaften 60 Minuten waren wir auch wieder zurück auf dem Boot. Mittlerweile wurde es schon dunkel.
Aveiro- Figuera de Foz -Polizeikontrolle?
Heute ging es weiter. Den Anker holten wir früh gegen 8 Uhr hoch Die Noordenwind war auch schon gestartet aus porto. Unser gemeinsames ziel war heute Figueira de Foz. Auch heute war der Wind mal wieder ziemlich schwach. In der letzten zeit ist leider viel Motorarbeit angesagt. Das hindert uns aber nicht daran weiter in den Süden zu fahren. In zwei tagen soll auch noch ein Hurrikan ( Gabi) kommen, da wollten wir weit gekommen sein, den die tage danach sahen nicht wirklich besser aus. Auf dem Weg gab es noch Kekse und selbst angemischten Eistee von Mir. Während man sich sonnt, schläft oder was liest und schreibt vergingen die 8 Stunden relativ schnell. Gegen 18 Uhr liefen wir in die Hafeneinfahrt rein, dort war eine große Mole und Baggerarbeiten. Plötzlich kam ein Polizeiboot zu uns gefahren. War es weil wir die Segel im Hafen noch oben hatten oder weil ein kleines Mädchen an der Pinne war. Das Boot hielt etwa einen halben Meter neben uns und teilte uns mit, dass wir weiter an den Steinen fahren sollte, denn hier schwimmt Treibsand durch die Arbeiten herum. Natürlich hielten wir uns daran. Dann lagen wir auch schon fest. Natürlich bin ich wieder rückwärts eingeparkt. Als wir dann los gingen zum Hafenbüro und mit dem Hafenmeister redeten, kam es zu einer kleinen Diskussion, denn er wollte noch ein Papier sehen welches auf deutsch war. Nach etwa 20 Minuten gab er auf und sagte, dass es jetzt auch nicht so wichtig sei und das er uns einfach glaubt, dass wir aus Deutschland kommen. Danach gingen wir noch zu Aldi und machten einen großen Einkauf. Mit Eis in der hand kamen wir perfekt zurück, denn in der Hafeneinfahrt war gerade die Noordenwind. Auf Funk wurde ihnen mittgeteilt, dass sie sich einen beliebigen Platzt aussuchen sollten, leider war nur einer frei. An unserem Steg der letzte Platz. Die Fingerstege waren ziemlich kurz, fast sogar für uns. Auch sie legten rückwärts an, doch hinten hatten sie einen Geräteträger mit einem riesigen Schlauchboot, welches immer gegen die Metallstange gequetscht wurde. Nach langer Zeit lagen sie dann halb sicher. Abends gab es dann noch Kartoffeln mit Fleisch und Lars kam noch rüber um den Plan für morgen zu besprechen.
Porto-Aveiro
Heute ging es für uns wieder los. Porto war ziemlich schön doch wir hatten immer noch Zeitstress, denn es war mittlerweile schon Mitte Ende September. Leider mussten wir uns schon wieder von der Noordenwind trennen, doch wir hatten schon zusammen einen Plan gefasst. Heute wollten wir in Aveiro ankern, das waren etwa 45 Seemeilen. Es war auf jedenfall ziemlich warm mit der Sonne. Natürlich musste Ray heute wieder ordentlich laufen. Als wir vom weiten schon die Mole sahen wurde es immer dunkler. Wir wollten gerne den Anker noch im hellen werfen. Als wir in der Einfahrt waren, hatten wir 5 Knoten gegenströmung. Mit fast voll gas und beiden Segel fuhren wi fast 1 Stunde für nur 2 Km rein bis zum Ankerplatz. In der kleinen Bucht war die Strömung zum Glück nicht mehr. Dort lagen sehr sehr viele Ankerbojen mit vielen Fischern. Bei unserer Ankerapp stand, dass es dort viele Gastliegebojen geben sollte. Als wir uns eine sehr große herausgepickt hatten, machten wir dort fest. Plötzlich hörten wir eine laute Stimme von Land. Ein wütender Mann behauptete, dass es seine Boje sei und wir abhauen sollte. Da wir müde waren und keine Lust auf eine Diskussion, fuhren wir weiter weg von den Bojen und schmissen letztendlich den Anker. Unser Anker ist ziemlich gut, bisher ist er noch nie los gerissen und hat immer sofort gehalten. Zum Abendessen gab es lecker Burger für jeden.
Porto
Es war der zweite Tag in Porto angebrochen und heute stand auf de Plan Sightseeingtour durch Porto. Leif und Lars waren schon vor uns los, denn wir hatten immer noch dieses Problem mit der Abwasserpumpe. Netterweise hatten wir unseren Helfer für alles von zu Hause aus Vaale, auch wenn er Auto gefahren ist hatte er immer ein Ohr und eine Hand für uns parat. (Vielen dank Letscheg) Wieder wurden wir nicht schlauer und nach mehreren Stunden gaben wir es dann auch auf. Also liefen wir nach dem duschen los und liefen über 3 Km entlang des Tejo vorbei. Viele schöne Holzboote, türkis Wasser und natürlich für Mama ganz wichtig Musik. Ein ziemlich netter Spaziergang. Dann ging es nach einer Snackpause weiter über die sehr bekannte Brücke durch die Altstadt bis hin zur sehr großen Markthalle wo wir direkt die zwei anderen sahen. Die Erwachsenen kauften sich einen Wein und saßen sich in die Sonne. Während dessen gingen wir drei zu Burger King und gönnten uns jeder ein leckeres Eis. Erstaunlicherweise war der Burgerking ziemlich günstig. Ein Burger deutlich unter 2 Euro, wann hatten wir diese Preise denn zuletzt mal ? Bei schönen Klavierklängen und der Sonne stiefelten wir wieder zurück zum Wasser. Dort trafen wir Straßenkünstler, welche aber nicht sonderlich geübt waren mit ihren Rädern und Boxen in die Luft. Abends, als wir noch nicht mal zurück waren liefenir wieder an diesem kleinen netten Fischerdorf vorbei, wo Smutje, Skipper, Lars, und Leif noch Essen gingen. Sailor und ich vergnügten uns an einem überbackenen Baguette auf dem Boot.
Früh auf nach Porto!
Der Wecker klingelte heute mal wieder sehr früh. Gegen 7 Uhr legten wir auch schon ab. Vorher hatten wir noch einen kanister netterweise von Lars bekommen. Heute hatten wir schon wieder Zeitstress, nicht weil es eine lange Strecke war, sondern weil es ordentlich Wind geben sollte desto später es am Mittag wurde. Mit dem Großsegel erreichten wir bis zu 5 Knoten am Anfang. Es wurde immer mehr und der Motor konnte auch schon nach 3 Stunden aus. Mit guten 15 Knoten Wind brausten wir weiter nach Porto, wo wir mehrere Tage wieder Pause einlegen wollten. Schließlich ist es auch die zweitgrößte Stadt von ganz Portugal und hat eine halbe Million Einwohner. Die Noordenwind hatte eine -riesen Genau wo wir mit nur einem Segel mal wieder nicht mithalten konnten. Auf Navily guckten wir und schon mal den Hafen etwas genauer an, obwohl letztes Jahr dort schon waren mit dem Wohnmobil. ES wurde vom eher gemütlicheren Segeln zum anstrengendem Segeln. Auch Ray musste erlöst werden, denn der Wind wurde ziemlich stark. Trotz unseres Bullenstandars, mussten wir Halsen machen bei ziemlich viel wind, aber zum Glück ist unser Mast noch.Die Wellen wurden immer höher. Sailor hatte während dessen sich unten mal wieder aufs Ohr gehauen, doch als es so herum schaukelte, kam er auch hoch. Hinter uns war noch ein Segler, also waren wir nicht die einzigen auf dem Meer. Die Noordenwind war bereits schon im Hafen angekommen. Als wir dann die Mole sahen mussten wir trotz des vielen Windes eine Halse machen, welche aber glücklicherweise sehr gut verlief. In der Einfahrt nahmen wir das Segel dan runter. Drin im Tejo, dem größten Fluss von Portugal wurde es ziemlich ruhig. Der Wind pfeife ordentlich, doch die Wellen waren etwa 10 cm groß. Der Hafen war nicht so sonderlich gut geschützt, aber wir waren recht zufrieden mit dem Platz. Dann gab es erst mal ein Bierchen am Mittag zusammen mit Lars, denn wir waren mit UNSEREM EIGENEN BOOT in PORTO! Das ist ziemlich verrückt. Gladbach spielte auch wieder. Leider war es nur ein Unentschieden gegen Leverkusen mit dem neuen Trainer. Abends machten wir uns alle noch ein bisschen frisch und gingen zusammen mit Leif und Lars spazieren, natürlich durfte der Fußball nicht fehlen.
Ola Portugal e adios espanio
Heute wollten wir wie vorher schon gesagt einen großen Schlag von etwa mehr als 55 Seemeilen machen. (umgere. ca. 100 Km 1 Seemeile=1,852 Km) Gegen 8 Uhr sollte der Törn auch schon losgehen. Da war man schon zu müde um vorher noch 15 Minuten früher aufzustehen und zu frühstücken. Also beide Lappen hoch und und Autopilot an. Mit 4 Knoten und ohne Motor kamen wir ziemlich gut voran. Das sogar ohne Motor. Laut dem Wetterbericht sollte nicht so gutes Wetter sein, aber es schien die Sonne es war ziemlich warm und es klarte sogar noch mehr auf. Auch heute entspannten wir uns abwechselt auf dem Sonnendeck. Irgendwer muss ja schließlich auch auf das Navi und die Segel achten. Dabei guckte ich noch einen Film und schlürfte meinen Eistee. Unser Ziel war heute weit und die Noordenwind hatte 20 Seemeilen Vorsprung. Also mussten wir uns ins Zeug legen. Auch die Orcas machten uns Angst, denn in die Nacht hinein zu fahren war für uns keine wirkliche Option, denn diese Gruppen ziehen auch in der Nacht weiter und wenn wir sie nicht ein mal sehen können, hätten wir so gut wie gar keine Chance. Aber den Motor mussten wir natürlich auch schonen, den in der letzten zeit musste er ordentlich ackern. Zwischenzeitig hielten wir Kontakt mit der Noordenwind. Gegen 18 Uhr sahen wir vom weiten schon den Hafen. Auch die portugiesische Flagge durften wir hoch ziehen. Die Sonne ging immer weiter unter und wir kämpften gegen die Dunkelheit. Dann musste wohl doch der Motor an. Nur noch eine Stunde vor dem Hafen, es sah wohl so aus als ob wir mit den letzten Sonnenstrahlen es schaffen würden bis in den Hafen rein. Doch dann aus dem nichts wobei alles gerade gut lief, wurde der Motor ganz leise. Wir gaben nochmal mehr gas und er fuhr, doch nur kurze Zeit später wieder, er lief nur er wurde merklich sehr viel leiser, dann machten wir ihn aus und mit beiden Segeln dümpelten wir auf dem Atlantik mit nur 2,3 Knoten umher. Wir tankten schnell 10 Liter nach. Danach lief er eine Weile wieder bis er wieder leiser wurde. Jeppe meinte, es wurde wahrscheinlich dadurch das der Tank ziemlich leer war Luft in die Pumpe gepumpt und dadurch bekot der Motor weniger Diesel. Also wieder den Motor aus und weiter dümpeln. Smutje und Sailor entlüfteten den Motor und danach funktionierte er wieder perfekt. Leider war es inzwischen schon dunkel geworden. Ich machte mich mit meiner Kopflampe auf dem Weg nach vorne um Ausschau zu halten. Es war ein riesiger Hafen mit viel Strömung , nur leider gegen uns :( Durch eine sehr enge Einfahrt kamen wir auch am Hafen endlich an. Dort lag auch die Noordenwind und noch ein paar andere Boote. Vor der Einfahrt hatten wir auch noch einen ziemlich langen Besuch von einer großen Gruppe von Delfinen. Wir schissen uns Pizza rein und besprachen noch die Törn Planung zusammen mit Lars und Leif. Leider kam nichts gutes raus, denn morgen soll es schon u 7 Uhr los gehen nach Porto…
Vom ankern wieder in den Hafen…
Gestern Abend hatte Lars und noch davon berichtet, dass direkt bei unserm Boot Delfine sein sollten, leider konnten wir sie nicht erkennen, da es komplett dunkel war. Morgens waren wieder welche da… gegen 10 Uhr nach dem Frühstück zogen wir den Anker hoch. Smutje hatte vorher noch einen kleinen Abstecher ins Wasser gemacht. Für die anderen war es viel zu kalt. Heute sollte ein sehr warmer Tag werden, daher hatten wir die Idee, dass wir heute nur 20 Seemeilen fahren und morgen wenn das Wetter nicht so bombastisch sein soll, dass wir dann wieder 50 Seemeilen fahren. So teilten wir es der Noordenwind über Funk und Whatsapp mit. Die Noordenwind hatte uns gesagt, dass sie wieder ankern gehen vor einer angeblich sehr schönen Insel, diese lag natürlich noch 20 Seemeilen weiter, aber wir wollten unbedingt nochmal die Sonne genießen und einen Strandtag machen. Also fuhren wir durch die vielen schönen Felsen in den nächsten Ria rein. Dort machten wir uns schnell fest. Moses schaffte es sogar wieder rückwärts einzuparken. Auch der Hafenmeister war ziemlich nett drauf und hatte uns alles gut erklärt. Dann machten wir uns auch schon los auf den Weg zum Strand welcher etwa nur ein Kilometer entfernt war. Als wir uns gerade ausbreiten wollten entdeckten wir mehrere Zelte mit Essen, Klamotten und auch Musik. Natürlich gingen wir mal dort hin, es sah wohl so aus, als wenn dort am Abend ein Motorradtreffen oder ähnliches stattfinden sollte. Nach 2 guten und sehr warmen Stunden am Strand gingen wir dann noch ein paar hundert Meter weiter und kauften bei Lidl Eis und vieles mehr ein. Auf dem Rückweg entdeckten wir auch noch einen weiteren interessanten Laden, nämlich einen China Market. Da ging es auch noch schnell rein und Smutje war jetzt auch wieder glücklich, da sie nun wieder eine neue und heile Haarspange für ihre Rapunzel Haare hatte. Als wir dann endlich wirklich es zurück geschafft hatten kochten Sailor und Ich lecker selbstgemachte knusprige Pommes aus der Pfanne zusammen mit Fleisch. Sailor und ich wollte nochmal schnell zu den vielen Anglern gehen und gucken was sie so fangen. Dort unterhielten wir uns mit einem sehr netten Mann, welcher uns am Ende noch zwei Angelköder zum Oktopusfischen schenkte. Nach jeden 5 Minuten fing einer der fast 20 Angler auf der Mole einen Tintenfisch. Bald wollten wir es auch mal probieren, nur da bleibt die Frage wer dieses Tier töte, vor allem wie und er es überhaupt anfasst..?
Ankerzeit
Heute klingelte der Wecker erst gegen 10 Uhr, die Sonne schien und es war schon ziemlich heiß. Nach dem perfekten Anlagen, folgte auch ein perfektes Ablegen. Als wir dann auf hoher See waren, schmierte Moses für alle lecker Brötchen.
Als wir in den Ria hinein fuhren, bekamen wir sogar noch ein bisschen mehr Wind. Auch die Sonne begleitete uns fast den ganzen Tag. Auch Skipper und Smutje konnten sich bei einem Aperolspritz auf dem vorder- Deck gut erholen. Unser Plan war es direkt neben dem Hafen zu ankern neben der Noordenwind. Das taten wir auch. Leider gibt es einen großen Nachteil an den spanischen Rias, denn man muss einen ziemlich gewaltigen Umweg fahren. Die letzten 2 Seemeilen wurden wir verfolgt von einem Segler aus Schweden. In der Bucht angekommen, war es relativ ruhig. Anker rein und direkt wollten Smutje und Moses die letzten Sonnenstrahlen zum baden ausnutzen. Nach einer kleinen Bootsrunde schwammen wir schnell rüber zu Lars und Leif. Das Wasser war ziemlich kalt um ehrlich zu sein. Laut Internet ,,nur,, 17 Grad. Auch Leif konnten wir überreden reinzukommen. Allerdings hatte Sailor keine all zu große Motivation, aber als dann Leif drin war fiel es ihm auch nicht so schwer auch noch rein zu springen. Die beiden Jungs wollten unbedingt mit de Surfbord rüber zum Strand paddeln und versuchen dort zu tauchen. Moses war es nach 15 min. im Wasser langsam kalt geworden und ich duschte mich ab. Doch wenig später klopfte es am Boot und die Beiden Jungs überredeten mich mit aufs Brett zu kommen. Ich bereute es schon nach 5 Minuten, denn meine ganze Hose war wieder klitsche nass. Als wir dann wirklich alle wieder zurück waren kochten wir Essen. Heute gab es Spaghetti zusammen mit Fleisch und als Nachtisch noch Schoki.
A Corunia - Spanischen Rias 17.09
Heute konnten wir fast komplett ausschlafen. Das frühstücken wurde wie fast immer verschoben. Auch heute war das Wetter wieder mal sehr trüb. Als heutiges Ziel hatten wir einen Ankerplatzt heraus gesucht, der in den Rias lag. Die spanischen Rias sind sehr bekannt und schön. Nach einer Weile klarte es zum Glück auf, jedoch sah es wohl so aus, als ob wir die gesamten knapp 50 Seemeilen nur unter Motor machen mussten. Zum Glück war ruhiges Wetter und wir konnten Ray wieder zum Einsatz bringen, aber er hatte vorher immer seltsame Geräusche von sich gegeben, deshalb wollte Skipper ihn aufschrauben um nach zu sehen was dort wohl passiert sein könnte. Es war vermutlich nur zu wenig gefettet. Als wir dann über all fast alles eingefettet hatten, wollten wir den Deckel wieder zuschrauben, aber als dann alle 10 Schrauben komplett fest waren, merkten wir, dass da was fehlte... war ja klar, der Gummiring hatte gefehlt, also alles nochmal aufschrauben und neu festschrauben, da verlor Skipper die Geduld und Smutje erledigte das. Als Ray dann endlich die Pinne übernehmen konnte, gab es nach langem warten auch endlich frühstück. Es war eine recht langweilige Fahrt, da plötzlich auch noch Nebel dazu kam und man von der atemberaubenden Landschaft nichts mehr sehen konnte, schauten wir während der Fahrt einen Film. Unsere dänischen Freunde hatten uns vorher schon berichtet, dass der Hafen ein sehr schönes Restaurant haben soll. Da war es die Überlegung natürlich mal wert, dort am Abend Essen zu gehen. Die Sonne kam immer mehr raus und es wurde wärmer. Leider ließ uns der Wind ein wenig im Stich. Die Noordenwind lag schon eine Weile vor uns im Hafen, gegen 18 Uhr stießen wir dann auch dazu. Dieses mal wollte Moses unbedingt wieder rückwärst einparken, und es war einfach perfekt. Als wir uns zu 6 zusammen setzten und ein bisschen redeten, hatte Sailor die Idee baden zu gehen. Dann holten wir zusammen das Schlauchboot runter und befestigten den Motor. Dann ging es los mit den 3,5 Ps. Leider hatte sich keiner von uns dreien getraut wirklich ins Wasser zu gehen. dann fuhren wir wieder zurück, doch dann plötzlich ging schlagartig der Motor von 18% direkt auf 0% runter. Also mussten wir fast die gesamte Strecke mit unserem relativ kleinen Bötchen paddeln. Da hatte Leif die kluge Idee, einfach das Handtuch als Segel zu benutzen. Tatsächlich kamen wir sehr gut voran und schnell waren wir auch da. Doch als wir da waren stieg Sailor aus dem Boot und verlor das Gleichgewicht und plop fiel er ins Wasser. Naja wenigstens lohnt es sich dann auch duschen zu gehen. Aber als wir dann alle wieder einigermaßen heil am Land waren, bemerkten wir, dass die drei Erwachsenen gar nicht an Bord waren. Da riefen wir sie an und es wurde uns mitgeteilt, dass sie kurz einkaufen gegangen sind. Also machten wir uns schnell fein, denn sobald die Eltern wieder da waren, sollte es schon los gehen zum Restaurant. Als Wahl trafen wir ein sehr schönes Fischresteraunt, wobei nur eine Person relativ unglücklich erschien (Moses) Das Essen war recht okay, doch das Hühnchen Fleisch von Mir war nicht durch und es schmeckte nicht wirklich appetitlich. Gegen 22.30 ging es auch wieder zurück zum Boot, denn am nächsten Tag sollte es schon wieder weiter gehen.
A Corunia 16.09.25
Nach 2 versäumten Tagen ging es wieder aufs Meer. Es war sehr trüb und nass. Desto näher wir dem Kap Finster kamen, kamen wir auch zu den Orcas und die Nagst stieg. Zum Glück hatten wir uns gut informiert und wissen bescheid was wir im Notfall machen müssen. Unser Ziel hieß für heute La Corunia oder wie die Spanier sagen A Corunia... Es lagen wieder fast 50 Seemeilen vor uns. Das Wetter wurde vom Stunde zu Stunde besser und es wurde richtig schön warm. Da haben sich die Eltern erst mal vorne hingelegt und gesonnt zusammen mit einem Aperol Spritzt. Die Noordenwind war gegen 17 Uhr schon da und hatte uns noch erklärt wo wir rein fahren müssen. Ich hatte nun endlich zusammen mit Skipper und Smutje einen Plan gefasst, denn ab sofort muss ich jeden Tag den Abwasch sowie das Auf und Abdecken übernehmen und bekomme dafür ein gewissen Lohn, wovon ich mir später hoffentlich ein neues Handy kaufen kann. Auch eine Liste für andere Optionen um etwas Geld zu bekommen habe ich mit Mühe erstellt. Der Hafen war vom weiten schon zu erkennen, denn es handelte sich nicht um eine kleine Stadt wie Itzehoe. Wir fuhren direkt hinter der Mole rechts rein, dann dann spaltete sich der Weg und wir guckten uns nochmal den Chat von Lars an. Dann entdeckten wir die Noordenwind an Steg 3 und fuhren dort hin, leider war dort kein Platzt mehr und wir mussten ein mal komplett außen herum fahren. Dann lagen wir endlich fest. Heute sollten wir wieder rückwärts anlegen. Dieses mal hatte Moses den Mut das Steuer zu übernehmen und schaffte es nahe zu perfekt anzulegen. Dann gingen wir zusammen zu Lars und und Leif um zusammen zu reden. Während dessen kam noch ein deutscher Segler, welcher sich wenig später auch zu uns setzte. Als es dann dunkel wurde zogen wir zu dritt los um Fußball zu spielen. Leider war der Platzt bei einem Hotel und wir mussten rüber klettern. Auf dem Rückweg waren wir dann noch schnell bei Burger King und gönnten uns ein Eis...
Motor und Pumpe kaputt?
Heute hieß es mal wieder einen Hafen Tag zu machen, denn unser Motor musste repariert werden. Auch wenn wir heute nicht weitersegeln wollte, mussten wir schon um 9 Uhr aufstehen. Der Mechaniker kam schon 20 Minuten nach dem Smutje bei ihm war auf unser Boot. Glücklicherweise war es nur die Seewasserpumpe die ausgetauscht werden musste. Der Mechaniker war zum Glück sehr kompetent und konnte uns bei unserer Abwasserpumpe helfen. Wir mussten erst mal die gesamt Backs Kiste ausräumen, damit man überhaupt dort ran kam. Er meinte das wir neue Teile benötigen, also machte er den Vorschlag, dass er zum nächsten Hafen ein Packet bestellt, damit wir es dort erhalten können. So machten wir es und gegen 14 Uhr war der Mechaniker nach fast 3 Stunden auch weg. Alles wieder aufräumen und endlich frühstücken Gegen Nachmittag gingen wir zusammen mit Lars und Leif zum Angelgeschäft, denn ihr Plan war es auf dem Atlantik MahiMahis zu fangen. Dann schauten wir uns noch die Stadt an und viele Geschäfte. Die Stadt war jedoch nicht so belebt und kein Vergleich im Gegensatz zu Gijón. Während dessen fand ich noch einen Tabakladen und konnte mir endlich Briefmarken für meine Postkarten aus La Rochelle kaufen. Während dessen waren Smutje und Skipper schon im großen Supermarkt und kaufte ein. Als wir dann wieder zurück waren beklebte ich meine Postkarten und brachte sie zu Poststelle. Dann machten Sailor und ich uns auf dem Weg um einen neuen Fußball zu kaufen. Leider hatte das Sportgeschäft schon zu und voller Enttäuschung gingen wir am Wasser zurück, doch da belohnten wir uns, denn ich dachte dort schwimmt eine losgerissene Fischerboje, doch es war ein Ball, also gingen wir runter zur Treppe und holten ihn hoch. Da hatten wir endlich mal wieder Glück. Wer weiß, eines Tages schwimmt Moses Handy auch im Wasser rum. Dann gab es Abends Fisch und Bratkartoffeln. Der Fisch schmeckte viel besser als man es erwartet hatte, auch Leif war sehr begeistert davon. Nach dem Duschen spielten wir noch zu dritt Fußball. So schlau wie Sailor war, hatte er meine Schlappen angezogen und und als er dann auch noch Barfuß spielte, haute er beim Schießen voll auf den Boden und sein ganzer großer Onkel blutete und er hatte eine sehr tiefe Stelle. Dann war es wieder vorbei und wir gingen zurück zum Boot...
Ribeira-Viveiro
Heute ging es mal wieder etwas früher los, denn der Wind war fast perfekt. Teilweise kamen sehr starke Böen und mit vollem Tuch dazu konnte der Autopilot das auch wieder nicht steuern und dann musste Moses übernehmen, denn nachher wenn wir um das Kap rum fahren, sollte sehr viel Wind kommen und dann sollte lieber Sailor das Steuer übernehmen. Moses war natürlich noch immer ein wenig traurig mit der Handysache und versuchte sich einen guten Plan zu machen um ein neues Handy zu ergattern. Auf dem Meer, dann gab es erst mal ein bisschen Brot und Kakao. Zwischenzeitig wurde wie in einer Kettenreaktion fast jedem ein bisschen mulmig wieder im Bauch, aber auch zum Glück musste sich keiner bisher übergeben. Teilweise war wie auf Knopfdruck gar kein Wind und dann ganz plötzlich kam sehr viel. Das lag daran, dass dort überall Hochhäuser und auch Gebirge war, welche ständig den Wind abdeckte. Ein wenig erinnert die Landschaft wieder mal an Norwegen, dadurch das es in Nordspanien so grün und felsig ist. Gegen 16 Uhr fuhren wir dann endlich auf den Hafen zu. Leider lag dieser sehr sehr weit innerhalb des Landes und es war ein riesen Umweg dort hin zu fahren, aber wir hatten keine andere bessere Alternative. Die Noordenwind war auch am Anfang noch auf unserer Höhe doch dadurch das sie gute 3 m länger waren, hatten sie am Ende einen ziemlich großen Vorsprung. Der bieste tatsächlich nochmal auf und wir stapften mit dem Motor und dem Segel voll Gegen an. Leider hatten wir zwischenzeitig herausgefunden, dass in unserem Motorraum schon wieder Seewasser stand. Smutje musste die ganze Zeit das Wasser schöpfen. Als wir dann nach gefühlten 10 Stunden gegen fast 6 Windstärken mit einem kaputten Motor und dem Gr0ßsegel endlich am Steg lagen, wurden wir angenommen von unseren dänischen Freunden Peter und Susanne. Wir hatten sie einen Hafen vor La Rochelle kennengelernt und seitdem sehen wir uns regelmäßig, doch leider mussten wir uns auch trennen für fast 2 Wochen, doch jetzt haben wir sie wieder eingeholt. Zusammen mit Leif von der Noordenwind hatten wir die Idee auf die großen Meeräschen zu angeln. Nach nur 1 Minute schrien die beiden Jungs:,,Lykka, Lykka...Wir haben einen." Ich dachte sie verarschen mich nur, doch tatsächlich hing dort ein mega großer Fisch am Hacken. Schnell töten und weiter angeln. Voller Stolz präsentierten wir unseren Fisch den Erwachsenen... Abends guckten wir noch Basketball WM FINALE und dann kamen auch noch Leif und Lars, und zusammen feuerten wir die deutschen Basketballer an. Tatsächlich gewannen sie gegen die Türkei. Danach saßen wir noch zusammen und redeten ein bisschen. Der Abend wurde dieses mal beendet mit Eistee und M&Ms.
Ribeira
Nach einer kostenlosen Nacht, aber leider auch einer sehr wilden ging es morgens um 8 Uhr wieder weiter. Die Ausfahrt fiel uns deutlich leichter, da die Wellen diesmal ein ticken kleiner waren und außerdem auch noch Stauwasser. Unser Zielhafen hieß Ribeira. Dort wollten wir uns wieder zusammen tun mit der Noordenwind. Der Wind war nahe zu perfekt, also schnell die Segel hoch und Motor aus. Leider mussten wir wieder gegen den Wind fahren, was jedoch noch fast ging bezüglich des Kurses. Ray hatte auch wieder ordentlich was zu tun. Auf dem vorder Deck konnten man sehr gut schlafen und sich sonnen:) Leider waren auch die Wellen noch immer sehr hoch. Zwischen zeitig gab es auch wieder mal kleine Schauer. Nach jedem Kap fragte man sich, ist es hier in dieser Bucht oder müssen wir noch um das nächste Kap herum. Man sah nur ganz viele Felsen wo die Wellen brachen. Eine Einfahrt konnte man erst vom ganz nahen erkennen. Die Noordenwind war bereits schon im Hafen fest gelegt. Mit der starken Strömung und Segel ging es unter der Brücke lang bis wir vor der Einfahrt dann den Motor anmachten und die Segel runter. Mittlerweile übernahm immer Moses das Steuer zum einparken, doch heute bestand Skipper darauf rückwärts ein zu parken, doch ich traute mir das nicht an, also übernahm Skipper dann doch die Pinne. Nach dem zweiten Anlauf hatte es leider erst geklappt, denn eine starke Seitenströmung versetzte uns nach steuerbord. Wir lernten auch noch einen Segler aus Deutschland kennen, welcher ALLEINE über den Atlantik in die Karibik wollte. Da waren wir aber froh das wir zu viert waren auf dem Boot. Nach einem gemeinsamen Bierchen mussten wir natürlich auch noch Gladbach gegen FC Bayern gucken. Schnell wurde Gulasch gekocht und schon hieß es für die Eltern wieder mal los, denn in der City wartete schon die Crew der Noordenwind. Der Abend wurde beendet mit einem Film...
Weiterfahrt
Endlich ging es weiter nach 4 Tagen Pause. Leider noch nicht so wirklich in Richtung Süden, denn wir mussten erst um das bekannte Kap Finestere rum, welches aber noch ziemlich weit weg war. Auch das Wetter klarte ein bisschen auf. Unsere Freunde hatten uns vorher schon gesagt, dass sie in einen anderen Hafen einlaufen werden. Unser Zielhafen soll eine sehr enge und gefährliche Einfahrt mit vielen Steinen haben. Die Segel konnten wir dieses Mal sogar ohne Motor nutzen, doch ein Problem gab es, denn wir fuhren am Wind, was bedeutete, dass wir gegen den Wind fahren müsste wenn wir Kurs fahren wollten. Zwischenzeitig sahen wir auch noch mehrere Kümos aus Deutschland und der Niederlande. 2 Stunden vor dem Hafen mussten wir jedoch den Motor als Unterstützung wieder mit anmachen, denn sonst konnten wir nicht genug Höhe laufen. Die Wellen waren bis zu 3 Meter hoch und bei unserer Hafenapp Navily wurde geschrieben, dass die Einfahrt sehr sehr schwer ist wenn die Wellen wie in unserem Falle aus Nordwest kommen sollten. Trotzdem stellten wir uns zusammen dieser Herausforderung. Ray wurde auch abgelöst und jeder bekam seine Aufgabe. Skipper war der Navigator, Sailor war der Ausguck, Smutje war einfach da und schaute mit und Moses war die Lotsin und steuerte. Mit jeder Welle kamen wir näher und näher an die Felsen. Die Einfahrt war nur etwa 10 Meter breit und bei einer falschen Lenkung saßen wir sehr wahrscheinlich auf den Felsen drauf. Aber mit viel Angst aber gleichzeitig auch Überzeugung schafften wir es und lagen im Hafen am Steg. Nur 2 weitere Segler waren dort auch, der Rest war voll mit Fischern, Fischern und wer hätte es gedacht,sogar noch mehr Fischern. Es war ziemlich schaukelig, aber wenigstens gab es Strom und sogar Wlan. Nach dem essen wo es Burger zusammen mit selbstgemachten Pommes gab, machten wir alle zusammen einen Spaziergang. Ein wirklich sehr schönes Örtchen mit vielen Restaurants. Ein Eis und Getränke durften natürlich nicht fehlen.
Zusammenfassung der Tage in Gijon…
Mal wieder saßen wir mehr als 2 Tage fest, denn es war Starkwind angesagt. Wir waren aber nicht die einzigen dennen es so erging, denn wir lernten jemanden auch aus Deutschland ennen, welcher sein Schiff mit einem LKW bis in die Nähe von Barelona versetzten lies. Natürlich hatten wir auch diese Option, doch wir machen ja schließlich diese Reise um etwas zu sehen und ganz Portugal zu umfahren wollten wir auch nicht, obwohl wir dann auch keine Wahrscheinlichkeit mehr hätten auf Orcas zu treffen. Es war ein recht abwechselndes Wetter mit viel Regen aber auch teils Sonne. Natürlich wollten wir nochmal surfen gehen,da hatte ich die gute Idee mein handy mitzunehmen in einer Wasserdichten Hülle um ein paar Videos und Fotos zu machen. Wenig später stellte sich heraus das dort 2,5 m hohe Wellen am Strand waren. Trotzdem brauchten wir Beweise wo wir gesurft sind und wie… Bei den ersten wellen gab es richtig tolle Aufnahmen, doch als ich gerade mein Handy wegbringen wollte kam eine Monsterwelle die mich und das Surfbrett ohne Gnade mit zog. Da tauchte ich wieder auf und es war alles okay bis ich erst merkte das mein Handy nicht mehr um meinem Hals ging. Erst mal schnell im Wasser suchen, doch dort waren so viele Wellen und eine sehr starke Unterströmung.Nach einer halben Stunde suchen zu dritt gaben wir auf,ich fragte auch noch die Rettungsschwimmerin ob eine Chance bestehen würde, sie meinte, dass heute Nacht um 1 Uhr Ebbe ist und wenn ich Glück habe liegt es dort noch. Ich machte mir keine wirklich große Hoffnung mehr. Abends versuchten wir mit allen Lichtern die wir hatten zu suchen, aber ohne Erfolg.Abends gingen die Erwachsenen zu dritt auch noch essen und wir anderen holten uns ein Dönermenü. Der nächste Tag war sehr verregnet und die zwei von der Noordenwind waren außer Haus und Mountainbiken in den Bergen.Wir hingegen machten einen Spaziergang zum Aquarium, wo wir leider fest stellen mussten, dass der Eintritt für uns alle ziemlich teuer werden würde, deshalb wurde darauf verzichtet. Zurück gab es Kuchen und Kanaster. Das Wetter war ziemlich schlecht und kalt. Abends aßen wir noch und natürlich durfte das Surfen nicht fehlen.
Vorbereitungen 11 April 2025
Heute beginnt die Dokumentation unseres lang ersehnten Traumes. Gestern war Ferienbeginn, sowohl für Smutje und Skipper, als auch für Sailor und mich (Moses). Nach der Schule und der Arbeit haben wir uns alle beim Schiff getroffen. Wir haben dieses Jahr unser Schiff in Itzehoe über den Winter liegen gelassen. Da Papa über Elbsegelerfahrung verfügt und es eine direkte Verbindung zu unserer Tour gibt, haben wir uns dazu entschlossen, das Winterlager zu wechseln. Die Hin Tour durch den NOK und direkt an zu Hause vorbei lief problemlos ab. Mit einer einstündigen Fahrt auf der Stör war es also geschafft. Durch die nahe Verbindung nach Hause konnten wir fast alle Dinge erledigen. Doch jetzt soll es losgehen, denn der Winter ist vorbei und die Osterferien stehen vor Tür. Also hieß es letzte Sachen verstauen und los geht es. Skipper hat sich verantwortlich für die Routenplanung gefühlt und somit hieß der erste Hafen, Skippers Geburtsstadt, Cuxhaven. Am Abend vor der Abfahrt guckte Skipper sich den Tidenkalender an, welcher aussagte ,dass unsere Reise um 6 Uhr in der Früh beginn müsse. Also ging es etwas früher schlafen.
Erstelle deine eigene Website mit Webador